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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.12.2018

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/12,3/2 cm

Gewicht

196 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003125393

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Whiteout überzeugt durch seine poetische Kraft und Vielschichtigkeit. ("NDR Kultur")
Ein sehr berührender, dichter Roman über Verdrängung, Trauer, Abschied, aber auch über das Leben. ("NDR "Bücherjournal"")
Packend! ("Wienerin")
Traurig und schön zugleich – leise und melancholisch. ("Börsenblatt")
Anne von Canals Buch ist so spannend, dass man es in einem Zug lesen möchte. ("Rheinische Post")
Anne von Canal ist mit dem einfühlsamen Porträt einer Frauenfreundschaft ein nachdenklicher, lesenswerter Roman gelungen. ("SRF 1 "BuchZeichen"")
Ein interessantes Buch, dramaturgisch klug durchkomponiert von einer sehr einfühlsamen Beobachterin. ("Westfälische Nachrichten")
Ein sehr poetisches Buch, das spürbar eisige Bilder und viele offene Fragen hinterlässt. ("SWR 2 "Lesezeichen"")
Mit nüchternem, aber empathischem Blick und mit großem erzählerischen Geschick nimmt Anne von Canal uns in ihrem neuen Roman Whiteout mit auf eine Reise in die Vergangenheit. ("Neues Deutschland")
Whiteout verdient viele Leser. ("Die Presse")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.12.2018

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19/12,3/2 cm

Gewicht

196 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003125393

Herstelleradresse

ROWOHLT Taschenbuch Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
Deutschland
Email: info@rowohlt.de
Url: www.rowohlt.de
Telephone: +49 40 72720
Fax: +49 40 7272319

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Bewertung am 06.10.2021

Bewertungsnummer: 1582360

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Glaziologin Hanna befindet sich mit ihrem Team auf Antarktisexpedition, als sie eine E-Mail mit der Nachricht vom Tod ihrer Jugendfreundin aus der Bahn wirft. Fido verschwand vor 20 Jahren ohne Erklärung aus ihrem Leben. Nun brechen alte Erinnerungen und ungeklärte Fragen wieder auf. Im Whiteout, einem meteorologischen Phänomen, bei dem der Horizont verschwindet und Konturen nicht mehr erkennbar sind, wirft den einzigen Schatten die Frage nach dem „Warum“. Auf hohem literarischen Niveau, psychologisch feinfühlig, atmosphärisch dicht und klar geschrieben, lässt die Autorin den Leser den arktischen Wind und die Eiskristalle auf der Haut spüren.

Bewertung am 06.10.2021
Bewertungsnummer: 1582360
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Glaziologin Hanna befindet sich mit ihrem Team auf Antarktisexpedition, als sie eine E-Mail mit der Nachricht vom Tod ihrer Jugendfreundin aus der Bahn wirft. Fido verschwand vor 20 Jahren ohne Erklärung aus ihrem Leben. Nun brechen alte Erinnerungen und ungeklärte Fragen wieder auf. Im Whiteout, einem meteorologischen Phänomen, bei dem der Horizont verschwindet und Konturen nicht mehr erkennbar sind, wirft den einzigen Schatten die Frage nach dem „Warum“. Auf hohem literarischen Niveau, psychologisch feinfühlig, atmosphärisch dicht und klar geschrieben, lässt die Autorin den Leser den arktischen Wind und die Eiskristalle auf der Haut spüren.

Poetische gefühlvolle Geschichte in einer unwirtlichen Welt

Xirxe aus Hannover am 03.02.2020

Bewertungsnummer: 1289897

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hanna hat ihren Traum endlich wahr gemacht: Sie ist als Expeditionsleiterin in der Antarktis. Doch als sie von ihrem Bruder eine Mail erhält mit der Nachricht 'Scott ist tot.', bricht sie beinahe zusammen. Scott war ihre beste Jugendfreundin, die kurz vor ihrem gemeinsam geplanten Studium einfach verschwand und nie mehr auftauchte. Den Schmerz und die Enttäuschung darüber hat Hanna nie überwunden, nur tief in sich vergraben wie das Eis, nach dem sie und ihre KollegInnen suchen. Plötzlich stürzen all die Erinnerungen wieder über sie herein und Hanna ist kaum noch in der Lage, ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Doch die Antarktis verzeiht keine Fehler. Es ist ein krasser Gegensatz zwischen der unwirtlichen und auch gefährlichen Umgebung, in der die Geschichte spielt und dem Stil, in dem Anne von Canal sie geschrieben hat. Voller Gefühl, Poesie und Sanftheit beschreibt sie das Vergangene, das so plötzlich Hannas Denken und Fühlen fast vollständig in Anspruch nimmt. Und das in einer Situation, in der sie sich als Expeditionsleiterin keine Fehler erlauben kann. Wunderschöne Sätze bringen einem die Lage, in der sich Hanna befindet, so nahe, dass man ihre Anspannung und Zerrissenheit förmlich mitfühlen kann. "Vielleicht findet der Schlaf mich vor den Gedanken, dann müssen sie sich ein anderes Opfer suchen." Oder "Am Morgen sitze ich in einem Haufen loser Knochen, die irgendjemand über mir ausgeschüttet hat. Die Arme und Beine, die ich finde, scheinen nicht zu mir zu passen, jedenfalls kann ich sie kaum bewegen. Das bin doch nicht ich." Erst im Nachhinein fiel mir zudem auf, wie sehr das Äussere (die Antarktis) mit dem Innenleben Hannas übereinstimmt. Zu Beginn ist im wahrsten Sinne des Wortes alles eitel Sonnenschein: traumhaftes Wetter, ideale Bedingungen für dieses Unternehmen und Hanna voller Vorfreude. Doch dann platzt diese Nachricht in ihr Leben und ein Sturm bricht los - draussen ebenso wie in ihr drinnen. Und auch das Ende ist entsprechend: Der Beginn von etwas Neuem setzt den Kontrapunkt zum Abschluss des Vergangenen mit Scott. Chronologisch erzählt wird nur die Expedition; die Erinnerungen an Scott sind hingegen zeitlich ungeordnet und springen stellenweise willkürlich auch innerhalb eines Rückblicks. Doch ich fand es weder störend noch verwirrend, sondern eher normal. Wer denkt schon an längst Vergangenes, das einem zudem wichtig war, in streng chronologischer Reihenfolge? Es ist ein Buch, das viele Fragen offen lässt. Während der ersten 20 bis 40 Seiten wollte ich diese unbedingt gelöst wissen, doch Hannas Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit ist so eindringlich geschildert, dass all meine Fragen weitestgehend in den Hintergrund rückten - wo sie auch geblieben sind ;-)

Poetische gefühlvolle Geschichte in einer unwirtlichen Welt

Xirxe aus Hannover am 03.02.2020
Bewertungsnummer: 1289897
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hanna hat ihren Traum endlich wahr gemacht: Sie ist als Expeditionsleiterin in der Antarktis. Doch als sie von ihrem Bruder eine Mail erhält mit der Nachricht 'Scott ist tot.', bricht sie beinahe zusammen. Scott war ihre beste Jugendfreundin, die kurz vor ihrem gemeinsam geplanten Studium einfach verschwand und nie mehr auftauchte. Den Schmerz und die Enttäuschung darüber hat Hanna nie überwunden, nur tief in sich vergraben wie das Eis, nach dem sie und ihre KollegInnen suchen. Plötzlich stürzen all die Erinnerungen wieder über sie herein und Hanna ist kaum noch in der Lage, ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Doch die Antarktis verzeiht keine Fehler. Es ist ein krasser Gegensatz zwischen der unwirtlichen und auch gefährlichen Umgebung, in der die Geschichte spielt und dem Stil, in dem Anne von Canal sie geschrieben hat. Voller Gefühl, Poesie und Sanftheit beschreibt sie das Vergangene, das so plötzlich Hannas Denken und Fühlen fast vollständig in Anspruch nimmt. Und das in einer Situation, in der sie sich als Expeditionsleiterin keine Fehler erlauben kann. Wunderschöne Sätze bringen einem die Lage, in der sich Hanna befindet, so nahe, dass man ihre Anspannung und Zerrissenheit förmlich mitfühlen kann. "Vielleicht findet der Schlaf mich vor den Gedanken, dann müssen sie sich ein anderes Opfer suchen." Oder "Am Morgen sitze ich in einem Haufen loser Knochen, die irgendjemand über mir ausgeschüttet hat. Die Arme und Beine, die ich finde, scheinen nicht zu mir zu passen, jedenfalls kann ich sie kaum bewegen. Das bin doch nicht ich." Erst im Nachhinein fiel mir zudem auf, wie sehr das Äussere (die Antarktis) mit dem Innenleben Hannas übereinstimmt. Zu Beginn ist im wahrsten Sinne des Wortes alles eitel Sonnenschein: traumhaftes Wetter, ideale Bedingungen für dieses Unternehmen und Hanna voller Vorfreude. Doch dann platzt diese Nachricht in ihr Leben und ein Sturm bricht los - draussen ebenso wie in ihr drinnen. Und auch das Ende ist entsprechend: Der Beginn von etwas Neuem setzt den Kontrapunkt zum Abschluss des Vergangenen mit Scott. Chronologisch erzählt wird nur die Expedition; die Erinnerungen an Scott sind hingegen zeitlich ungeordnet und springen stellenweise willkürlich auch innerhalb eines Rückblicks. Doch ich fand es weder störend noch verwirrend, sondern eher normal. Wer denkt schon an längst Vergangenes, das einem zudem wichtig war, in streng chronologischer Reihenfolge? Es ist ein Buch, das viele Fragen offen lässt. Während der ersten 20 bis 40 Seiten wollte ich diese unbedingt gelöst wissen, doch Hannas Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit ist so eindringlich geschildert, dass all meine Fragen weitestgehend in den Hintergrund rückten - wo sie auch geblieben sind ;-)

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Martina Kraus

RavensBuch Osiander Friedrichshafen

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5/5

Whiteout

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Autorin ist wieder ein wunderbar stimmiges Buch gelungen. Die große Eiswüste der Antarktis dient ihr als Metapher über das Erwachenswerden und Erwachsensein.
  • Martina Kraus
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Der Autorin ist wieder ein wunderbar stimmiges Buch gelungen. Die große Eiswüste der Antarktis dient ihr als Metapher über das Erwachenswerden und Erwachsensein.

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