Verrat

Thriller

Nicholas Searle

(6)
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Beschreibung

Nordirland, Ende der Achtziger Jahre: Francis O‘Neill tötet Menschen. Er tut es für ein vereintes Irland. Die IRA schätzt seine Dienste – und verhandelt zugleich heimlich mit den Briten. Bridget O’Neill erträgt das Morden schon lange nicht mehr. Sie lässt sich vom britischen Geheimdienst anwerben und verrät ihren eigenen Mann.

Als Francis nach Jahren aus dem Gefängnis kommt, ist der Bürgerkrieg Geschichte. Und Francis beginnt die Suche. Die Suche nach dem Verräter.

Ein ungeheuer fesselnder Thriller über den nordirischen Bürgerkrieg und über das, was die große Geschichte mit den einfachen Menschen macht.

In seiner Subtilität erinnert das an John le Carrés 'Eine kleine Stadt in Deutschland', wo es auch um die emotionalen Verwerfungen in den Herzen derer geht, die im Schatten des Verrats tätig sind. Höchstes Lob. Daily Mirror

Nicholas Searle ist in Cornwall aufgewachsen und studierte Sprachen in Bath und Göttingen. Er machte Karriere im Öffentlichen Dienst, erst in seiner Heimat, dann in Neuseeland. 2011 kehrte Searle nach England zurück, nahm seinen Abschied vom Staatsdienst und begann zu schreiben. Sein Debütroman «Das alte Böse» wurde von der Kritik international gefeiert, er wird derzeit mit Helen Mirren und Ian McKellen verfilmt. Der Autor lebt mit seiner Frau in Yorkshire..
Jan Schönherr lebt in München und hat Autoren wie Charles Bukowski, Roald Dahl und Francis Spufford übersetzt. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur und dem Förderpreis zum Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW 2019.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 26.03.2019
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Seitenzahl 352
Maße (L/B/H) 19/12,3/3,8 cm
Gewicht 349 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel A Traitor in the Family
Übersetzer Jan Schönherr
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27317-9

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
5
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1
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von einer Kundin/einem Kunden aus Hamm am 25.04.2019
Bewertet: anderes Format

Nicholas Searle zeigt die Sinnlosigkeit und die Hoffnungslosigkeit dieses Konflikts in Nordirland auf. Ein packender Thriller für alle die sich mit den "Troubles" beschäftigen.

Irland in den Zeiten der "Schwierigkeiten"
von einer Kundin/einem Kunden am 15.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Zeit der sogenannten "Schwierigkeiten" (The Troubles") bezeichnet schönschreiberisch die Jahre zwischen 1969 und 1998, in der in Irland rund 3000 Menschen gewaltsam ums Leben kamen, ermordet entweder von der IRA, oder von der englischen "Besatzungsmacht". Nicholas Searle erzählt in seinem höchst spannenden Roman von diesen ... Die Zeit der sogenannten "Schwierigkeiten" (The Troubles") bezeichnet schönschreiberisch die Jahre zwischen 1969 und 1998, in der in Irland rund 3000 Menschen gewaltsam ums Leben kamen, ermordet entweder von der IRA, oder von der englischen "Besatzungsmacht". Nicholas Searle erzählt in seinem höchst spannenden Roman von diesen Jahren: Francis O`Neill hat als "Kämpfer" für die IRA unzählige Menschen ermordet, er steht in hohem Ansehen bei den Führungskadern. Seine Frau Bridget hält bedingungslos zu ihm, obwohl sie in immer währender Angst um sein Leben ist. Dann wird Francis verraten und muss ins Gefängnis. Nach sechs Jahren kommt er frei, die IRA hat den bewaffneten Kampf aufgegeben, und er will nur noch wissen, wer ihn ans Messer geliefert hat. Und Rache nehmen... Searle schafft es, seinen Leserinnen und Lesern die ganze Sinnlosigkeit dieses Kampfes und der Gewalt, die immer nur Gegengewalt erzeugt, nahe zu bringen. Irgendwie ist jeder schuldig, jeder hat Recht, jeder hat Unrecht, es herrscht tiefstes Misstrauen zwischen allen Parteien, täglicher Verrat gehört dazu, ebenso das Rache nehmen an den Verrätern, wie zB der Mord an Francis´ jüngerem Bruder, der sich den Engländern als "Spion" angedient hat... Eines der besten Bücher zum Thema! Lesen und die "Grüne Insel" mit etwas anderen Augen sehen - wirklich deutlich mehr als ein Thriller!!!

Dieser Thriller konnte mich leider nicht überzeugen
von Nicole Lehmann am 13.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für meinen Geschmack hätte man diese Story mit zwei Drittel weniger Seiten abhandeln können. Zu banal, zu einfach. Es ist ziemlich früh klar um was es am Schluss geht und spannend wird es leider nie. Francis ist ein verbitterter Handlanger der IRA. Das gäbe Stoff für impulsive Handlungen, aber da enttäuscht mich der Autor sehr. ... Für meinen Geschmack hätte man diese Story mit zwei Drittel weniger Seiten abhandeln können. Zu banal, zu einfach. Es ist ziemlich früh klar um was es am Schluss geht und spannend wird es leider nie. Francis ist ein verbitterter Handlanger der IRA. Das gäbe Stoff für impulsive Handlungen, aber da enttäuscht mich der Autor sehr. Einzig die Anfangsszene hat etwas Pfeffer. Bridget, die Ehefrau von Francis, hat mich mehr gefesselt. Ja, mit ihr habe ich mitgefiebert und die Erwartungen stiegen, aber auch dieser Strang der Story fällt ab. Sie wird enorm dümmlich dargestellt, um am Schluss einen Move zu tätigen, der zwar erwartet wird, aber man hat dann so einen "Ja klar"- Moment. Die Thematik an sich hätte enorm Potential, aber das Buch vermag sie nie zu erfüllen. Es wird nie richtig spannend und ich musste mich von Seite zu Seite kämpfen. Ein vertrackter Schreibstil rundet das Ganze noch ab. Man findet nie einen richtigen Lesefluss. Ausser es dreht sich um Bridget. Wird der Fokus auf andere Personen gelenkt ist es zum Teil richtig verhakt. Die internationale Euphorie kann ich beim besten Willen nicht nahvollziehen. Ich vergebe diesem Buch zwei von fünf Teetassen. Und das sagt auch wieder was aus, ich vergebe Teetassen - keine Bomben, keine Pints, keine Schlägereien.


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