Küstenhandbuch Italien

Ventimiglia – Brindisi, mit Sardinien, Sizilien und Malta

Rod Heikell

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Beschreibung

Von der Adria bis nach Ligurien – Segeln in Italien

Italien ist mehr als gutes Essen, Strandurlaub und Sonnenschein. Besonders für Besitzer eines Sportbootführerscheins ist die beliebte Halbinsel im Mittelmeer ein wahres Paradies! Die 7600 Kilometer lange Küste von Ligurien bis zur Adria und die vorgelagerten Inseln bilden ein malerisches Panorama, das sich am besten vom Wasser aus betrachten lässt. Das milde mediterrane Klima und günstige Windbedingungen machen das Segeln hier fast ganzjährig zum Erlebnis.

Ein Segelrevier für jeden Geschmack

Die zumeist einfachen Reviere sind beliebt bei Anfängern und Hobbyseglern, begeistern aber auch eingefleischte Segelkapitäne mit zauberhaften Buchten und wunderschönen Naturkulissen. Planen Sie beispielsweise einen Törn vor der sizilianischen Küste und bestaunen Sie kleine und große Grotten, die man vom Land aus kaum zu Gesicht bekommt, oder genießen Sie vom Segelboot aus den atemberaubenden Blick auf den größten aktiven Vulkan Europas. In der Toskana machen viele Häfen und Marinas auch kurze Touren für Segelanfänger möglich, während vor Sardinien vor allem erfahrene Segler auf ihre Kosten kommen. So finden Segelfans mit unterschiedlichsten Fähigkeiten und Vorlieben ihr Lieblingsrevier im Mittelmeer.

Küstenhandbuch Italien – die besten Segeltipps vom Profi

Autor Rod Heikell ist passionierter Segler und hat bereits mehrfach den Atlantik und den Indischen Ozean überquert. Sein Herz gehört jedoch dem Mittelmeer. Mit dem Küstenhandbuch Italien lässt er Sie an seiner Expertise teilhaben und gibt wertvolle Tipps zum Segeln in den beliebtesten Revieren zwischen Brindisi und Ventimiglia:

• Ligurien

• Toskana

• Tyrrhenisches Meer

• Sardinien

• Sizilien

• Golf von Tarent und Ionisches Meer

• Südliche Adria

• Malta

Der nautische Reiseführer enthält dabei alles, was Sie für die Planung Ihres Segelurlaubs brauchen: Infos zu allen wichtigen Häfen, Marinas und Ankerplätzen mit Hinweisen zur Ansteuerung, dazu zahlreiche Seekarten und Pläne sowie Tipps zu Versorgungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen für Landgänge. Damit ist das Küstenhandbuch ein unverzichtbarer Begleiter an Land wie an Bord.

Setzen Sie die Segel und erkunden Sie die Küsten Italiens!

Rod Heikell stammt aus Neuseeland und besegelt seit vielen Jahren die Meere der Erde, wobei er sich besonders im Mittelmeer zuhause fühlt. Er hat mehrmals den Atlantik und den Indischen Ozean überquert und die Welt umrundet. Seine Erfahrungen und sein immenses Wissen teilt er in zahlreichen Segelführern und -handbüchern mit anderen Fahrtenseglern. Seine Frau Lucinda unterstützt ihn dabei.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 17.09.2018
Verlag Delius Klasing
Seitenzahl 500
Maße (L/B/H) 30,7/21,5/3,8 cm
Gewicht 2425 g
Auflage 5. vollständig überarbeitete Auflage 2019
Reihe Nautischer Reiseführer
Originaltitel Italian Waters Pilot - 9th edition
Übersetzer Rudolf Mast
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-667-11229-3

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ausgezeichneter nautischer Führer mit vielen Italien-Informationen
von Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 11.06.2019

2,4 Kilogramm Gewicht im Format 21,6 x 30,6 cm, 840 Bilder, 460 Karten und Hafenpläne, 500 Seiten, das sind die „gewichtigen“ Eckdaten dieses wirklich sehr umfassenden nautischen Reiseführers in der fünften Auflage. Das Buch beginnt mit rund 50 Seiten Informationen, was ein Fahrtensegler so für einen Törn in italienischen Gew... 2,4 Kilogramm Gewicht im Format 21,6 x 30,6 cm, 840 Bilder, 460 Karten und Hafenpläne, 500 Seiten, das sind die „gewichtigen“ Eckdaten dieses wirklich sehr umfassenden nautischen Reiseführers in der fünften Auflage. Das Buch beginnt mit rund 50 Seiten Informationen, was ein Fahrtensegler so für einen Törn in italienischen Gewässern wissen sollte oder muss. Diese beginnen mit einer zweiseitigen Erklärung der Karten und deren Symbole, da diese sehr detailliert ausgeführt sind. Erklärungen zu Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten umfassen fast vier Seiten, u. a. über Wasser, lokale Kontrollen oder Aufslippen. Sehr genau sind die Einreiseformalitäten auf rund drei Seiten beschrieben. Selbst dem wohl bekannten Essen und Trinken in Italien widmen die Autoren drei Seiten und leiten über zu den Kapiteln „Wale und Delfine“ sowie „gefährliche Meerestiere“ (die durchaus auch im Mittelmeer nicht zu unterschätzen sind). Die Autoren erklären die italienischen Fischfangmethoden und Fischfarmen (Zitat „Unglücklicherweise muss der Standort für eine Fischfarm dieselben Kriterien erfüllen wie eine gute Ankerbucht.“). Auch der Navigation ist viel Platz gewidmet. Eine Tabelle, die eine ganze Seite füllt, gibt Auskunft über Windrichtungen und -häufigkeiten samt einer Übersicht meteorologischer Ausdrücke im Italienischen, insgesamt vier Seiten. Dann folgen sechs Seiten zum Thema Seewetterberichte inkl. einer einseitigen Auflistung der Radiostationen, deren Sendezeiten und Vorhersagegebiete für Wettervorhersage und Warnungen einschließlich Radio Monaco sowie eine Liste der NAVTEX-(N4)-Sender. Im Abschnitt Sicherheit und Seenotrettung (SAR) gibt es Details zu den Küstenradios UKW und MF/HF und eine Seite mit allen Seenotsignalen von Schiffen, Flugzeugen und Personen in Seenot. Ist schon die Detailvielfalt und -genauigkeit der allgemeinen Informationen beeindruckend, so sind auch die folgenden Beschreibungen der Küstenabschnitte, deren Häfen und -einrichtungen sowie interessante geschichtliche Exkurse und Ausflugstipps sehr gut recherchiert und vielfältig. Im Detail sind es die Abschnitte der Ligurischen Küste (55 Seiten), der Toskanischen Inseln und angrenzenden Festlandküste (55 Seiten), des Tyrrhenischen Meeres von Civitavecchia bis zum Golf von Neapel (100 Seiten), der Insel Sardinien (95 Seiten), der Insel Sizilien (85 Seiten) sowie des Ionischen Meeres mit Überfahrt nach Griechenland, der südlichen Adria und der Insel Malta (zusammen rund 50 Seiten). Am Ende des Buches gibt es noch ein vierspaltiges Register der Häfen, Inseln und anderer Orte über vier Seiten. Ich nehme das Kapitel der Ostküste Siziliens zur Erklärung des Aufbaus der Kapitel heraus. Zunächst wird die Straße von Messina in der Übersicht auf einer Karte dargestellt, dann eine Ausschnittkarte um Messina, in der das Verkehrstrennungsgebiet, die Küstenverkehrszone, der Ort des stärksten Gezeitenstroms u. a. seemännische Daten eingezeichnet sind. Der Text beginnt, wie bei vielen Kapiteln, mit einem Zitat (in diesem Fall von Homer) und einem einleitenden Text. Es folgen zwei Infoblöcke (die immer gelb unterlegt sind) über den Schwertfischfang und ‚Skylla und Charybdis‘. Im Text geht es mit Ansteuerung, Tidenströmen und Verwirbelungen sowie den Winden in der Straße von Messina weiter. Bei den einzelnen Häfen und Buchten kommen dann noch Beschreibungen der Liegeplätze, Versorgung und Wissenswertes dazu. Zwischendurch gibt es einem Infoblock über den Ätna und die Meeresschutzgebiete der Insel Ciclopi (mit Detailausschnitten). Wie überhaupt sehr viel über Wasserschutzgebiete in diesem Buch zu lesen ist. Bei größeren Abschnitten, z. B. Sardinien gibt es noch eine Liste von Wegpunkten für die Törnplanung und „Tipps für die schmale Bordkasse“. Und überall finden sich praktische Hinweise der Autoren, die sich offenkundig ausgezeichnet in diesen Revieren auskennen, was sich auch aus der Einleitung der beiden herauslesen lässt. Das Bildmaterial ist unterschiedlich in der Qualität und überwiegend klein bis sehr klein, einige Bilder sind unscharf, aber alle bieten doch Ansichten von Häfen, Hafeneinfahrten oder sonstigen interessanten Blicken für einen Fahrtensegler. Was mir aufgefallen ist, sind die guten „wissenswerten“ Texte, die fundiert informieren und auf Besonderheiten hinweisen. So habe ich beispielsweise über die Inseln Montecristo und Pianosa in diesem Buch einiges erfahren. Das Buch ist nicht nur für Seefahrer interessant, sondern über Teile auch für Italien-Freunde, wobei ich natürlich schon darauf hinweisen möchte, dass sich um einen ausgezeichneten nautischen Reiseführer handelt.


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