Tödliches Elsass

Kreydenweiss & Bato ermitteln

Ein Elsass-Krimi Band 3

Jules Vitrac

(4)
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Beschreibung

Der 3. Band in der beliebten Elsass-Krimiserie: Perfekter Stoff für Liebhaber des Elsass, für Regiokrimi-Fans, für Leser von Jean-Luc Bannalec und Martin Walker. Ein klug gestrickter Krimi, charmant, kenntnisreich und unterhaltsam.

In heller Panik läuft eine junge Frau mitten in der Nacht aus dem alten Maison des Chevaliers. Ein Gespenst habe sie zu Tode erschreckt! Immerhin ist der Herrenhausbesitzer Hugo Filipier froh, seine aktuelle Geliebte auf diese Weise elegant los zu sein.

Kurz darauf ist die Frau tot. Wasser auf den Mühlen der abergläubischen Dorfbewohner: La Dame Blanche, die Weiße Dame, Künderin nahenden Unheils, treibe in Eguisheim ihr Unwesen. Alle sarkastischen Bemerkungen von Chef de Police Céleste Kreydenweiss helfen da rein gar nichts. Als Céleste noch eine weitere Leiche im sonst so beschaulichen Eguisheim findet, haben sie und ihr akkurater Brigadier Luc Bato einen handfesten Fall zu lösen, der unheimlicher ist als jede Spukgeschichte.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 17.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27628-6
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,4/3,2 cm
Gewicht 337 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 22571

Weitere Bände von Ein Elsass-Krimi

Kundenbewertungen

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Zu Tode erschreckt?
von Kunde am 28.02.2021

Eine junge Frau behauptet, im Maison des Chevaliers von einem Gespenst zu Tode erschreckt worden zu sein. Kurz darauf ist sie tot. Die abergläubischen Dorfbewohner sind sich sicher: La Dame Blanche, die Künderin nahenden Unheils, treibt sich um. Kreydenweiss und Bato haben es bald mit einer weiteren Leiche zu tun - und einem Fal... Eine junge Frau behauptet, im Maison des Chevaliers von einem Gespenst zu Tode erschreckt worden zu sein. Kurz darauf ist sie tot. Die abergläubischen Dorfbewohner sind sich sicher: La Dame Blanche, die Künderin nahenden Unheils, treibt sich um. Kreydenweiss und Bato haben es bald mit einer weiteren Leiche zu tun - und einem Fall, der jede Spukgeschichte in den Schatten stellt. "Tödliches Elsass" ist der dritte Fall für Kreydenweiss und Bato. Ich kannte die Reihe bisher nicht und kann sagen, daß man diesen Band auch ohne Vorkenntnisse lesen kann. Jules Vitrac vermittelt seine Charaktere so gekonnt, daß man nie das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. Allerdings macht dieser Band Lust auf mehr! Die Hauptcharaktere sind absolut sympathisch. Mit Kreydenweiss kann man richtig bei ihren kleinen privaten Problemen mitleiden. Bei diesem Buch handelt es sich um einen sehr spannenden Regionalkrimi, gespickt mit Geistern und Aberglaube. Dies wirkt glaubhaft, denn es gibt wohl kein Dorf, in dem man sich nicht alte Spukgeschichten erzählt. Der Kriminalfall bleibt hier bis zum Ende hin spannend, die Ermittlungsarbeit interessant. Die beiden Ermittler ziehen alle Register und suchen auch auf Umwegen nach der Lösung. Jules Vitrac hat eine sehr schöne Art, dem Leser den Elsass nahe zu bringen. Die Region und ihre Bewohner werden so bildlich dargestellt, da bekommt man glatt Ferienlaune! Für mich war dies das erste Buch rund um Kreydenweiss & Bato - aber sicher nicht das letzte!

Süffisant, heimelig, gruselig, spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Muttenz am 11.11.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wenn man den heimeligen Ort Eguisheim und die Region aus persönlichen Besuchen kennt, entsteht eine besondere Beziehung zum Buch aber auch zu den Personen. Das Buch ist wie seine Vorgänger süffisant geschrieben. Spannend bis zum Schluss. Warte schon gespannt auf den nächsten Fall :).

Zu Tode erschreckt?
von Jashrin aus Baesweiler am 21.09.2019

Eguisheim ist ein idyllischer Ort im Elsass, voller Weinberge und liebenswerter Bewohner, der gerade herausgeputzt wird, um dieses Jahr endlich die Auszeichnung der Goldenen Blume zu erhalten. Die friedvolle Stimmung wird jedoch jäh gestört, als kurz nach einer Geistererscheinung. eine junge Frau tot aufgefunden wird und au... Eguisheim ist ein idyllischer Ort im Elsass, voller Weinberge und liebenswerter Bewohner, der gerade herausgeputzt wird, um dieses Jahr endlich die Auszeichnung der Goldenen Blume zu erhalten. Die friedvolle Stimmung wird jedoch jäh gestört, als kurz nach einer Geistererscheinung. eine junge Frau tot aufgefunden wird und auch eine zweite Leiche nicht lange auf sich warten lässt. Während die Dorfgemeinschaft mindestens ebenso gern über die Todesfälle, wie über die Erscheinung von La Dame Blanche (dem Geist ), diskutiert, versuchen Céleste Kreydenweiss und ihr gewissenhafter Brigadier Luc Bato der Sache auf den Grund zu gehen. Ich habe mich sehr auf den dritten Elsass-Krimi mit Luc Bato und Céleste Kreydenweiss gefreut, da mich bereits die ersten Bände begeistert haben. Auch dieses Mal habe ich jede Seite genossen und mich gefreut, viele alte Bekannte wiederzutreffen: Bürgermeister Dédé, Louis Balzac und seine blaue Bank oder auch Henri vom Café du Marché. Das auch Capitaine Wolfsberger aus Colmar wieder zugegen ist, lässt sich wohl nicht vermeiden. (Für diejenigen, die ihn bereits kennen: er hat sich leider kein bisschen verändert.) Natürlich gibt es aber auch einige neue Figuren, von denen mir besonders der Praktikant der Gerichtsmedizin sehr gefallen hat. Ich hoffe, dass er in weiteren Fällen dabeibleibt. Während Céleste wie gewohnt agiert, war diesmal ausgerechnet Luc Bato das ein oder andere Mal für eine Überraschung gut. Er ist weniger zurückhaltend, ergreift manchmal die Initiative und geht eigenen Ideen nach. Diese Entwicklung geht zwar langsam voran, wirkt aber dadurch authentisch und hat mir wirklich gut gefallen. Ebenso wie die ersten beiden Fälle, ist auch der dritte Fall spannend, aber nicht nervenaufreibend. Er lebt neben der Spannung vor allem von seinen Protagonisten und den lebendigen Beschreibungen. Im Fetten Frosch, dem Restaurant von Célestes Mutter, würde ich nur zu gerne mal selbst einkehren. Das würde vermutlich ein sehr angenehmer Abend. Mein einziger Kritikpunkt ist der Mörder. Zwar taucht er im Laufe des Buches immer mal auf, jedoch hatte ich am Ende dennoch ein wenig das Gefühl, dass der Täter quasi aus dem Hut gezaubert wurde. Mir persönlich hätten da ein paar dezent gestreute Hinweise weitaus besser gefallen. So klärt sich zwar alles, doch mir waren es zu viele Erkenntnisse, die schnell noch auf den letzten paar Seiten untergebracht wurden. Ansonsten kann ich aber sagen, dass mir „Tödliches Elsass“ gut gefallen hat und den nächsten Fall für Kreydenweiss und Bato werde ich ganz sicher auch wieder lesen.


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