Die Klamm

Thriller

Reinhard Kleindl

(3)
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Beschreibung

»Er ist zurück, es beginnt erneut.« Zuerst erhält die Wiener Mordermittlerin Anja Grabner die rätselhafte Botschaft. Wenig später verschwindet eine Familie, und niemand will etwas gesehen haben. Ein Detail lässt Anja keine Ruhe. Im Haus der Verschwundenen fand man tote Ameisen – genau wie bei einer anderen Familie, die vor einigen Jahren in dem einsamen Bergdorf Klamm nach tagelanger Qual grausam ermordet wurde. Ist der Täter von damals erneut dem Blutrausch verfallen? Anja begibt sich in Klamm auf die Suche nach der Wahrheit und steht bald vor dunklen Abgründen …

»Der Drahtseilakt mit der Literatur scheint ihm immer besser zu gelingen. ›Die Klamm‹ ist die aufregende Thriller-Fortsetzung von ›Stein‹.«

Reinhard Kleindl, 1980 in Graz geboren, hat ein Faible für Hochspannung. Der studierte Naturwissenschaftler ist professioneller Slackliner und spannte sein Band schon über die Victoriafälle. Seine zweite Leidenschaft ist das Schreiben. »Die Klamm« ist der zweite Thriller um die Ermittlerin Anja Grabner.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 18.11.2019
Verlag Goldmann
Seitenzahl 448
Maße (L/B/H) 18,5/13,2/3,8 cm
Gewicht 377 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48940-4

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Gute Idee schlecht umgesetzt
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 07.09.2020

Das alles hätte durchaus packend sein können, hätte die Geschichte tatsächlich etwas von der Atmosphäre einer Klamm: bedrückend die Enge, furchteinflößend der Blick in die Tiefe und das wilde Rauschen des Wassers. Aber nichts davon, auch wenn das Umschlagbild genau das suggeriert. Stattdessen gibt es eine wenig sympathische (und... Das alles hätte durchaus packend sein können, hätte die Geschichte tatsächlich etwas von der Atmosphäre einer Klamm: bedrückend die Enge, furchteinflößend der Blick in die Tiefe und das wilde Rauschen des Wassers. Aber nichts davon, auch wenn das Umschlagbild genau das suggeriert. Stattdessen gibt es eine wenig sympathische (und empathische) Ermittlerin, die jedoch anscheinend die Einzige ist, die das Wahrscheinliche für wahrscheinlich hält und das Offensichtliche sehen kann. Hinzu kommt so mancher Nonsens, der als ermittlungstechnische Meisterleistung präsentiert wird: da ist etwa ein dilettantisch gemachter Flyer, der laut Ermittler mit Photoshop gemacht sein muss. Nun ja. Für einen solchen Zettel braucht man weder Photoshop, noch Stockfotos, noch eine Druckerei. Kurz: der Autor hat meines Erachtens wenig Ahnung von Polizeiarbeit und zeigt das in seinem Roman nur allzu deutlich. Schade.

Düstere Orte, düstere Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 04.03.2020

Nachdem ich in den letzten Jahren von Thrillern und Kriminalromanen eher ein wenig Abstand genommen habe, konnte ich bei „Die Klamm“ nicht widerstehen, es zu lesen. Natürlich hat mich das Cover angefixt, ich finde solche Draufsichten auf Wälder total toll (wie man vielleicht an meinem Hintergrundbild erkennen kann). „Die Kla... Nachdem ich in den letzten Jahren von Thrillern und Kriminalromanen eher ein wenig Abstand genommen habe, konnte ich bei „Die Klamm“ nicht widerstehen, es zu lesen. Natürlich hat mich das Cover angefixt, ich finde solche Draufsichten auf Wälder total toll (wie man vielleicht an meinem Hintergrundbild erkennen kann). „Die Klamm“ ist kein Thriller, der Spannung mit besonders blutrünstigen Szenarios oder aufregenden Cliffhangern erzeugt. Nein, es geht in einem Großteil des Buches sogar recht gemächlich zu, obwohl es sich bei dem Verbrecher immerhin um einen Mörder handelt, der ganze Familien entführt, quält und tötet. Diese Informationen werden jedoch mehr oder weniger in den Hintergrund gerückt, während der Fokus auf den Parallelen der Verbrechen von vor 30 Jahren und heute liegen sowie auf den handlungsleitenden Protagonisten. Die Ermittlerin Anja Grabner entspricht teilweise genau den Klischees, die gern auf abgehalfterte Kommissare über 40 projiziert werden. Eigentlich arbeitet Anja nach einem schwierigen Fall nicht mehr bei der Polizei, sondern befindet sich in einer Art „Selbstfindungsphase“, in der sie alle möglichen Sportarten ausprobiert. Gleichzeitig kann sie sich mental nicht zu einhundert Prozent von ihrem alten Job trennen, sodass sie sofort Feuer und Flamme für den seltsamen Fall ist, über den ihr ehemaliger Kollege ihre Meinung wissen will, ohne sie wirklich fragen zu wollen. Die Location, ein bescheidenes Bergdorf, welches nach einer Klamm in der Nähe benannt ist, überträgt eine finstere Stimmung. Es scheint, als wolle niemand über das Verbrechen vor 30 Jahren sprechen, als wüssten sie etwas, was sie um jeden Preis verheimlichen wollen. Mir waren die Bewohner des Dorfes sehr suspekt. Irgendwie wirkte alles so aufgesetzt, als trügen sie Masken, unter denen sie ihr „wahres“ Gesicht verbargen. Reinhard Kleindl spannt in „Die Klamm“ ein feines Netz aus Hinweisen, die nach und nach ein Bild ergeben und zum Ende des Buches in einem großen Knall des Rätsels Lösung verraten. Der Fall ist dabei ziemlich unkonventionell, passt aber gut zum Setting und den Menschen, die involviert zu sein scheinen. Mir ging es zum Schluss ein bisschen zu schnell, da finde ich, die Ereignisse hätten besser auf das Buch aufgeteilt werden können, es hätte ihnen wenigstens etwas mehr Raum zugestanden. So hatte ich leider den Eindruck, der Autor wäre im letzten Viertel des Buches in Zeitnot geraten und habe seine Idee noch schnell in wenigen Sätzen zu Papier bringen wollen. Wer letztendlich der Täter war, konnte ich ab der Hälfte des Romans erahnen, was sich letztendlich auch bestätigte (Nach einigen „Nein doch nicht…oder doch?“-Momenten). Trotzdem blieb die Spannung erhalten, unter anderem dank der durchaus sympathischen Anja Grabner und ihrer Leidenschaft für den (ehemaligen?) Beruf. „Die Klamm“ ist der zweite Fall von Grabner und ihren Kollegen, die Bücher können aber unabhängig voneinander gelesen werden.

Undurchdringlich psychotisch
von Melanie Enns aus L. am 20.12.2019

"Die Klamm" sprach mich durch den Klappentext an, durch das Cover eher weniger, da dieses doch sehr düster erscheint, dennoch war dieses der Grund den Thriller näher zu betrachten. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band einer Thrillerreihe. Vorkenntnisse sind aber nicht nötig, da die Story nicht aufeinander aufbaut, sonder... "Die Klamm" sprach mich durch den Klappentext an, durch das Cover eher weniger, da dieses doch sehr düster erscheint, dennoch war dieses der Grund den Thriller näher zu betrachten. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band einer Thrillerreihe. Vorkenntnisse sind aber nicht nötig, da die Story nicht aufeinander aufbaut, sondern eigenständig zu lesen ist. "Die Klamm" ist absolut undurchdringlich und manche Verdachtsmomente bleiben, während andere sich zerschlagen. Es ist am Ende nicht die große Überraschung, dennoch fundiert gelöst. Ein Thriller, dessen Spannung sich langsam aufbaut und immer wieder die Befürchtung nährt zu spät zu kommen. Eine Familie verschwindet und dieses ist vor vielen Jahren ebenso wie jetzt geschehen und niemand ist dem Täter wirklich auf die Spur gekommen. Es gab einen Verdächtigen und nach dessen Selbstmord ist seine Schuld bewiesen. Orte und Geschehen, ebenso wie Personen sind detailliert beschrieben, sodass es nicht schwerfällt sich zurecht zu finden. Es ist ein gelungener Thriller, der vom ersten Moment an faszinierend wirkt. Die Geschehnisse des Damals nehmen genauso einen hohen Stellenwert ein, wie der im Jetzt zu lösende Fall. Interessant ist, dass sich eine ganze Dorfgemeinschaft ausschweigt über die Morde und es letztendlich Ameisen sind, die überführen werden. Klamm fasziniert, irritiert und gibt eine Sicht frei auf ein unglaubliches Verbrechen, welches sich nun zu wiederholen scheint. Ich vergebe sehr gerne eine Leseempfehlung, da ich die Ermittlerin Anja Grabner als Person gelungen dargestellt sah. Ihre Neugier und ihr Tatendrang wird ihr fast zum Verhängnis und dennoch ist sie es, die die Geheimnisse des Mörders enttarnt. Leider kommt sie zu spät und muss lediglich die Scherbenhaufen beiseite kehren, nebenbei ihr eigenes Leben retten und einem Psychopathen gegenübertreten und den größten Schaden somit abwenden. Ein glaubwürdiges Ende, wenn auch nicht ganz überraschend, Letztendlich ein solider Thriller, der von Anfang an wirklich fesseln konnte.


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