Die Schnüfflerin

Kriminalroman

Die Schnüfflerin-Reihe Band 1

Anne Vaszary

(19)
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Beschreibung

Der Geruchssinn als Ermittler: »Die Schnüfflerin« von Anne von Vaszary ist ein origineller, unblutiger Kriminalroman um eine Frau, die dank ihres ausgeprägten Geruchssinns einem Gift-Anschlag in Berlin entgeht und unverhofft selbst zur Ermittlerin wird.

Eigentlich wollte Nina (23, Schulabbrecherin ohne Lebensplan) sich mit ihrem Bekannten Ricky nur in einem Restaurant in Berlin treffen, um ihm zu sagen, dass ihr One-Night-Stand Folgen hat, doch dann kommt alles anders. Mehrere Gäste ringen nach Luft, rutschen von ihren Stühlen und kämpfen um ihr Leben – unter ihnen auch Ricky. Nina bleibt von dem Gift-Anschlag verschont, weil ihre seit der Schwangerschaft hochsensible Nase sie davon abgehalten hat, das Essen zu probieren. Schon seit Tagen kämpft Nina mit den Auswirkungen ihres verstärkten Geruchssinns. Eine nützliche Fähigkeit, denkt sich Kommissar Koller von der Berliner Kripo und spannt Nina in seine Ermittlungen ein, die – der Nase nach – direkt zum Mörder führen ...

Anne von Vaszary wirkt als Dramaturgin und Erzählerin in unterschiedlichen Medienformen und Formaten. So führte sie ihre Leidenschaft für gute Geschichten schon in den Games-, Hörspielserien- und Comedybereich. Ihr Sinn für prägnante Charaktere und ihre eigenen Erfahrungen mit dem verstärkten Geruchssinn während der Schwangerschaft fließen in diesen außergewöhnlichen Kriminalroman ein und schaffen ein Ermittler-Duo mit hohem Wiedererkennungswert.

Produktdetails

Verkaufsrang 24435
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 13.01.2020
Verlag Knaur Taschenbuch
Seitenzahl 384
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/3 cm
Gewicht 288 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-52382-7

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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Sehr originell mit großartigen Figuren!
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 13.09.2021

Der Geruchssinn als Ermittler: »Die Schnüfflerin« von Anne von Vaszary ist ein origineller, unblutiger Kriminalroman um eine Frau, die dank ihres ausgeprägten Geruchssinns einem Gift-Anschlag in Berlin entgeht und unverhofft selbst zur Ermittlerin wird. Nina Buck wird unfreiwillig zur Ermittlerin und als Leserin wird man in ihr ... Der Geruchssinn als Ermittler: »Die Schnüfflerin« von Anne von Vaszary ist ein origineller, unblutiger Kriminalroman um eine Frau, die dank ihres ausgeprägten Geruchssinns einem Gift-Anschlag in Berlin entgeht und unverhofft selbst zur Ermittlerin wird. Nina Buck wird unfreiwillig zur Ermittlerin und als Leserin wird man in ihr Leben und den Kriminalfall hineingezogen.

von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2021
Bewertet: anderes Format

Wohlfühlkrimis müssen nicht immer an der Küste oder in Europas Urlaubsregionen spielen. Das beweist Anne Vaszary nachdrücklich mit diesem Krimi, der mitten im Wedding spielt und auch direkten Bezug nimmt zum Gesundbrunnen. Unterhaltsam, humorvoll, lesenswert!!!

Unblutig, aber sehr unterhaltsam!
von Laberladen Blog aus Bayern am 12.06.2021

Darum geht's: Nina ist von One-Night-Stand Ricky schwanger. Als sie ihm das bei einem Essen im Restaurant Oscars eröffnen will, fallen alle Gäste einem Giftanschlag zum Opfer. Nur Nina überlebt, weil ihre neuerdings übersensible Nase sie davon abgehalten hatte, ihre Suppe zu probieren. Die Polizei verdächtigt sie, sie fürchte... Darum geht's: Nina ist von One-Night-Stand Ricky schwanger. Als sie ihm das bei einem Essen im Restaurant Oscars eröffnen will, fallen alle Gäste einem Giftanschlag zum Opfer. Nur Nina überlebt, weil ihre neuerdings übersensible Nase sie davon abgehalten hatte, ihre Suppe zu probieren. Die Polizei verdächtigt sie, sie fürchtet um ihr Leben und Hauptkommissar Koller würde sie am liebsten als Spürhund einsetzen. So fand ich's: Nina ist eine ziemlich planlose junge Frau, die im Einkaufscenter Kaffee ausschenkt, zur Untermiete wohnt und daran zu knabbern hat, dass ihre flatterhafte Mutter sich nach Australien abgesetzt hat und sie ihren Vater nie kennenlernte. Dass sie sich in einer schwachen Minute auf den Center-Casanove Ricky einlässt und prompt schwanger wird, passt ins Bild. Auch wenn sich Nina durchs Leben treiben lässt, will sie wissen, wer Ricky auf dem Gewissen hat und wieso. Ihr extrem guter Geruchssinn und ihr wacher Blick machen sie zu einer guten Hobby-Ermittlerin. Hauptkommissar Koller war früher bei der Hundestaffel und verwechselt Nina manchmal mit einem Spürhund. Er hat im Einsatz ein Bein verloren und sein Hund ist dabei umgekommen. Bei der Mordkommission scheint er Narrenfreiheit zu genießen - oder sich zumindest vieles herauszunehmen, was über das Normalmaß hinausgeht. Die beiden bilden ein interessantes Gespann, das sich instinktiv zusammenfindet. Auch wenn Koller der offizielle Ermittler ist und Nina zeitweise verdächtigt, bespricht er doch vieles von dem Giftanschlag mit ihr und lässt sie auch ein wenig hinter die Kulissen blicken. Erzählt wird die Geschichte nur aus Ninas Perspektive, was dazu führt, dass man von Strategie und Systematik der Polizeiarbeit nicht viel mitbekommt und auch nicht alles durchsichtig und durchschaubar rüberkommt, wenn Nina die Lage nicht durchschaut. Nina steuert ihr Privatleben zu der Erzählung bei und deshalb nehmen wir an Ninas turbulentem Leben mindestens genauso intensiv teil wie an den Ermittlungen, was mir sehr gut gefallen hat. Dass Nina keinen Lebensplan hat und dahin segelt, wohin das Leben sie treibt, zeigt sich auch in ihrem manchmal flapsigen, unverkrampften Erzählstil, der einerseits praktisch aber doch andererseits auch emotional ist. Ich mochte Nina von Seite 1 an und ihr Humor lag genau auf meiner Wellenlänge. Die Ermittlungen betrachten alle Gäste des Oscars, denn man weiß nicht, wer das eigentliche Opfer und wer nur ein Kollateralschaden war. Auch hier wird die menschliche Seite und das Leben der Opfer ausführlich beleuchtet und nicht thrillertypisch knapp abgehandelt. Dieser cosy Aspekt hat für mich zwar ein wenig die actiongeladene Spannung herausgenommen, dafür aber eine andere Art von Lesesog erzeugt, der mich auf einer anderen Ebene am Buch hat kleben lassen. Dass Ninas besonderer Geruchssinn eine besondere Rolle spielt, ist klar. Mir hat richtig gut gefallen, wie Anne von Vaszary die verschiedenen Gerüchte beschreibt und erlebbar macht. Man schnüffelt quasi mit Nina mit. "Die Schnüfflerin" ist ein unblutiger Krimi, der einen weiten Bogen schlägt und das Thema Eltern und Kinder in verschiedenen Facetten beleuchtet. Der durchaus vorhandene Humor hat mich genausogut unterhalten wie die interessanten, liebevoll-skurril gezeichneten Figuren. Ich freue mich schon darauf, wenn im September der zweite Band "Schattenjagd" erscheint.


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