Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten

Roman

Emma Braslavsky

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Beschreibung

Berlin, in einer nahen Zukunft. Die Stadt pulsiert dank der Hubot-Industrie: Robotik-Unternehmen stellen künstliche Partner*innen her, die von realen Menschen nicht zu unterscheiden sind; jede Art von Beziehungswunsch ist erfüllbar, uneingeschränktes privates Glück und die vollständige Abschaffung der Einsamkeit sind kurz davor, Wirklichkeit zu werden. Doch die Zahl der Selbsttötungen hat sich verzehnfacht. Denn die neuen Wesen beherrschen zwar die hohe Kunst der simulierten Liebe, können aber keine Verantwortung für jene übernehmen, mit denen sie zusammenleben. Immer mehr Menschen gehen an sozialer Entfremdung zugrunde. Deshalb kommt Roberta auf den Markt. Sie soll die Angehörigen der Suizidant*innen ausfindig machen, um dem Sozialamt die Bestattungskosten zu ersparen. Versagt sie, wird sie in Einzelteile zerlegt und an die Haushaltsrobotik verscherbelt. Und nicht jeder ist am Erfolg ihrer Ermittlungen interessiert.

Emma Braslavsky blickt einer Stadt ins Nachtherz und führt uns auf die dunkle Seite einer aufgekratzten Metropole. Ihr Roman ist Großstadtmärchen und Kriminalgeschichte und erzählt witzig und rasant von der Radikalisierung des Individuums, von der schmalen Grenze zwischen natürlichem und künstlichem Leben und von der Allmacht der Algorithmen.

Produktdetails

Verkaufsrang 61619
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 12.08.2019
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Seitenzahl 280 (Printausgabe)
Dateigröße 2431 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783518755440

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Träumen Androiden von elektrischer Liebe?
von einer Kundin/einem Kunden am 30.05.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Fantastisch skurrile Geschichte die einen tief schwarzen Blick auf die Vorstellungen von Liebe im Zeitalter des online datings wirft. Sie spielt in einer Welt in der wir uns das perfekte Objekt unserer Begierde zusammen stellen können. Das Ende der Einsamkeit? Aber warum steigt dann die Selbstmordrate immer mehr und wer übernimm... Fantastisch skurrile Geschichte die einen tief schwarzen Blick auf die Vorstellungen von Liebe im Zeitalter des online datings wirft. Sie spielt in einer Welt in der wir uns das perfekte Objekt unserer Begierde zusammen stellen können. Das Ende der Einsamkeit? Aber warum steigt dann die Selbstmordrate immer mehr und wer übernimmt die Beerdigungskosten? Bitter böse und sehr unterhaltsam!

von einer Kundin/einem Kunden aus Solingen am 06.09.2019
Bewertet: anderes Format

Düstere Vision einer beängstigenden Zukunft. Menschen, die die Nähe zu Maschinen suchen statt zueinander, die spürbare Einsamkeit in einer Menschenmenge. Keine leichte Kost.


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