Die Inselpastorin

Mein Leben mitten in der Nordsee

Pamela Hansen

(8)
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Beschreibung

Ein herzerwärmendes Buch über das besondere Leben auf Deutschlands einziger Hochseeinsel. Pamela Hansen erzählt auf ebenso lustige wie anrührende Weise, wie es sich als Pastorin und als Mensch mitten in der Nordsee so lebt. Denn wenn das Pfarrhaus umringt von Wasser ist, muss man sich auf so einiges einstellen – vor allem, wenn man sich plötzlich am Haken eines Helikopters der Seenotrettung wiederfindet oder beinahe in eine Robbenkolonie stolpert. Zum Glück steht ihr die Inselgemeinschaft zur Seite, die sich schnell als große, liebenswerte Familie entpuppt. Welche Abenteuer der Küstenwind wohl noch für die Inselpastorin an Land spült?

Helgoland mag klein sein, genug Platz für ihre Arbeit und ein erfüllendes Leben bietet die Insel allerdings doch.

Pamela Hansen, geboren 1971, studierte in Kiel Theologie und hatte ihre erste Stelle als Pfarrerin in den USA. 2011 kehrte sie nach Deutschland zurück. Bevor Gott die Autorin auf diesen Felsen mitten in der Nordsee verpflanzte, wusste sie so gut wie nichts über Helgoland. Heute ist es für sie ein Sehnsuchtsort.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 10.03.2020
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Seitenzahl 288
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,7 cm
Gewicht 260 g
Auflage 2. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-00066-9

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Bleibt hinter den Erwartungen zurück
von Kunde am 15.01.2021

Pamela Hansen gibt ihre Gemeinde in Detroit auf und wird als Inselpastorin nach Helgoland versetzt. In ihrem Buch "Die Inselpastorin" berichtet sie über ihren Umzug von Amerika nach Helgoland, ihren Erlebnissen mit der Inselgemeinde, den Unterschieden zum Leben auf dem Festland und den Unwägbarkeiten ihrer Arbeit. So baumelt sie... Pamela Hansen gibt ihre Gemeinde in Detroit auf und wird als Inselpastorin nach Helgoland versetzt. In ihrem Buch "Die Inselpastorin" berichtet sie über ihren Umzug von Amerika nach Helgoland, ihren Erlebnissen mit der Inselgemeinde, den Unterschieden zum Leben auf dem Festland und den Unwägbarkeiten ihrer Arbeit. So baumelt sie eines Tages am Haken eines Helikopters der Seenotrettung oder stolpert fast über eine Kegelrobbe, zu denen man doch eigentlich 50 m Abstand halten soll. Pamela Hansen beschreibt dies alles auf sehr einfache und humorvolle Art. Und hier liegt der Kritikpunkt. Ihre Art von Humor kommt nicht locker-leicht an, sondern wirkt eher zwanghaft gewollt. Dadurch kam der Spaß zumindest bei mir nicht wirklich an. Ebenso hätte ich mir mehr "Helgoland" gewünscht, das Thema "USA" nimmt doch einiges an Seitenzahl weg. Das, was von Helgoland berichtet wird, versetzt direkt auf die Insel. Da ich selbst schon auf dieser wunderbaren Insel war, konnte ich mir die Wege abseits der Touristenmeile gut vorstellen und sah diese und die Helgoländer Düne direkt vor mir. Pamela Hansen vermittelt hier auch kirchliches Wissen. Zum Beispiel erklärt sie den Unterschied zwischen Albe und Talar und geht auf die Bedeutung der Kleidungsstücke ein. Dieses Buch hat zwei Gesichter. Das eine ist zu gewollt und wirkt "falsch", das andere ist unterhaltsam und lehrreich.

von einer Kundin/einem Kunden am 03.10.2020
Bewertet: anderes Format

Mein Ausflug an die Nordsee fand in diesem Jahr per Erfahrungsbericht statt. Das Leben als Pastorin auf Helgoland hält allerlei Ungewöhnliches bereit. Interessant fand ich den Vergleich mit dem Pastorat in den USA. Der Schreibstil ist ungewöhnlich und z. T. zu gewollt humorig.

Von den USA nach Helgoland
von peedee am 10.06.2020

Pamela Hansen ist Pastorin und kommt nach fünfjährigem USA-Aufenthalt zurück nach Deutschland. Ihre neue Kirchgemeinde ist auf Helgoland, Deutschlands einziger Hochseeinsel. Vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten (und Dimensionen) nach Deutschland auf eine „Mini-Insel“ – die Autorin erzählt von ihrem privaten und beruflichen Al... Pamela Hansen ist Pastorin und kommt nach fünfjährigem USA-Aufenthalt zurück nach Deutschland. Ihre neue Kirchgemeinde ist auf Helgoland, Deutschlands einziger Hochseeinsel. Vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten (und Dimensionen) nach Deutschland auf eine „Mini-Insel“ – die Autorin erzählt von ihrem privaten und beruflichen Alltag in ihrer neuen Heimat. Erster Eindruck: Das Cover ist grundsätzlich schön – wenn es für einen Roman wäre. Als ich das Buch zum ersten Mal in die Hand genommen habe, war ich überrascht, dass es um einen Erfahrungsbericht geht. Hierfür hätte ich unbedingt ein Bild der Autorin gewählt. Des Weiteren wären ein paar Fotos im Innern des Buches sehr bereichernd gewesen. Die Autorin wollte ihren USA-Aufenthalt beenden, da es aufgrund der Finanzkrise immer schwieriger wurde, ihren Job (der in den USA aus Spenden, und nicht aus Kirchensteuern, finanziert wird) entlöhnt zu erhalten. Ihr damaliger Mann, der selbstverständlich auch ein Mitspracherecht betreffend ihres neuen Wirkungskreises hatte, meinte nur, dass es nicht Hallig Hooge oder Helgoland werden sollte. Pamela konnte ihm erfreut mitteilen, dass es nicht Hallig Hooge sein werde. Hurra! Es sei Helgoland. Ooookay… Wenn man auf einer Insel lebt, ist das Wetter ein viel wichtiger Punkt, als wenn man irgendwo auf dem Festland wohnt. Da es zudem Seebestattungen gibt, muss Pamela auch aufs Meer – obwohl sie nicht seefest ist, wie sie selbst sagt. Wenn das Wetter garstig ist und die Trauergäste nicht auf die Insel zur Beerdigung kommen können oder der neue Computer nicht angeschlossen werden kann, weil das nötige Kabel noch auf dem Festland ist, braucht sie einen Plan B (und C und D). Sie musste lernen, flexibler zu werden. Der Autorin wurde gesagt, dass sie am Strand auf die Kegelrobben achtgeben müsse und sich am besten jeweils fünfzig Meter von ihnen fernhalte. Brav wollte sie diesen Rat beherzigen und hat in die Weite geblickt, ob sie dort irgendwelche Tiere sehen würde… und stolpert beinahe über eine Robbe! Pannen beim Glockenspiel; freiwillige Feuerwehr; Launen einer Pastorin; das Wetter (ich weiss, dass ich das oben schon erwähnt habe, aber es ist ein omnipräsentes Thema auf einer Insel) – dies sind einige der behandelten Themen. Mir hat gefallen, dass die Autorin es bevorzugt, Besprechungstermine nicht im Sitzen abzuhalten, sondern stattdessen Spaziergänge unternimmt. Eine schöne Idee. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und war unterhaltsam. Manchmal hatte ich jedoch das Gefühl, dass es fast ein wenig gezwungen witzig sein sollte. Nun denn, von mir gibt es 3 Sterne und die besten Wünsche nach Helgoland.


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