Der andere Name

Heptalogie I - II

Jon Fosse

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Beschreibung

Jon Fosse, einer der größten europäischen Autoren und Dramatiker, ist in seinem neuen Roman wieder ein Meister der Sprache, der Musik.

Asle, ein Maler, lebt seit dem Tod seiner Frau allein in einem kleinen Ort bei Bjørgvin, einer Stadt, die an der Südwestküste Norwegens liegt. Er will nicht mehr malen, was er sieht, sondern will bis zu einem Punkt vordringen, der hinter dem Gegenständlichen liegt. In seinem gerade vollendeten Ölgemälde etwa, auf dem sich zwei breite Pinselstriche kreuzen, bringt er ein besonderes Licht zum Vorschein, ein beinahe göttliches Leuchten.

Seine einzigen Freunde sind sein alter Nachbar Åsleik, ein Fischer und Kleinbauer, der Junggeselle ist, sowie Beyer, sein in der Stadt lebender Galerist. Dort lebt auch ein anderer Asle, der ebenfalls Maler, aber dem Alkohol verfallen und sehr einsam ist – zwei Versionen eines Menschen, zwei Versionen eines Lebens. Dass sie einander in der Weihnachtszeit begegnen, ist das Herzstück des Romans.

Vor dem Hintergrund der norwegischen Landschaft, dem Meer, den Fjorden, erzählt Jon Fosse in diesen ersten beiden Teilen seines siebenteiligen Opus magnum auf eindringliche, geradezu betörende Weise von den existentiellen Fragen des Lebens, von Liebe und Einsamkeit, Leben und Tod, von Licht und Schatten, Glaube und Hoffnungslosigkeit - und vom Wesen der Kunst. Alles ist immer da, nichts ist vergangen, also fließen Vergangenheit und Gegenwart in eins. "Langsame Prosa" nennt er dieses melodiöse Buch, dabei ist sein wunderbar kreisendes, tastendes Schreiben auch bisher schon nicht hastig gewesen. Jetzt erreicht es eine neue Qualität.

Fraglos ein Meisterwerk der europäischen Gegenwartsliteratur.

Jon Fosse, 1959 in der norwegischen Küstenstadt Haugesund geboren und am Hardangerfjord aufgewachsen, veröffentlichte auf Deutsch zunächst die Romane "Melancholie", "Morgen und Abend" und "Das ist Alise". Für sein Prosawerk "Trilogie" bekam er 2015 den Literaturpreis des Nordischen Rates verliehen, den renommiertesten Literaturpreis Skandinaviens. Mit dem ersten Band seines siebenteiligen Opus magnum, "Der andere Name", war er 2020 für den Booker International Prize nominiert. Über Norwegen hinaus bekannt wurde er durch seine mehr als dreißig Theaterstücke, die weltweit aufgeführt werden und ihm wichtige Preise einbrachten. Seit 2011 genießt er lebenslanges Wohnrecht in der "Grotte", einer Ehrenwohnung des norwegischen Königs am Osloer Schlosspark, und lebt mitunter auch in Hainburg an der Donau/Österreich oder in Frekhaug/Norwegen..
Hinrich Schmidt-Henkel, geboren 1959, lebt in Berlin. Er übersetzt u.a. auch Jean Echenoz, Édouard Louis, Jon Fosse, Tomas Espedal und Tarjei Vesaas. Ausgezeichnet wurde er mit dem Jane Scatcherd-Preis, dem Paul-Celan-Preis des Deutschen Literaturfonds und dem Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW (zusammen mit Frank Heibert).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 17.09.2019
Verlag Rowohlt
Seitenzahl 480
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/4 cm
Gewicht 565 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel Det andre namnet. Septologien I-II
Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-02141-2

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Gedankenflüsse
von einer Kundin/einem Kunden am 01.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Männereinsamkeit, Kunst und die wilden Landschaften Norwegens. Ich war gebannt von der Balance von Annäherung und Idylle im Zusammenhang mit dem Thema Einsamkeit. Für literarische Leser ist diese "langsame Prosa" gewöhnungsbedürftig, schwerfällig, aber eben auch eine Herausforderung. Erinnerungen, Gedankenströme und Diskurse kom... Männereinsamkeit, Kunst und die wilden Landschaften Norwegens. Ich war gebannt von der Balance von Annäherung und Idylle im Zusammenhang mit dem Thema Einsamkeit. Für literarische Leser ist diese "langsame Prosa" gewöhnungsbedürftig, schwerfällig, aber eben auch eine Herausforderung. Erinnerungen, Gedankenströme und Diskurse kommen zusammen und lassen den Leser alles zu einem Ganzen verknüpfen.


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