Mädchenleben

oder Die Heiligsprechung

Martin Walser

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Beschreibung

Für alle Walser-Leser ein Fest des Wiedersehens: Schon in seinen Tagebüchern von 1961 finden sich Eintragungen zu «Mädchenleben», und nun, fast sechzig Jahre später, hat er das dort Notierte zusammengetragen und zu etwas verwoben, das er "Legende" nennt: die Geschichte des Mädchens Sirte Zürn, das, weil es seine eigenen Wege geht - plötzlich verschwindet, erst nach Tagen wieder auftaucht, sich im Sand eingräbt, bei Sturm in den See rennt -, nach Wunsch seines Vaters heiliggesprochen werden soll. Der Untermieter der Familie, der Lehrer Anton Schweiger, ist von diesem Einfall so entzündet, dass er alles sammelt, was es über das Mädchen zu erzählen gibt. Darüber gerät er mehr und mehr in ihren zauberischen Bann.

Martin Walsers neues Buch besticht durch seine lebhaften, ungewöhnlichen Figuren, die in einer gleichsam entrückten Welt zu leben scheinen. Was ist mit Anton Schweiger, warum wohnt er als Lehrer zur Untermiete bei den Zürns, was bringt ihn dazu, nach Sirte eine solche Sehnsucht zu haben? Wie kommt ihr Vater auf den Gedanken der Heiligsprechung seiner Tochter, und was ist das für eine seltsame Ehe der Zürns, in der die Frau, während sie im Garten Lupinen setzt, von ihrem Mann zu Boden geworfen wird und er sich ein andermal mit Kuhfladen beschmiert? Mit Staunen lesen wir die herrlichen Walser-Sätze und lassen uns gefangennehmen von der Geschichte eines jungen Mädchens, das anders ist als andere - zerbrechlich und sonderbar und ausgestattet mit einem ins Himmlische und Unwirkliche reichenden Gespür.

Walser hat sich in dieses Mädchen verliebt. Die Liebe ist es, die seinen Stoff belebt. [...] Das Heilige, die Ehe, ein Mädchen, ein anmutiger Hals, ein Martyrium, Albernes, Absurdes und Erhabenstes, alles ist da.

Martin Walser, 1927 in Wasserburg geboren, lebt in Überlingen am Bodensee. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis, 1998 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2015 den Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis. Außerdem wurde er mit dem Orden «Pour le Mérite» ausgezeichnet und zum «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 19.11.2019
Verlag Rowohlt
Seitenzahl 96
Maße (L/B/H) 21,3/13,1/1,7 cm
Gewicht 209 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-00196-4

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Für Fans von Martin Walser.
von einer Kundin/einem Kunden am 10.02.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wenn man kein ausgesprochener Freund der Literatur Martin Walsers ist, wird man es nach der Lektüre von "Mädchenleben" auch nicht sein. Ein paar schöne Sätze, ja. Aber insgesamt ist mir die Geschichte zu verquer. Man merkt einfach, das sie auf Notizen aus den 1960ern basiert - da waren Familienkonstellationen wie diese vielleich... Wenn man kein ausgesprochener Freund der Literatur Martin Walsers ist, wird man es nach der Lektüre von "Mädchenleben" auch nicht sein. Ein paar schöne Sätze, ja. Aber insgesamt ist mir die Geschichte zu verquer. Man merkt einfach, das sie auf Notizen aus den 1960ern basiert - da waren Familienkonstellationen wie diese vielleicht denkbar. Und Untermieter. Tut mir leid, Herr Walser, das spricht nicht zu mir ...


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