Ein finsterheller Tag

David Almond

(9)
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Beschreibung

An einem heißen Sommermorgen verlässt Davie sein Zuhause, nicht ahnend, dass dieser Tag alles verändern wird.

Seine Welt ist ihm sehr vertraut – eine unbedeutende Kleinstadt, die er noch nie verlassen hat. Aber dieser Tag wird alles andere als alltäglich: Ein Junge wurde getötet, und Davie glaubt zu wissen, wer der Mörder ist. Auf der Suche nach ihm verschmelzen Realität und Phantasie, und bald merkt Davie, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint.

Ein herausragender Roman voller Wärme und Licht von einem vielfach preisgekrönten Autor.

Die knapp 200 Seiten verfliegen beim Lesen geradezu und führen zu einem Ende hin, das diesem herzerwärmenden Buch absolut gerecht wird.

David Almond ist einer der bedeutendsten britischen Gegenwartsautoren für Kinder- und Jugendliteratur und vielfach preisgekrönt. Er wurde unter anderem mit der Carnegie Medal (1998), dem Hans Christian Andersen-Preis (2010) und dem Guardian Children's Fiction Prize (2015) ausgezeichnet..
Alexandra Ernst, geboren 1965, studierte Literaturwissenschaft und war als Presse- und Werbeleiterin in einem Verlag tätig. Seit 2000 arbeitet sie als Journalistin, Literaturkritikerin und Übersetzerin von historischen Romanen, Fantasy und Jugendliteratur. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Alexandra Ernst lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in der Nähe von Mainz.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Altersempfehlung 12 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 28.04.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7373-5628-2
Verlag FISCHER Sauerländer
Maße (L/B/H) 21/12,9/2,5 cm
Gewicht 342 g
Originaltitel The Colour Of The Sun
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Alexandra Ernst

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Man muss sie selbst lesen und erleben
von U. Pflanz am 26.06.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Davies Mutter schickt ihren Sohn an einem Sommertag nach draußen. Noch ahnt keiner dass dieser Tag alles verändert. Durch seinen Freund erfährt er, dass eine Leiche gefunden wurde. Die Neugier siegt und sie machen sich auf den Weg mehr zu erfahren. Davie vermutet zu wissen wer der Täter ist und begibt sich selbst auf die Suche…... Davies Mutter schickt ihren Sohn an einem Sommertag nach draußen. Noch ahnt keiner dass dieser Tag alles verändert. Durch seinen Freund erfährt er, dass eine Leiche gefunden wurde. Die Neugier siegt und sie machen sich auf den Weg mehr zu erfahren. Davie vermutet zu wissen wer der Täter ist und begibt sich selbst auf die Suche… Anfangs hatte ich Schwierigkeiten rein zu kommen. Das mag an dem Schreibstil liegen, an den ich mich erst gewöhnen musste. Danach war es kein Problem mehr, der Geschichte zu folgen. Denn ich wurde dann wirklich mitgerissen und gefesselt. Ich hätte nicht erwartet was ich bekommen habe. Die Geschichte ist bildgewaltig und sehr tiefgründig. Es wurden Themen wie Hass, Trauer, Tod, Krankheit, Familienfehden usw. aufgegriffen und wunderbar eingearbeitet. Es ist interessant Davies mit seinen Gedanken zu begleiten. Die Realität und die Fiktion verschwimmen dabei immer mehr. Es ist deutlich zu spüren, dass er selbst seine Trauer zu seinem verstorbenen Vater aufarbeiten muss. Es wird aus der Sicht des Jungen erzählt, was ich richtig toll fand. Es ist ein tolles Erlebnis Davie auf seinem Weg zu begleiten und mit ihm die verschiedensten Menschen kennenzulernen und vor allem sich selbst auch. Ich bin positiv überrascht was für eine ungewöhnliche und dennoch packende Geschichte mich erwartet hat. Ich weiß gar nicht wie ich es in Worte beschreiben soll, man muss es einfach selbst lesen und erleben. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne

Etwas halbgar
von Mel aus Hiddenhausen am 18.06.2021

Ich bin sehr zwiegespalten nach Lesen des Buches. Kennt ihr diese Coming of Age-Filme und Bücher, wo sich Personen auf eine Art Road Trip begeben, um am Ende zu sich selbst zu finden? Genau das liebe ich! Ein finsterheller Tag beginnt erstmal recht merkwürdig und so ganz sympathisch wurde mir der gute Davie nie. Da ist ein... Ich bin sehr zwiegespalten nach Lesen des Buches. Kennt ihr diese Coming of Age-Filme und Bücher, wo sich Personen auf eine Art Road Trip begeben, um am Ende zu sich selbst zu finden? Genau das liebe ich! Ein finsterheller Tag beginnt erstmal recht merkwürdig und so ganz sympathisch wurde mir der gute Davie nie. Da ist ein Mord geschehen in seiner Kleinstadt und zufällig kennt er seinen Mörder. Oder war er es etwa doch nicht? Der gute Davie trifft auf seinem Weg nette und auch skurille Persönlichkeiten, die ihm auf seiner Reise nach dem Mörder ein paar gute Tipps mit auf den Weg geben. Sei es der Pfarrer, der beschließt aufgrund seiner Glaubensfrage nun doch kein Pfarrer zu sein oder Shona, das Mädchen, für das Davie schon mehr als nur Freundschaft empfindet. Alles kam mir am Ende recht nichtssagend vor. Was ich echt schade fand, denn der Weg dorthin war schon mitunter spannend. Nur, was der Autor mir damit mitteilen wollte, wurde mir leider nicht so ganz ersichtlich. Kinder ab 12 Jahre würde ich dieses Buch nicht empfehlen, da es schon einige sehr philosophische Züge mit sich bringt und vielleicht auch teilweise zu langweilig ist. Mein Fazit Leider war es nicht das Buch, was ich mir erhofft hatte zu lesen. Leider aber auch kein Buch, was mich in seinen Bann ziehen konnte.

Davies Weg
von Nele33 am 11.05.2021

Mit ein finsterheller Tag hat der Autor David Almond ein aussergewöhnliches und besonderes Jugendbuch geschrieben. Das Cover spiegelt den Inhalt des Buches sehr gut wieder- ein Junge in Licht und Schatten eines kräftigen, aber auch Wind geschüttelten Baumes. Gleichzeitig diese helle Licht, welches im Dunkel auch Hoffnung vers... Mit ein finsterheller Tag hat der Autor David Almond ein aussergewöhnliches und besonderes Jugendbuch geschrieben. Das Cover spiegelt den Inhalt des Buches sehr gut wieder- ein Junge in Licht und Schatten eines kräftigen, aber auch Wind geschüttelten Baumes. Gleichzeitig diese helle Licht, welches im Dunkel auch Hoffnung versprechen kann. Genauso geht es Davie, als seine Mutter ihn zum Spielen herausschickt. Es war eine für mich befremdliche Szene, fast wie ein Abschied für immer. Auf jeden Fall war diese Szene sehr symbolträchtig. Er spielt lieber Fussball, als sich für Mädchen zu interessieren, darum schätze ich das Alter von Davie auf 12-13 Jahre. Davie ist voller Trauer, Trauer um seinen kürzlich verstorbenen Vater. Trauer über die niemand wirkich mit ihm spricht. In seiner Kleinstadt, die er noch nie verlassen hat, sitzt er und hängt seinen Gedanken nach; Gdanken, die die Beerdigung noch einmal Revue passierne lassen, Begegnungen mit den Menschen die am Tag des Todes und der Beerdigung des Vater eine Rolle spielten. Gedanken, die mich als Leser getroffen haben, zeigen sie doch den weiten Weg, den der Junge noch vor sich hat in seiner Trauer. Als sein Freund Josh mit einer grausigen Nachricht kommt: Jimmy Killen ist tot, ermordet worden und er, Josh hätte die Leiche sogar gesehen, verschwimmt die Realität mit der Fiktion. DIe Konflikte des kleinen Ortes treten zu Tage und zeigen wieder einmal die Macht der Kirche, einen Ort zu spalten-eine Gesellschaft in gut und schlecht einzuteilen. Dieses Buch ist ein ganz besonderes Buch über Trauerbewältigung und hat mich tief ins Herz getroffen. Bedenken habe ich allerdings bei der Altersempfehlung ab 12 Jahren, ich wäre da mit meinem pädagogischem Verständnis eher bei 14 Jahren.


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