Speak Up

Roman

Izzy O'Neill Band 1

Laura Steven

(7)
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Beschreibung

Witzig, geistreich, feministisch – »Speak Up« ist laut, frech und von höchster Relevanz. Pointiert und unverblümt trifft Laura Steven in ihrem Debütroman den Ton der Zeit und thematisiert typische 21st Century-Themen wie die Friend-Zone und Slut-shaming.

Izzy O’Neill weiß genau, wer sie ist – eine loyale Freundin, Nachwuchs-Komödiantin und Milchshakes und Reese’s Peanut Butter Cups zählen für sie als Grundnahrungsmittel. Doch seitdem Fotos durch das Internet kursieren, die sie nachts auf einer Parkbank bei einer mehr als eindeutigen Handlung mit dem Sohn eines bekannten Lokalpolitikers zeigen, gilt Izzy bei den meisten nur noch als Schlampe.

Und dieses Aufsehen legt sich leider nicht von selbst, wie Izzy ursprünglich vermutet hatte. Im Gegenteil! Plötzlich sieht sie sich nicht nur im Zentrum eines viralen Highschool-Shitstorms, es ufert aus zu einem nationalen Skandal. Statt sich über ihre Gefühle gegenüber ihrem besten Freund Danny klar werden zu können und ihren Plan zu schmieden, wie sie es schnellstmöglich schaffen soll, endlich aus der amerikanischen Kleinstadt zu entkommen, fehlt selbst der schlagfertigen Izzy der gewohnte Sinn für Humor. Sie ist fest entschlossen, zu verhindern, dass andere darüber bestimmen können, wer oder was sie ist. Doch das ist leichter gesagt als getan, wenn alle um sie herum etwas über sie zu reden haben.

Für die Fans von Booksmart (2019) und der Netflix-Erfolgsserie Sex Education, »The Hate U Give« von Angie Thomas, »Love, Simon« von Becky Albertalli und »Goodnight Stories for Rebel Girls« von Elena Favilli und Francesca Cavallo.

»Ich LIEBE dieses Buch! Eine wirklich clevere, unverfälschte Thematisierung von Gender, Sex und Slut-Shaming« – Katherine Woodfine, Bestseller-Autorin von The Sinclair’s Mysteries

»Witzig und ungeschönt in bester Weise, das ist YA-Stoff wie man ihn noch nie zuvor gesehen hat.« – Louise O’Neill, preisgekrönte Autorin für Asking for It

Laura Steven stammt aus der nördlichsten Stadt Englands. Sie arbeitet als Autorin, Journalistin und schreibt Drehbücher. Schon seit mehreren Jahren engagiert sie sich im Namen der Non Profit-Organisation Mslexia für Frauen in kreativen Berufen, parallel studiert sie Creative Writing an der Northumbria Universität in Newcastle. Steven hat eine Schwäche für Mario Kart, roten Lippenstift, Harry Potter und überzuckerte Saisongetränke von Starbucks..
Henriette Zeltner Shane, geboren 1968, lebt und arbeitet in München, Tirol und New York. Sie übersetzt Sachbücher sowie Romane für Erwachsene und Kinder aus dem Englischen. U.a. gehörte sie zu den Übersetzern von Michelle Obama, Bob Woodward und Michael Wolff. Für Angie Thomas' »The Hate U Give«, wurde sie 2018 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.04.2020
Verlag Droemer Knaur Verlag
Seitenzahl 352
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3,2 cm
Gewicht 372 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel The Exact Opposite of Okay
Übersetzer Henriette Zeltner Shane
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-28233-5

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Wunderbar wichtiger Roman mit Charme, aber auch mit schmerzender Eindringlichkeit
von Liebe dein Buch aus Bremen am 06.01.2021

Meine Meinung: Izzy O'Neill ist eine direkt Persönlichkeit. Sie spricht die Dinge offen und ehrlich an, so wie sie sind. Sie ist lustig, auf eine stumpfe, selbstironisch Art und bissig. Aber vor allem ist Izzy O'Neill der Grund, warum wir alle dieses Buch lesen sollten. Denn Laura Stevens trifft mit ihrer Geschichte den Nerv der... Meine Meinung: Izzy O'Neill ist eine direkt Persönlichkeit. Sie spricht die Dinge offen und ehrlich an, so wie sie sind. Sie ist lustig, auf eine stumpfe, selbstironisch Art und bissig. Aber vor allem ist Izzy O'Neill der Grund, warum wir alle dieses Buch lesen sollten. Denn Laura Stevens trifft mit ihrer Geschichte den Nerv der Zeit und wird zur Stimme einer Generation, die aufschreit und Ungerechtigkeiten nicht hinnimmt. Anfangs schwebt die Geschichte noch in einer heilen Welt. Izzy führt kein perfektes, aber ein schönes Leben. Sie ist gut gelaunt, kommt ihrem Traumberuf als Drehbuchschreiberin näher und versucht in alles und jedem einen Witz unterzubringen. An manchen Stellen fand ich diese Scherze übertrieben, an anderen bezaubernd. Doch der Schein trügt und Izzy wird mit der harten Realität konfrontiert, wie schnell sich die Leute gegen einen wenden können, wenn man aus ihrem Raster der "Normalität" fällt. Als Nacktbilder und Fotos beim Sex von ihr und dem Politikersohn Vaughan im Internet auftauchen, wenden sich die Medien, ihre Mitschüler:innen und Lehrer:innen gegen Izzy. Sie wird als Schlampe hingestellt, in der Schule gemieden, offen benachteiligt und aus einem Internet-Shitstorm wird ein nationaler Skandal. Izzys Gefühle werden dabei sehr anschaulich dargestellt. Die ganze Beschreibung ist sehr bildlich. Man fühlt sich in die Szenen hineinversetzt, ganz nah dran. Hinter ihrem ironische Witz versteckt Izzy immer mehr ihr Leid. Als Leser:in teilt man so viel von diesen Schmerz mit der Protagonistin. Es ist beschämend und widerwärtig. Es wird einem regelrecht schlecht. Es ist so ungerecht, man möchte schreien. Das Leid frisst einen zum Ende der Geschichte immer mehr auf. Es wurde sehr emotional und ich habe wahrlich geschluchzt. Doch je mehr Izzy hinuntergedrückt wird, desto mehr stellt sie sich dagegen. Gemeinsam wird man immer wütender auf die Menschen, die jemand anderen so behandeln. Laura Steven zeigt mit ihrer Geschichte, wie falsch das Verhalten der anderen Leute ist. Sie thematisiert und vor allem kritisiert Victim Blaming, Slut Shaming, Racheporno, (weiße) Privilegien und die Stellung der Frau und ihrer Sexualität in der Gesellschaft. Izzy O'Neill zeigt Stärke und ist mutig und wandelt sich im Verlauf der Geschichte immer mehr zu der Kämpferin, die diese Geschichte braucht. Die aber auch die schwachen Momente zulässt. Ich freue mich jetzt schon auf ihre weitere Entwicklung im zweiten Teil der Reihe. Fazit: Ein absolut wichtiger Roman über Victim Blaming, Slut Shaming und die Sexualiät der Frau, der erst mit Witz und Charme um die Ecke kommt und einem dann so dermaßen unter die Haut geht, dass man verzweifelt. Laura Steven wird zur Stimme einer feministischen und starken Generation. Ganz große Leseempfehlung!

Humorvoll und trotzdem ernsthaft
von Josia Jourdan aus Muttenz am 04.01.2021

Eine Schlampe, so wird Izzy von tausenden Menschen bezeichnet, nachdem Nacktfotos und einige intime Geschichten von ihr auf einer Webseite veröffentlicht werden. Dabei hat Izzy doch eigentlich nur das getan, was Millionen andere Menschen auch machen, sie hat ihr Leben so gelebt, wie sie es für richtig hält. Izzy beschliesst ihre... Eine Schlampe, so wird Izzy von tausenden Menschen bezeichnet, nachdem Nacktfotos und einige intime Geschichten von ihr auf einer Webseite veröffentlicht werden. Dabei hat Izzy doch eigentlich nur das getan, was Millionen andere Menschen auch machen, sie hat ihr Leben so gelebt, wie sie es für richtig hält. Izzy beschliesst ihre Gesichte zu erzählen und dabei keine Details auszulassen. Denn es reicht! Laura Steven thematisiert in ihrem Debütroman gleich mehrere wichtige Themen. Nebst dem Slut-Shaming, Sexismus und Feminismus, behandelt das Buch auch sexuelle Orientierung, Trauerbewältigung und Freundschaft. Für 350 Seiten ziemliche viele Themen, aber das macht das Buch authentisch, denn wie wir alle wissen, ist das Leben und ganz besonders das Teenagerleben eben oftmals ein Chaos, das sich nicht nur um ein Thema dreht. Ich habe selten so viel genickt, gedanklich zugestimmt und frustriert den Kopf geschüttelt wie bei diesem Buch. Speak Up von Laura Steven überzeugt auf voller Länge. Angefangen bei der Protagonistin Izzy, die zwar alles andere als perfekt, dafür sehr sympathisch ist. Ihr Humor ist schwarz, teilweise fast schon unter der Gürtellinie, aber ich habe trotz der eigentlich ernsten Handlung sehr oft gelacht. Izzy ist aber nicht nur die witzige Izzy, die selbstbewusst durchs Leben geht, sondern auch eine junge Frau, die darunter leidet, wie die Gesellschaft mir ihr umgeht. Alles in allem habe ich Izzy geliebt, mich in gewissen Situation in ihr wiedergefunden und freue mich schon Band 2 zu lesen. Der Schreibstil ist ebenso gelungen, was viel mit dem Humor, aber auch mit den direkten Anreden an mich als Leser zu tun hat. Das ist ungewohnt, hat mir aber gefallen. Zudem gibt das dem Buch ein Alleinstellungsmerkmal und das ist für mich immer ein Pluspunkt. Laura Steven behandelt Slutshaming auf eine extrem harte Art. Zeigt genau auf, wo die Probleme liegen, stopft all diesen Menschen den Mund und lässt die Protagonistin sprechen. Sie zeigt aber auch, welche schrecklichen Folgen Slutshaming haben kann und was es mit Menschen macht, die vielleicht nicht so stark sind. Es zeigt, wie systematischer Sexismus gegen Frauen funktioniert und dass wir noch lange nicht in einer gleichberechtigten Welt leben. Es ist vollkommen egal, mit wie vielen Menschen jemand schläft, ob er/sie Nacktfotos verschickt oder ob jemand noch Jungfrau ist. Wir sind alle Menschen und wir sollten uns gegenseitig respektieren. Fazit Sepak Up von Laura Steven ist ein Jahreshighlight für mich. Es hat mich in allen Punkten überzeugt und begeistert. Ich liebe den Schreibstil, die Protagonistin und wie die Autorin all diese unterschiedlichen Themen zu einer unterhaltsamen und gleichzeitig so wichtigen Geschichte zusammengefasst hat. Ich vergebe 5 von 5 Sterne und wünsche mir, dass dieses Buch als Schullektüre verwendet wird. So viele wichtige Themen in einem unterhaltsamen Buch und im Gegensatz zu vielen anderen Schullektüren, die Nacktfoto-Skandale behandeln, ist das Buch nicht verurteilend, sondern zeigt auf, dass das Problem am Ende die Menschen sind, welche das Foto weiterleiten und veröffentlichen. Ich freue mich auf Band 2 und hoffe sehr, dass er übersetzt wird. Ich danke dem Droemer Knaur Verlag für mein Exemplar! Folge Josia Jourdan auf Instagram für mehr Buchtipps: https://www.instagram.com/josiajourdan/

“Ein ernstes Thema lustig verpackt.”
von Lexys BookDelicious am 24.10.2020

“Speak Up” ist eigentlich nicht ganz die Literatur, die ich sonst so lese. Hier hat mich aber der Klappentext überzeugt. Gerade in der heutigen Zeit sind solche Bücher extrem wichtig. Obwohl in den letzten Jahren wirklich sehr tolle Romane mit starken weiblichen Protagonisten rausgekommen sind. Trotzdem ist hier “Speak Up” Geset... “Speak Up” ist eigentlich nicht ganz die Literatur, die ich sonst so lese. Hier hat mich aber der Klappentext überzeugt. Gerade in der heutigen Zeit sind solche Bücher extrem wichtig. Obwohl in den letzten Jahren wirklich sehr tolle Romane mit starken weiblichen Protagonisten rausgekommen sind. Trotzdem ist hier “Speak Up” Gesetz. Sei laut! Halte dich nicht zurück und sag deine Meinung. In dieser Story wird mal wieder gezeigt das Frauen immer noch nicht so “hoch” angesehen sind, wie die Männer. Mit “hoch” angesehen meine ich aber vor allem die Gleichberechtigung. Immer wieder wird das weibliche Geschlecht mit diesen Steinzeit oder mittelalterlichen Methoden vor den Kopf gestoßen. Gerade in dem hier und jetzt sollte das eigentlich nicht mehr existieren. Obwohl auch schon vor einigen Jahrhunderten die Notbremse gezogen hätte sollen. Nun aber wieder mehr zum Buch. Trotz der schwierigen Thematik legt die Autorin einen wahnsinnig guten Humor an den Tag. Dieser wird natürlich dazu auch noch mit einem sehr tollen Schreibstil unterstützt. Man lernt die Protagonistin Izzy dadurch nur um so besser kennen und merk ihr aber auch ihre verletzliche Seite an. Man bewundert wie sie die einzelnen Situationen meistert und sich dennoch nicht gänzlich verliert. Immer einen lockeren Spruch auf den Lippen zu haben. ist vielleicht auch eine Art Abwehr. Hier aber richtig gut dargestellt. Dennoch sollte man die Themen in diesem Buch nicht unterschätzen. Natürlich macht der Humor das Buch und die Geschichte besonders, aber im Vordergrund steht eigentlich der Schmerz und die Probleme mit denen sich schon junge Erwachsene rumschlagen müssen. Probleme die man nicht alleine lösen kann und Taten die man nicht rückgängig machen kann. Hier will ich gar nicht weiter drauf eingehen ohne zu viel von der Story zu verraten. Mein Fazit: “Speak Up” ist ein Roman der gehört werden sollte. Er überzeugt mit starken Protagonisten und einem wirklich schwierigen Thema, das durch den Humor wieder ein wenig aufgelockert wird. Von mir gibt es durch Freundschaft gestärkte 4 von 5 Delicious Sternchen.


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