Heute schon einen Prozess optimiert?

Das Management frisst seine Mitarbeiter

Gunter Dueck

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Beschreibung

Wir sind die Roboter

Alle reden vom Menschen 4.0. Der sei kreativ, selbstverantwortlich und eigeninitiativ - aber in Wirklichkeit werden wir hart dressiert und im Tagesgeschäft von Prozessorientierung und Dauerkontrollen gequält. Die Großsysteme haben die Menschen roboterisiert. Und dann sollen eben dieselben innovativ und neugierig sein?
Gunter Dueck führt die grausame Unternehmensrealität vor Augen - unbarmherzig scharf, hinreißend nah am Objekt. Die Unternehmen handeln zukunftsfeindlich, wenn sie ihre Mitarbeiter standardisieren und sich - entgegen aller Erfordernisse - eben nicht für die digitale Welt neu erfinden.

»Dueck ist ein genauer und gnadenloser Beobachter. Mit Leichtigkeit verbindet er mathematische Gesetze, philosophische Diskurse, amerikanische Poeten und bissige Randbemerkungen.« Harvard Business Manager zu Schwarmdumm

»Die Digitalisierung soll Mitarbeiter effizienter und besser machen. Schön wär's, sagt Ex-Manager Gunter Dueck. Sie ist vor allem eine Qual.« Der Spiegel, 08.02.2020

»Mit zu viel Effizienzdruck setzen Unternehmen ihre Beschäftigten unter Dauerstress, kritisiert Buchautor Gunter Dueck. Dabei entstehe nicht die notwendige Innovationskraft, um sich in der digitalen Veränderung neu aufstellen zu können.« Deutschlandfunk Kultur Lesart, 22.02.2020

»Gunter Dueck kombiniert seit Jahren Wissenschaft, Unternehmergeist und lesbare Schreibe (...) Er fordert einen völlig neuen Stil bei Führungskräften und dass sich ihre Herangehensweise radikal ändert: weg vom Prozessoptimieren hin zum Innovieren. Weg von einer auf Effizienz ausgerichteten Struktur hin zu einer menschenfördernden.« handelsblatt.com, 05.03.2020

»Prozesse statt Personen lautet die Devise. Dueck untermalt dies mit irren Geschichten aus dem realen Unternehmensalltag, erschütternd verdichtet.« Christina Kestel, Harvard Business Manager, 27.03.2020

»Gunter Dueck rechnet in gewohnt scharfem Ton mit der deutschen Managementlandschaft ab.« Managementkompass, 01.04.2020

»Mit gewohnt spitzer Feder beschreibt [Gunter Dueck] in seinem neuen Buch, warum die ›McDonaldisierung‹ der Berufswelt in einer Sackgasse endet. Doch Dueck bleibt nicht bei Kritik stehen, er hat auch Lösungen: Man nehme den Controllern und PaceSettern einen Teil ihrer Macht, gebe sie den Fachleuten und addiere dazu mutige Unternehmer, die Angsthasen mitnehmen können.« t3n, 01.08.2020

»Dueck weiß, wovon er spricht [...] Frei von Rücksichtnahmen auf etwaige unternehmerische Interessen basieren seine Erkenntnisse auf Erfahrung, genauen Bebobachtungen und scharfer Analyse. Dabei zeigt er – präzise formuliert und mit pointiertem Humor – nicht nur Missstände auf, sondern präsentiert auch Wege, wie es besser gehen könnte.« Klaus Lorbeer, Computerwelt, 02.11.2020

Produktdetails

Verkaufsrang 29841
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 12.02.2020
Verlag Campus
Seitenzahl 328
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/2,7 cm
Gewicht 531 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-51084-2

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein interessantes Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 07.06.2020

Ein lesenswertes Buch für jeden Qualitätsmanager- und Prozesspezialisten! Eine interessante Vermischung von Mathematik, Philosophie und Poesie! Einfach lesenswert!!! Spannend, interessant und lustig.

von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2020
Bewertet: anderes Format

Dueck bespricht in seinen Büchern Themen über Unternehmensstrukturen und über den Aufbau von Organisationen und zeigt, was in der Realität oft genug schief läuft, hat aber auch Verbesserungsvorschläge. Dies wird jeden ansprechen, der in einer größeren Firma arbeitet. Lesenswert!

von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2020
Bewertet: anderes Format

Dueck entlarvt gekonnt das plausibel klingende aber doch realitätsferne Geschwafel mancher Prozessoptimierer, Controller und Manager. Statistiken zählen mehr als Instinkte, standatisierte Mitarbeiter sollen maximal kreativ sein und Digitalisierung zieht nur oberflächlich ein.


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  • Inhalt

    Das Management frisst seine Mitarbeiter – eine Einführung 9
    In die Sackgasse der Inkompetenz: Menschmaschinen statt Zukunftsbauer 29
    Ideen müssen fliegen dürfen! 31
    Hochqualifizierte Arbeit braucht ein ruhigeres Gehirn als ein Routinejob 40
    Die menschliche Intelligenz kristallisiert sich in den Prozessen 56
    »Verunpersönlichung« – Mitarbeiter werden austauschbare Ressourcen 63
    Das Management sieht Menschen wie unwillige Sklaven 73
    Das X-Management verunfähigt sich selbst 81
    Menschenstandardisierung zur globalen Direktausbeutung 93
    Die Gleichform hat Namen – McDonaldisierung und McJobber 95
    Uberisierung – zur Auslastungsoptimierung noch mehr McJobs 102
    Liquidization oder Arbeit von der Billigstange 108
    Lean Human – der Mensch ohne unnötige Eigenschaften 114
    Die Folgen des Raubbaus an Menschen, Seelen und Infrastrukturen 123
    Auslastungsdruck erzeugt planmäßig Tunnelblickprobleme 125
    Widersprüchliche Prioritäten – Diener vieler Herren 131
    Auspressen der Mitarbeiter durch Messen und Vergleichen 137
    Psychologische Vereinzelung und soziale Phobien der Mitarbeiter 146
    Qualitätseinbußen, Kundenbeschwichtigung und schließlich Schummelei 156
    Die Überlastung der Infrastrukturen marodiert unsere Zukunft 161
    Gegenwehr der Controller und Aufstand der Kunden 167
    Der Druck des aufgeklärt-kritisch-gemeinen Kundenkollektivs 169
    Berechtigte Kontrollwut knechtet mit knebelnden Vorschriften 174
    Die Akerlof-Todesspirale – Gegenwehr und Gegengegenwehr 183
    Der Clash von Prozessen zum Antreiben und Kontrollieren 189
    Die Systemneurose der Unternehmenspsyche 195
    Kleine Einführung in Unruheherde und Angstquellen 197
    Zu oft Alarm in unserem Körper – über somatische Marker 203
    Das ruhelose Unternehmenshirn 212
    Die Managerpersönlichkeiten sind meist extrem systemkonform 220
    Die dressierende Mehrheit der Betaordnungshüter in allen Meetings 227
    Diagnose: Das Unternehmen hat eine Persönlichkeitszwangsstörung 233
    Diagnose: Das Unternehmen hat eine zweite Persönlichkeitszwangsstörung 243
    Hyperloyalität trotz Angst vor Ungewissheit 251
    Das Leiden unter einer narzisstischen und zwanghaften Systemneurose 261
    Systemtherapie zum offen-innovativen Unternehmen 265
    Die Systemneurose liebt verstärkende Therapien 267
    Die Systemneurose aufweichen – »agile« Organisierung statt Organisation 277
    Wider die Assimilierung – Controller & Pacesetter an die Vorderfront 285
    Etablierung einer selbstverantwortlichen technischen Führungsschicht 292
    Leistungsträger sind zehnmal besser 301
    Unsere Gesellschaft braucht mehr Menschen, die es wissen wollen 307
    Ausblick trübe – es geht kein Ruck durch Deutschland 317
    »Durch Deutschland muss ein Ruck gehen« 319
    Deutschland baut Deiche, keine Schiffe 321
    Anmerkungen 325