Die Ambassadorin

Roman

Sebastian Janata

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Beschreibung

Der junge Hugo Navratil muss zurück in die österreichische Provinz. Sein Großvater, mit dem ihn die Liebe zur Natur und der Tod eines kleinen Jagdhundes verband, ist gestorben, die Familie nimmt Abschied. Das burgenländische Dorf, der Wald, Freund und Feind, alles scheint wie immer. Doch auf der Beerdigung fallen Hugo zwei Frauen auf. Sie sind auf der Suche nach einer antiken Flinte – und sie glauben, dass Hugo weiß, wo sie ist. Je mehr Hugo es mit ihnen zu tun bekommt, desto besser versteht er, dass der alte Mann viele, durchaus schöne Gesichter hatte.Was hat es mit dem Verbund auf sich, der ihn und diese Frauen einst zusammenbrachte?

«Die Ambassadorin» ist eine Ode an das Matriarchat und die Geschichte eines Antihelden, der unerschrockener kaum sein könnte. Sebastian Janatas Debüt ist humorvoll, skurril - und ganz und gar ajour.

Der Debütroman des Musikers Sebastian Janata verbindet derben Humor mit fantastischem Krimi. Schön!

Sebastian Janata, Jahrgang 1988, stammt aus dem östlichsten Teil Österreichs. Seine Gymnasialausbildung brach er ein Jahr vor der Matura ab. Seit 2006 ist er Mitglied bei der Band Ja, Panik. Nach fünf Studioalben veröffentlichten sie im Oktober 2016 das im Kollektiv geschriebene Buch «Futur II» im Verbrecher Verlag. Der Autor lebt und arbeitet in Berlin. «Die Ambassadorin» ist sein Debütroman.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 21.07.2020
Verlag Rowohlt
Seitenzahl 320
Maße (L/B/H) 21/13,6/3,2 cm
Gewicht 411 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-09203-0

Kundenbewertungen

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Im Licht der Schweinesonne
von einer Kundin/einem Kunden am 02.02.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dieser Roman spielt überwiegend in einer "geologischen Arschritze" des nördlichen Burgenlands, nahe dem Leithagebrige,„einer idyllischen Gegend, die, zwar arm an geistigem Kapital, umso reicher ist an Wein und Kirschen“, „einem Ort, wo die Sprechweise der Menschen häufig an das Bellen großer Hunde erinnerte“. Beleuchtet wird das... Dieser Roman spielt überwiegend in einer "geologischen Arschritze" des nördlichen Burgenlands, nahe dem Leithagebrige,„einer idyllischen Gegend, die, zwar arm an geistigem Kapital, umso reicher ist an Wein und Kirschen“, „einem Ort, wo die Sprechweise der Menschen häufig an das Bellen großer Hunde erinnerte“. Beleuchtet wird das Setting zudem von einer grellen "Schweinesonne". Diese Beschreibungen sind nicht unbedingt geeignet für einen touristischen Reiseführer. Und tatsächlich lernt man Österreichs Sunshine State auch von seiner schattigen Seite kennen.Janata kennt sich da aus, der Schlagzeuger der Band Ja, Panik und Wahl-Berliner kommt ja ursprünglich aus der Gegend. Doch eigentlich geht es trotz all des sehr anschaulichen Lokalkolorit und derber Sprache nicht nur um Heimat Bashing. Ganz im Gegenteil , so etwas wie Heimat oder Indentität hat ja nicht nur mit dem Landstrich zu tun in den man zufällig geboren wird. Janata updated den (Anti-) Heimat Roman thematisch mit einem subversiven Link zu Fragen nach Geschlechterrollen, Genderidentität und dem was man gemeinhin wohl toxisische Männlichkeit nennt. Der Roman ist zudem eine spannende Mixtur aus Familiensaga, einem fantastischen Kriminalfall mit mythischen Motiven und skurrilen Charakteren von Onkel Beppo, amerimanischen Agentinen bis hin zum "saufarbenen" Rauhhaardackel, (wenn ich die Farbbezeichnung richtig in Erinnerung habe). Und natürlich ist da noch die Ambassadorin. Ihr Geheimnis soll hier aber noch nicht gelüftet werden. Nur so viel: Wer zu lange in die sonne schaut, wird irgendwann blind. Manche Dinge sieht man besser im Dunkeln. Man darf gespannt sein auf Janatas nächsten Roman.


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