Leipziger Geschichten

Erzählungen

Ralph Grüneberger

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Beschreibung

Wir lesen von drei Tötungsdelikten und einem Suizid, von zaghafter Liebe und roher Gewalt. Geschichten über Männer und Frauen, diese eint, dass ihr Leben plötzlich auf dem Kopf steht, ihr Horizont im Niemandslicht liegt.
Menschen entzweien sich in den Zeiten der Wiedervereinigung, verlieren ihre Fassung. Mehr Schein als Sein wird zunehmend zum Lebensinhalt. Diese 17 Leipziger Geschichten sind geprägt von den Schicksalen derer, die sich ebenso wenig aufgaben wie ihre dem Verfall preisgegebene Stadt. Sie zeigen, man kann Gewinner und Verlierer in einem sein.

Ralph Grüneberger ist gebürtiger Leipziger und in der Messestadt aufgewachsen. Lesereisen ins europäische Ausland sowie Literaturstipendien, die er erhielt, ließen ihn in Niedersachsen, Brandenburg, den Niederlanden, in Ungarn und im US-Staat Virginia immer wieder Abstand von seiner Region finden, dennoch sind und bleiben Leipziger Land und Leute sein Thema.
Er veröffentlichte Arbeiten für den Rundfunk, Literaturkritiken für das Feuilleton, zahlreiche Lyrik- und Prosabände sowie Monographien zu bildenden Künstlern, entwickelte Formate für die Literaturvermittlung und ist Herausgeber einer Literaturzeitschrift. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist er Vorsitzender der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. und Mitglied im Schriftstellervereinigung PEN-Zentrum Deutschland.

Produktdetails

Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 12.02.2020
Verlag Gmeiner Verlag
Seitenzahl 251 (Printausgabe)
Dateigröße 1447 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783839263303

Kundenbewertungen

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Leipziger Geschichten von Ralph Grüneberger (Gmeiner Verlag)
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 16.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ralph Grünebergers 17 Leipziger Geschichten offenbaren beeindruckend, wie die Wende das Leben der Menschen in Ostdeutschland prägte. Die neugewonnene Freiheit nach der Wiedervereinigung wird Fluch und Segen zugleich: Der Autor blickt auf 17 Einzelschicksale, in denen sich Unternehmertum und Amtswillkür, Mut und Feigheit, Liebe u... Ralph Grünebergers 17 Leipziger Geschichten offenbaren beeindruckend, wie die Wende das Leben der Menschen in Ostdeutschland prägte. Die neugewonnene Freiheit nach der Wiedervereinigung wird Fluch und Segen zugleich: Der Autor blickt auf 17 Einzelschicksale, in denen sich Unternehmertum und Amtswillkür, Mut und Feigheit, Liebe und Zorn widerspiegeln. Eine detaillierte, aufmerksame Beobachtung mit viel Feingefühl und der notwendigen Distanz! - Ralph Grüneberger zeichnet das Porträt einer Gesellschaft, die sich hoffnungsvoll dem Neuen, Unbekannten und den damit verbundenen Risiken auch mit aller Skepsis stellte - Menschen, die sich ebenso wenig aufgaben wie ihre dem Verfall preisgegebene Stadt. Die 17 Leipziger Geschichten zeigen eines deutlich: Man konnte Gewinner und Verlierer in einem sein. - Ein Lesebuch dem Westen Deutschlands wärmstens empfohlen! - Manfred Klenk, Mannheim

Kurzgeschichten als Einblicke in ein gelebtes Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Braunschweig am 17.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine Kurzgeschichte erzählt kein ganzes Leben. Sie hat keinen Rahmen, sie führt nicht ein, sie ist von Anfang an mittendrin. Und wenn wir Leser*innen spüren, dass wir Menschen vor Augen haben, die uns interessieren und über die wir mehr wissen möchten, dann bricht sie ab. Aber, was ins Licht getreten ist, bleibt lange in Erinner... Eine Kurzgeschichte erzählt kein ganzes Leben. Sie hat keinen Rahmen, sie führt nicht ein, sie ist von Anfang an mittendrin. Und wenn wir Leser*innen spüren, dass wir Menschen vor Augen haben, die uns interessieren und über die wir mehr wissen möchten, dann bricht sie ab. Aber, was ins Licht getreten ist, bleibt lange in Erinnerung. Atemberaubend schnell unser Interesse weckend, das gelingt allen siebzehn Leipziger Geschichten, diesen Momentaufnahmen, in denen sich immer wieder ein Leben verdichtet. Niemals vorhersehbar, jedoch voll innerer Konsequenz. Auch die längeren Geschichten werden hier in ihrem Inhalt nicht wiedergegeben, denn dazu sind sie zu dicht erzählt und voll anhaltender Spannung. Und wenn hier einige der Figuren erwähnt werden, z.B. der alte Mann, der aus seiner Wohnung vertrieben wurde, oder der Juror, der unter Druck gerät, keinen Unbekannten zu prämieren, so sagt es nur wenig aus über den Wert dieser Geschichten, denn wie mitreißend sie erzählt sind, erschließt sich nur beim Lesen. Grünebergers Geschichten sind keine leichte Kost, sondern tiefgreifende Studien, in denen zu spüren ist, wie es denen geht, die im Abseits stehen oder sich dorthin gedrängt fühlen. Unbedingt lesen! Klaus Nührig

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