Jahresringe

Roman

Andreas Wagner

(109)
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Beschreibung

Von der Suche nach Heimat und uns selbst:

eine große deutsche Familien-Geschichte am Rand des Hambacher Forstes

Heimat, das ist für Leonore Klimkeit vor allem der Wald nahe des kleinen Dorfes, in dem die aus Ostpreußen Vertriebene Zuflucht gefunden hat. Zwischen den hohen Bäumen findet sie Trost und neuen Lebensmut.

Doch als Leonores Sohn Paul zwölf Jahre alt ist, muss der Wald dem Braunkohle-Tagebau weichen, das Dorf wird umgesiedelt. In einer Neubausiedlung am Rand der Kreisstadt versucht Leonore, für Paul und später die Enkel Jan und Sarah eine neue Heimat zu schaffen. Die immer weiter fortschreitende Rodung des Waldes treibt jedoch einen tiefen Keil in die Familie – bis sich die Geschwister schließlich als Gegner gegenüberstehen: Denn während Jan einen der gigantischen Schaufelradbagger des Braunkohle-Konzerns steuert, schließt sich seine Schwester Sarah den Wald-Besetzern im Hambacher Forst an.

Unaufgeregt und einfühlsam erzählt Andreas Wagner eine berührende Familien-Geschichte, die immer wieder die Frage stellt, was Heimat bedeutet. Gleichzeitig porträtiert sein Roman auf anschauliche Weise die Nachkriegs- und Wirtschaftswunder-Zeit in Deutschland, die Folgen des Braunkohle-Abbaus nicht nur für die Landschaft und die Ereignisse rund um den Hambacher Forst.

"Eine aufwühlende und berührende Geschichte, einfach und unaufgeregt geschildert - die Geschichte dreier Generationen rund um das Thema Heimat, Verlust und Menschlichkeit."

Andreas Wagner, 1978 in Neuss geboren, arbeitet als Schulsozialarbeiter an einer Realschule. Er lebt mit seinen drei Töchtern in Köln. Jahresringe ist sein erster Roman.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Verlag Droemer Knaur Verlag
Seitenzahl 256
Maße (L/B/H) 21,8/14,7/2,7 cm
Gewicht 441 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-28250-2

Kundenbewertungen

Durchschnitt
109 Bewertungen
Übersicht
62
35
9
3
0

Abgebrochen
von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2021

Der Anfang war echt gut, mit einem Flüchtlingsmädchen aus Ostpreußen, welches auf ihrer Flucht, soweit in den Westen wie möglich, vor ihrem Ziel Köln, von einem Bäcker aufgenommen wird. Allerdings geschah dann gegen Ende des ersten Drittels etwas, was mich das Buch für Monate abbrechen ließ. Als ich es nun wieder mal zur Hand n... Der Anfang war echt gut, mit einem Flüchtlingsmädchen aus Ostpreußen, welches auf ihrer Flucht, soweit in den Westen wie möglich, vor ihrem Ziel Köln, von einem Bäcker aufgenommen wird. Allerdings geschah dann gegen Ende des ersten Drittels etwas, was mich das Buch für Monate abbrechen ließ. Als ich es nun wieder mal zur Hand nahm um weiter zu lesen, war das zweite Drittel leider einfach nur langweilig und ich blätterte noch ein paar Seiten weiter und da bis zur Hälfte des Buches noch nichts weiter über den so angepriesenen Hambacher Forst berichtet wurde, landet es die Tage in einem Bücherschrank. Der Schreibstil an sich war gut und es war alles flüssig zu lesen, aber anscheinend bin ich über diese besagte Stelle nicht hinweggekommen. Vielleicht bin ich auch nur nicht religiös oder spirituell genug, um das Buch zu mögen. Das Cover macht für mich leider auch nicht viel Sinn.

'Was bedeutet Heimat?'
von einer Kundin/einem Kunden am 19.12.2020

Der Moppenbäcker Jean Immerath und seine Mutter Änne leben in Lich-Steinstraß, einem kleinen Dorf zwischen Aachen und Köln. Leonore, ein minderjähriges Flüchtlingsmädchen aus Ostpreußen, findet bei ihnen ein Zuhause und Arbeit. Die Leute im Dorf begegnen Leonore mit Misstrauen, sie ist nicht willkommen, wird regelrecht geschnit... Der Moppenbäcker Jean Immerath und seine Mutter Änne leben in Lich-Steinstraß, einem kleinen Dorf zwischen Aachen und Köln. Leonore, ein minderjähriges Flüchtlingsmädchen aus Ostpreußen, findet bei ihnen ein Zuhause und Arbeit. Die Leute im Dorf begegnen Leonore mit Misstrauen, sie ist nicht willkommen, wird regelrecht geschnitten. Dennoch gelingt es ihr, anzukommen, zu bleiben. Jahre später entsteht vor ihrer Haustür ein riesiger Braunkohletagebau, dem das Dorf anheimfallen wird. Sie und alle Bewohner des Dorfes sollen entschädigt und umgesiedelt werden. Leonore, mittlerweile Mutter eines Sohnes, kann unter keinen Umständen erneut den Verlust ihrer Heimat hinnehmen, vorerst gelingt es ihnen zu bleiben… Braunkohletagebau ist mit schwerwiegenden Eingriffen in die Umwelt verbunden und hat fatale Auswirkungen auf die Menschen, ihr Miteinander. Anhand dieser schicksalhaften Familiengeschichte, drei Generationen betreffend, eindrücklich, unerbittlich und klar geschildert. Guter Roman, lesenswert!

Konnte mich nicht überzeugen
von einer Kundin/einem Kunden aus Buseck am 30.11.2020

Das Cover ist relativ schlicht, aber mir gefällt es insgesamt sehr gut. Inhalt: Von der Suche nach Heimat und uns selbst: eine große deutsche Familien-Geschichte am Rand des Hambacher Forstes Heimat, das ist für Leonore Klimkeit vor allem der Wald nahe des kleinen Dorfes, in dem die aus Ostpreußen Vertriebene Zuflucht gef... Das Cover ist relativ schlicht, aber mir gefällt es insgesamt sehr gut. Inhalt: Von der Suche nach Heimat und uns selbst: eine große deutsche Familien-Geschichte am Rand des Hambacher Forstes Heimat, das ist für Leonore Klimkeit vor allem der Wald nahe des kleinen Dorfes, in dem die aus Ostpreußen Vertriebene Zuflucht gefunden hat. Zwischen den hohen Bäumen findet sie Trost und neuen Lebensmut. Doch als Leonores Sohn Paul zwölf Jahre alt ist, muss der Wald dem Braunkohle-Tagebau weichen, das Dorf wird umgesiedelt. In einer Neubausiedlung am Rand der Kreisstadt versucht Leonore, für Paul und später die Enkel Jan und Sarah eine neue Heimat zu schaffen. Die immer weiter fortschreitende Rodung des Waldes treibt jedoch einen tiefen Keil in die Familie – bis sich die Geschwister schließlich als Gegner gegenüberstehen: Denn während Jan einen der gigantischen Schaufelradbagger des Braunkohle-Konzerns steuert, schließt sich seine Schwester Sarah den Wald-Besetzern im Hambacher Forst an. Meine Meinung: Leider konnte mich das Buch nicht so wirklich überzeugen. Es ist in 3 Teile aufgeteilt, die immer in einer anderen Zeit spielen. Leider werden die Geschehnisse dort doch sehr kurz gehalten und man bekommt immer nur kleine Eindrücke der Geschehnisse. Auch die Charaktere sind mir insgesamt zu farblos. Auch da hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Gerade die Diskrepanz zwischen Sarah und Paul hätte man noch vertiefen können. Irgendwie hatte es den Anschein, das der Autor das Buch schnell beenden wollte, denn der erste Teil im Nachkriegsdeutschland mit der Flucht und dem schwierigen Start in Deutschland hat mich wirklich gefesselt, doch bereits im zweiten Teil wurde alles recht oberflächlich, was sich auch im dritten Teil fortsetzte. Insgesamt eine wirklich tolle Idee, doch leider in der Umsetzung nicht gelungen. Mein Fazit: Leider nur 3 Sterne, weil die Geschichte insgesamt zu oberflächlich rüber kommt.


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