Zugvögel

Roman

Charlotte McConaghy

(176)
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Beschreibung


Auf der Suche nach Erlösung folgt eine junge Frau den letzten Küstenseeschwalben in die Antarktis

Franny hat ihr ganzes Leben am Meer verbracht, die wilden Strömungen und gefiederten Gefährten den Menschen vorgezogen. Als die Vögel zu verschwinden beginnen, beschließt die Ornithologin den letzten Küstenseeschwalben zu folgen. Inmitten der exzentrischen Crew eines der letzten Fischerboote macht sie sich auf den Weg in die Antarktis. Schutzlos ist die junge Frau den Naturgewalten des Atlantiks ausgeliefert, allein die Vögel sind ihr Kompass. Doch wohin die Tiere sie auch führen, vor ihrer Vergangenheit kann Franny nicht fliehen. Ihr folgt das Geheimnis eines Verbrechens, die Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe. Und schon bald entwickelt sich die Reise zu einem lebensbedrohlichen Abenteuer.

Charlotte McConaghys »Zugvögel«, in deutscher Übersetzung von Tanja Handels, ist eine Ode an die wilden Geschöpfe dieser Erde und eine bewegende Geschichte über die Wege, die wir für die Menschen gehen, die wir lieben.

»Eines der schönsten und herzzerreißendsten Bücher, die ich je gelesen habe!« Emily St. John Mandel, Bestsellerautorin von »Das Licht der letzten Tage«

ein intensives, einprägsames Buch, das einen nicht so schnell loslässt.

Produktdetails

Verkaufsrang 12379
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 26.08.2020
Verlag S. Fischer Verlag
Seitenzahl 400
Maße (L/B/H) 21/13,2/3,7 cm
Gewicht 492 g
Auflage 4. Auflage
Originaltitel Migrations
Übersetzer Tanja Handels
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397470-6

Buchhändler-Empfehlungen

Lena Bielke, Osiander-Buchhandlung

Wenn es möglich wäre, dann würde Franny Tag und Nacht unterwegs sein und Vögel beobachten. Aber der Klimawandel hat die meisten Vogelarten aussterben lassen und die verbliebenen Bestände schwinden rasch. Verzweifelt wagt Franny sich auf ein Fischerboot um die letzten Zugvögel auf ihrer Reise in die Antarktis zu begleiten. Sie freundet sich mit den Fischern an, muss aber auch bald erkennen, dass sie ihre verdrängten Erinnerungen nicht länger verborgen halten kann. Denn Franny glaubt fest daran, dass die Vögel sie nicht nur zu den übrigen Fischen führen, sondern auch ihr Erlösung bringen werden. Doch was passiert, wenn diese verschwinden ...

Isabel Tzschaschel-Laggner, Osiander-Buchhandlung

Diese Dystopie spielt in einer Zukunft, in der das Artensterben weit voran geschritten ist. Franny hat in Grönland auf einem Hochseefischereikutter angeheuert, um den letzten Seeschwalben in die Antarktis zu folgen. Die Crew besteht aus sehr unterschiedlichen und exzentrischen Charakteren und so steht auch die Fahrt symbolisch für das Leben der Protagonisten mit vielen Höhen und Tiefen. Auch Frannys Vergangenheit begleitet sie an Bord und lässt sie nicht ruhen. Man erfährt ihre Lebensgeschichte und ihre Geheimnisse. Es ist eine sehr bewegende, abenteuerliche, fesselnde und intensive Geschichte, die auch den Klimawandel thematisiert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
176 Bewertungen
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Eine etwas andere Dystopie
von einer Kundin/einem Kunden am 20.08.2021

Sprachgewaltig beschreibt McConaghy eine Welt in der viele Tiere bereits ausgestorben sind. Fanny, mit ihren rastlosen Beinen, folgt den Küstenseeschwalben auf ihrer letzten Reise in den Süden an Board eines Fischerbootes mit einer exzentrischen Crew: Faszinierende Naturbeschreibungen und die bewegende Vergangenheit von Fanny ma... Sprachgewaltig beschreibt McConaghy eine Welt in der viele Tiere bereits ausgestorben sind. Fanny, mit ihren rastlosen Beinen, folgt den Küstenseeschwalben auf ihrer letzten Reise in den Süden an Board eines Fischerbootes mit einer exzentrischen Crew: Faszinierende Naturbeschreibungen und die bewegende Vergangenheit von Fanny machen das Buch zu einem Leseerlebnis. Achte auf die Hinweise im Leben. Sie sind überall versteckt .

Etwas überladen
von einer Kundin/einem Kunden am 18.03.2021

Die Vorstellung, dass mit dem Fortschreiten des Kllimawandels unsere Erde still wird, weil es keine Vögel mehr gibt und auch die meisten anderen Tiere ausgestorben sind oder zumindest kurz davor stehen für immer von unserem Planeten zu verschwinden, ist einfach furchtbar. In ihrem Debütroman "Zugvögel" entwirft die australisc... Die Vorstellung, dass mit dem Fortschreiten des Kllimawandels unsere Erde still wird, weil es keine Vögel mehr gibt und auch die meisten anderen Tiere ausgestorben sind oder zumindest kurz davor stehen für immer von unserem Planeten zu verschwinden, ist einfach furchtbar. In ihrem Debütroman "Zugvögel" entwirft die australische Autorin mit irischen Wurzeln, Charlotte McConaghy, genau dieses leider gar nicht so undenkbare dystopische Szenario. In dieser Zeit, nicht fern der unseren lebt Franny Lynch. Sie fühlt sich von jeher mit der Natur, dem Meer und besonders den Vögeln verbunden, die sie erforscht hat ohne je studiert zu haben. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, dem vermutlich letzten Vogelflug der Küstenseeschwalben auf ihrem weiten Weg von der Arktis in die Antarktis zu folgen. Nachdem sie die Vögel mit Peilsendern ausgestattet hat, gelingt es ihr eine Passage auf einem der selten gewordenen Fischerboote zu bekommen, indem sie den Kapitän überzeugt, dass ihre Mission auch den Fischern dienlich ist. Das Meer ist zwar quasi leergefischt, was Fischer und Umweltschützer immer wieder aneinandergeraten lässt, aber den Vögeln auf ihrerr Route zu folgen, heißt auch ihre Nahrungsquelle, die Fische zu finden. Es beginnt eine abenteuerliche Reise, wobei es der Autorin eindrucksvoll gelingt die Schönheit der Natur zu beschreiben und gleichzeitig immer wieder auf ihre Zerstörung durch den Menschen hinzuweisen. "Gerade jetzt sterben wieder Tausende von Spezies, ohne dass ihnen jemand Beachtung schenkt. Wir rotten sie aus. Lebewesen, die gelernt haben, alles und jedes zu überleben, alles nur nicht uns." Mit der Protagonistin und den Nebenfiguren hatte ich allerdings meine Schwierigkeiten. Franny trägt eine komplizierte Familiengeschichte und jede Menge psychologischer Probleme mit sich herum. Sie ist nicht gerade eine Sympathieträgerin, genauso wenig wie die Mitglieder der grummeligen Schiffscrew mit dem eigenbrötlerischen Kapitän Ennis Malone, der mich ein bisschen an Kapitän Ahab in Moby Dick erinnerte. Franny und Ennis ist ihr unbändiger Freiheitsdrang gemein. Beide sind sie Getriebene,die ihre Leidenschaft und Liebe zur Natur verbindet und die im normalen Leben kaum zurechtkommen. Charlotte McConaghy arbeitet immer wieder mit Zeitsprüngen, und zu den Hintergründen von Franny's Geschichte werden nur kleinste Andeutungen eingestreut, was natürlich einen Sog erzeugt, immer weiter lesen zu wollen, um diese rätselhafte Frau am Ende endlich zu verstehen. Begeistert hat mich die poetische Sprache und die Beschreibungen der Natur, der interessante und fazinierende Plot. Für meinen Geschmack wollte die Autorin aber einfach zu viele Themen in ihrem Roman unterbringen, so dass ich ihn auch als überladen empfunden habe. Für mich war "Zugvögel" aber auf jeden Fall ein beeindruckender literarischer Debütroman mit kleinen Einschränkungen, den ich gerne gelesen haben und deshalb auch gerne weiterempfehle.

von einer Kundin/einem Kunden am 05.02.2021
Bewertet: anderes Format

Eine dramatische Geschichte die nicht nur Abenteuer und liebe vorzuweisen hat, sondern zugleich auf das große Problem des Artensterbens hinweist.


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