Guldenberg

Roman

Christoph Hein

(9)
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Beschreibung


In dem kleinen Städtchen Bad Guldenberg ist die Welt noch in Ordnung. Jedenfalls, bis im Alten Seglerheim eine Gruppe minderjähriger Migranten untergebracht wird. Die Guldenberger sind sich einig: Diese Fremden passen einfach nicht in den Ort und sorgen nur für Unruhe. Mehr und mehr heizt die Stimmung sich auf, es kommt zu Pöbeleien, und als dann noch das Gerücht die Runde macht, eine junge Frau sei vergewaltigt worden, sind sich alle schnell einig, dass es einer der jungen Migranten gewesen sein muss. Und das wollen die Guldenberger nicht hinnehmen …

Christoph Heins neuer Roman zeichnet das Sittengemälde einer Gesellschaft, die aus den Fugen gerät. Von Menschen, die sich als Opfer sehen und dabei Täter werden. Von Rassismus, wie er uns jeden Tag überall begegnet.

Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut.
Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 10.05.2021
Verlag Suhrkamp
Seitenzahl 284
Maße (L/B/H) 21,3/13,5/2,5 cm
Gewicht 392 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-42985-3

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
3
5
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 09.07.2021
Bewertet: anderes Format

Die ostdeutsche Provinz kann Julie Zeh viel besser. Christoph Hein bleibt in diesem Buch eindimensional und zu schablonenhaft.

alles beim alten
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2021

Guldenberg ist ein Ort voller Argwohn, voller Unfrieden, Vorurteile, Zugeständnisse, auch Hilfsbereitschaft, aber auch voller Täuschungen, krimineller Energie, voller Angst - und letztlich sind es die Menschen mit ihren Erfahrungen, Erlebnissen, Wünschen und Hoffnungen. Probleme werden gelöst, in dem man selber geht oder andere ... Guldenberg ist ein Ort voller Argwohn, voller Unfrieden, Vorurteile, Zugeständnisse, auch Hilfsbereitschaft, aber auch voller Täuschungen, krimineller Energie, voller Angst - und letztlich sind es die Menschen mit ihren Erfahrungen, Erlebnissen, Wünschen und Hoffnungen. Probleme werden gelöst, in dem man selber geht oder andere täuscht, verjagt, respektlos behandelt, schweigt, weg sieht - Somit ist dieser Roman ein Abbild unserer Zeit, das Aufzeigen einer besseren Welt hätte ihm gut zu Gesicht gestanden. Es ist keiner fremd, wenn wir es nicht wollen ...

Wie der Sommer 2015 Deutschland unglaublich veränderte
von einer Kundin/einem Kunden am 16.06.2021

Mit diesem Roman ist Christoph Hein eine lesenswerte und pointierte literarische Rückblende auf die Ereignisse des Flüchtlingsjahres 2015 gelungen. Glaubwürdig erzählt er die Geschichte einer (fiktiven) Kleinstadt in der sächsischen Provinz, deren Bewohner*innen Angst vor minderjährigen Flüchtlingen haben, keinen Kontakt mit die... Mit diesem Roman ist Christoph Hein eine lesenswerte und pointierte literarische Rückblende auf die Ereignisse des Flüchtlingsjahres 2015 gelungen. Glaubwürdig erzählt er die Geschichte einer (fiktiven) Kleinstadt in der sächsischen Provinz, deren Bewohner*innen Angst vor minderjährigen Flüchtlingen haben, keinen Kontakt mit diesen wollen und sich in archaischen Vorurteilen verlieren. Mehr noch: auch vor Gewalt gegen diese und gegen politische Entscheidungsträger*innen strecken einige nicht zurück. Bad Guldenberg ist eine gespaltene Stadt, in der sich eine neue Fremdenfeindlichkeit entwickelt hat und die stellvertretend für so viele Städte im heutigen Deutschland stehen könnte.


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