Kretisches Schweigen

Ein neuer Fall für Michalis Charisteas

Michalis Charisteas Serie Band 3

Nikos Milonás

(18)
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Beschreibung

Zwei Skelette am Strand und das Schweigen derer, die davon wussten – Kommissar Michalis Charisteas ermittelt in seinem dritten Fall

Es ist Ende Mai auf Kreta, und die Insel steht in voller Blüte. Im Süden Kretas haben sich zahlreiche Urlauber am Strand von Frangokastello eingefunden, weil sie im Morgengrauen die Drosoulites, die „Seelen des Taus“, sehen wollen. Der Legende nach erheben sich jedes Jahr Ende Mai diese Seelen für einige Minuten aus dem Sand und ziehen in riesigen Schwaden über den Strand. Doch in diesem Jahr kommen nicht die Seelen zum Vorschein: Im Sand finden sich die Skelette zweier Männer. Beide weisen Einschusslöcher auf. Also Mord? Als Michalis Charisteas seine Ermittlungen aufnimmt, erfährt er jedoch eine völlig andere Geschichte.

„Ein unterhaltsames Buch mit viel Kreta-Flair, in dem alte Traditionen und modernes Leben aufeinandertreffen.“ Bayerischer Rundfunk zu ‚Kretische Feindschaft‘

[...] wie stets mit Flair [...].

Nikos Milonás alias Frank D. Müller hat sich bereits im jungen Alter von 17 Jahren bei seiner ersten Kreta-Reise in die Mittelmeerinsel verliebt. Aus einem kühlen norddeutschen Sommer kommend, war er überwältigt, als er vom Schiff aus die Küste zu Gesicht bekam und der intensive Duft von wildem Thymian übers Meer zu ihm herüberwehte. Seither verbringt er so viel Zeit wie möglich auf Kreta und hat Land und Leute fest ins Herz geschlossen. In seinem deutschen Leben wohnt der gebürtige Hamburger mittlerweile in München, arbeitet als Regieassistent und Dokumentarfilmer und ist (Co-)Autor diverser TV-Sendungen (u.a. »München 7«).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 28.04.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-651-00089-6
Verlag Fischer Scherz
Maße (L/B/H) 21,8/13,4/3 cm
Gewicht 415 g
Auflage 1. Auflage

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Kundenbewertungen

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Die Polizei wird nicht gern belogen
von Gerhard S. aus Erlangen am 24.06.2021

Durch einen neuen Fall kommt Michalis auf neue Gedanken. Es geht um eine schwelende Familienfehde, vielleicht, oder Kirchenraub. Mit viel Lokalkolorit und traditionellem Flair.

Mordermittlung auf Kretanisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Bürmoos am 15.06.2021

Als am Strand von Frangokastello im Süden Kretas zwei Skelette gefunden werden, wird Kommissar Michalis Charisteas zu seinem dritten Fall gerufen. Der Leichenfund fällt Ende mit dem Erscheinen der Drosoulites zusammen. Dabei handelt es sich um die „Seelen des Taus“, die der Legende nach aus dem Sand aufsteigen und in Schwaden üb... Als am Strand von Frangokastello im Süden Kretas zwei Skelette gefunden werden, wird Kommissar Michalis Charisteas zu seinem dritten Fall gerufen. Der Leichenfund fällt Ende mit dem Erscheinen der Drosoulites zusammen. Dabei handelt es sich um die „Seelen des Taus“, die der Legende nach aus dem Sand aufsteigen und in Schwaden über den Strand ziehen. Handelt es sich bei den beiden männlichen Skeletten um die Seelen tapferer Kämpfer oder geht es hier um eine völlig andere Geschichte? Das Cover zeigt die Burg von Frangokastello; im Vordergrund sieht man das Skelett eines Bootes am Strand. Die Landkarte in der vorderen Klappenbroschur hilft der Orientierung und in der hinteren findet man die Personenbeschreibungen der Ermittler Charisteas und Koronaios. Gleich zu Beginn des Krimis erfreut der Autor den Leser mit einem hilfreichen Personenregister. Der Schreibstil ist sehr angenehm; ruhig und unaufgeregt führt er durch die Geschichte, die Dialoge sind wirklichkeitsnah und lebhaft. Die Beschreibung der Landschaft, überhaupt der Umgebung, taucht immer wieder auf, und führt dem Leser ein genaues Bild der Gegend vor Augen. Gemeinsam mit der Veranschaulichung der verschiedenen Mahlzeiten kann man sich gut nach Kreta träumen. Auch die Schilderung des Verhaltens aller Protagonisten gelingt dem Autor sehr gut. Der Hintergrund der familiären Situation der Polizisten wird unaufdringlich in die Geschichte integriert. Charisteas´ dritter Fall ist meine erste Begegnung mit den Chania-Krimis. Was die berufliche und private Situation des Ermittlers betrifft, findet man sich aber auch ohne Kenntnis der ersten beiden Bücher hervorragend zurecht. Ein spannender, schlüssiger und kurzweiliger Krimi, auf dessen Nachfolger man gespannt sein darf.

Eine Mauer aus Traditionen
von Ascora am 08.06.2021

„Kretisches Schweigen“ ist der dritten Fall von Kommissar Michalis Charisteas, für mich war es seine erste Ermittlung und ich hatte keine Probleme mit dem Einstieg in die Reihe, da die Fälle abgeschlossen sind und mit den Rahmenhandlungen kommt man auch so gut zurecht. Bei Krimis bin ich mit der eigenen Wiedergabe des Inhalts im... „Kretisches Schweigen“ ist der dritten Fall von Kommissar Michalis Charisteas, für mich war es seine erste Ermittlung und ich hatte keine Probleme mit dem Einstieg in die Reihe, da die Fälle abgeschlossen sind und mit den Rahmenhandlungen kommt man auch so gut zurecht. Bei Krimis bin ich mit der eigenen Wiedergabe des Inhalts immer vorsichtig, ich will ja nicht versehentlich einen Tipp zu viel geben und deswegen zitiere ich nur den Klappentext: „Es ist Ende Mai auf Kreta, und die Insel steht in voller Blüte. Im Süden Kretas haben sich zahlreiche Urlauber am Strand von Frangokastello eingefunden, weil sie im Morgengrauen die Drosoulites, die „Seelen des Taus“, sehen wollen. Der Legende nach erheben sich jedes Jahr Ende Mai diese Seelen für einige Minuten aus dem Sand und ziehen in riesigen Schwaden über den Strand. Doch in diesem Jahr kommen nicht die Seelen zum Vorschein: Im Sand finden sich die Skelette zweier Männer. Beide weisen Einschusslöcher auf. Also Mord? Als Michalis Charisteas seine Ermittlungen aufnimmt, erfährt er jedoch eine völlig andere Geschichte.“ Die Legende gibt es tatsächlich und auch die Touristenströme, die dieses Schauspiel beobachten möchten, auch ansonsten wird viel Lokalkolorit in diesen spannenden Fall eingebaut und die bildhaften Beschreibungen der wunderbaren Inselwelt Kretas ersetzen (fast) eine Reise dorthin. Man spürt beim Lesen einfach, dass sich der Autor Nikos Milonás auf der Insel auskennt und auch das Wesen der Leute gut erfasst und hier skizzieren kann. Die Kreter werden hier als sehr stolzes Volk beschreiben, das Einmischungen von außen nicht gerade schätzt, dementsprechend schwierig gestalten sich die Ermittlungen, denn der Titel beinhaltet nicht umsonst „Schweigen“. Unser Kommissar muss sich ganz schön durchbeißen, dadurch geraten die Ermittlungen immer wieder ins Stocken und es entstehen gewisse Längen im Erzählfluss, aber das nimmt nichts von der Spannung. Ich muss sagen, zum Glück gibt es ein Personenverzeichnis, da ich mich gerade anfangs mit den Namen etwas schwer tat, aber je weiter man liest umso vertrauter werden einen diese. Alles in allem war „Kretisches Schweigen“ ein spannender Kriminalfall, in dem ein moderner Mord mit einer alten Legende gekonnt verknüpft wird.


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