Heldinnen werden wir dennoch sein

Christiane Wünsche

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Beschreibung

Christiane Wünsche, Autorin des Bestsellers »Aber Töchter sind wir für immer«, erzählt in ihrem neuen Roman, was Freundschaft für uns bedeutet und davon, wie einmal getroffenen Entscheidungen unser ganzes Leben beeinflussen.
»Mein Zuhause - das seid ihr.« Susanne, Helma, Ellie, Ute, Marie: fünf Freundinnen, die seit ihrer Jugend eng verbunden sind - und ein Freund von damals, dessen plötzlicher Tod sie dazu bringt, nachzudenken: Über ihr Leben, ihre Entscheidungen, über Loyalität und ihre Erinnerungen, die ihre ganz eigenen Geschichten schreiben. Lange haben die Frauen nicht an Frankie gedacht und an den einen Abend, an dem er damals plötzlich verschwand. Doch jetzt ist es an der Zeit sich der Vergangenheit zu stellen.
»Die Träume unserer Jugend geistern auch dann noch durch unsere Köpfe, wenn wir längst erwachsen sind - genauso wie die Entscheidungen, die wir einst getroffen und die Wege, die wir damals eingeschlagen haben, uns ein Leben lang begleiten ...«

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.06.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783104912288
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1334 KB
Verkaufsrang 3183

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
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Wahre Freundschaft überdauert selbst die schlimmsten Fehler
von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2021
Bewertet: Taschenbuch

Susanne feiert ihren 54. Geburtstag und mit dabei sind wie immer ihre Freundinnen Helma, Ute und Ellie. In ihrer Jugendzeit in den späten 70er Jahren waren sie Teil einer verschworenen Clique. Nächtliche Lagerfeuer am Feldrand, heimliche Treffen in einem verlassenen Haus, erste Liebe, erster Alkoholrausch, alles erlebten sie gem... Susanne feiert ihren 54. Geburtstag und mit dabei sind wie immer ihre Freundinnen Helma, Ute und Ellie. In ihrer Jugendzeit in den späten 70er Jahren waren sie Teil einer verschworenen Clique. Nächtliche Lagerfeuer am Feldrand, heimliche Treffen in einem verlassenen Haus, erste Liebe, erster Alkoholrausch, alles erlebten sie gemeinsam. Aber auch Schicksalsschläge wurden durchgestanden, und als wahre Freunde standen alle füreinander ein- zumindest nach Außen hin. Denn in einer schicksalshaften Nacht kommt es zu tragischen Entwicklungen, es werden fatale Fehler gemacht und falsche Entscheidungen getroffen, teilweise aus Feigheit, Bequemlichkeit und Unwissenheit. Aber auch wenn die Clique daran zerbricht, die Freundschaft der Mädchen hält bis heute. Doch als Ellie jetzt auf der Geburtstagsfeier erzählt, das Frankie, einst ein enger Freund aus der Gruppe, sich das Leben genommen hat, brechen alte Wunden wieder auf. Zusätzlich zu den Geistern der Vergangenheit hat jede von ihnen ohnehin schon genug aktuelle Probleme und Krisen zu bewältigen. Doch auch wenn früher schwerwiegende Fehler begangen wurden, sind die Freundinnen heute füreinander da, richten sich gegenseitig wieder auf und werden für sich selbst, aber auch für die anderen ein bisschen zu Heldinnen.

Freundschaft oder Zweckgemeinschaft?!
von einer Kundin/einem Kunden aus Dittelbrunn am 31.07.2021
Bewertet: Taschenbuch

Seit ihrer Jugendzeit sind Susi, Elli, Ute und Helma im selben Freundeskreis. Ende der 1970er Jahre gehörten zu dieser Clique auch noch Frankie und Marie, wobei letztere inzwischen leider verstorben ist. Frankie hingegen ist nach einem verhängnisvollen Abend aus dem Leben der Frauen verschwunden, jahrelang hat kein Kontakt mehr ... Seit ihrer Jugendzeit sind Susi, Elli, Ute und Helma im selben Freundeskreis. Ende der 1970er Jahre gehörten zu dieser Clique auch noch Frankie und Marie, wobei letztere inzwischen leider verstorben ist. Frankie hingegen ist nach einem verhängnisvollen Abend aus dem Leben der Frauen verschwunden, jahrelang hat kein Kontakt mehr bestanden. Dann erfahrt der Freundeskreis, dass Frankie sich das Leben genommen hat – und die Vergangenheit holt die Frauen ein. Das Cover von „Heldinnen werden wir dennoch sein“ passt optisch gut zu einem Vorgängerbuch der Autorin und hat somit Wiedererkennungswert. Mir persönlich ist es allerdings etwas zu schlicht und unauffällig. Die Farbkombination aus grau und rostrot gefällt mir persönlich nicht besonders, allerdings mag ich die Kirschen. Sie erinnern mich an den Sommer und rufen in Zusammenhang mit dem Titel irgendwie Nostalgie hervor. Den Titel finde ich ehrlich gesagt etwas sperrig und auch nicht unbedingt passend, auch wenn am Ende darauf referenziert wird. Die Struktur des Buches fand ich sehr interessant aufgebaut: Jeder Freundin ist abwechselnd ein Kapitel gewidmet, so dass der Leser sie nach und nach immer tiefer kennen und verstehen lernt. Auch kursiv gedruckte, briefartige Kapitel von Frankie finden zu Beginn, am Ende sowie zwischen den Kapiteln über die Frauen Einzug und geben der Geschichte einen Rahmen und roten Faden. Hinter jeder Person verbirgt sich mehr, als es zunächst den Anschein macht und diese Hintergründe und deren Einfluss auf die Entwicklung und Gegenwart der Freundinnen nach und nach zu begreifen fand ich sehr interessant. Zunächst war ich etwas überfordert mit der Vielzahl an Personen, die relativ schnell zu Beginn des Buches eingeführt wurden, aber hier wurde clever durch die Grafik unterstützt: In der vorderen Buchklappe befindet sich eine Kurzvorstellung jeder der Freundinnen, auf die ich des Öfteren zurückgegriffen habe. Toll gemacht! Auch das Interview mit der Autorin auf der Innenseite der Buchrückseite war gelungen eingebaut. Es wechseln jedoch nicht nur die Perspektiven, sondern auch die Zeiten. Trotzdem blieb es zu jeder Zeit verständlich und übersichtlich. Nach und nach lernt man so die Geschehnisse aus der Vergangenheit mit deren Auswirkungen auf die Gegenwart einzuschätzen und versteht, wie es zu Frankies Selbstmord kommen konnte. Leider brauchte ich etwas, um in die Geschichte hinein zu kommen, die Beziehungsgeflechte zu durchdringen und mit den meisten Figuren warm zu werden. Sie wurden doch an vielen Stellen etwas klischeehaft dargestellt und waren mir zunächst bis auf Helma und Frankie eher unsympathisch. Auch hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht, gerade in Hinblick auf das Thema der enttäuschten Freundschaft und des Verrats, das mehr Potenzial hatte, als genutzt wurde. Einige Stellen waren dann doch recht unglaubwürdig und wirkten konstruiert. So wirkten z.B. auch viele Dialoge sehr „geschrieben“. Dennoch liest sich die Geschichte spannend und lebhaft, ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Durch zahlreiche Andeutungen wurde meine Neugier ins Unermessliche gesteigert und ich wollte unbedingt herausfinden, was damals geschehen ist und die Frauen so zusammengeschweißt hat – dass ihr Aneinander-Festhalten nicht allein aus freundschaftlichen Gefühlen besteht wurde nämlich sehr deutlich. Die „Clique“ kam mir – sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart mehr wie eine Zweckgemeinschaft vor. In schwierigen Situationen war kein Zusammenhalt spürbar und auch die gegenseitige Empathie lässt zu wünschen übrig. Nach und nach wird die Vergangenheit enthüllt und somit ihre Auswirkungen auf die zwischenmenschlichen Beziehungen bis hin in die Gegenwart nachvollziehbar. Dieses Rätseln und Entschlüsseln hat mir großen Spaß gemacht. Etwas seltsam erschien mir die kurze, beiläufige Abhandlung der Corona-Zeit. Diese Kapitel wirkten sehr eingeschoben und ich kann mir gut vorstellen, dass sie erst im Nachhinein noch hinzugefügt wurden. Das Ende war dann wieder sehr versöhnlich, Frankies Abschiedsbrief hat vieles abschließend erklärt und die Geschichte rund gemacht. Für mich wäre das ein guter Schluss gewesen, stattdessen wurden noch neue Handlungsstränge eingebaut, um noch lose Fäden abzuschließen, die für meinen Geschmack hätten offen bleiben können. So wirkte der Schluss mit den vielen Versöhnungen und Vergebungen etwas zu gewollt harmonisch für mich. Insgesamt hat mir das Buch dennoch gut gefallen, da es zum Nachdenken darüber anregt, was Freundschaft und Zivilcourage ausmacht und wie sich zwischenmenschliche Beziehungen über die Jahre hinweg entwickeln können. Auch fand ich schön, wie die Charaktere der Protagonistinnen sich erst nach und nach zusammengesetzt haben und sich von unsympathisch bis hin zu authentisch-nachvollziehbar entwickelt haben.

Eine fast perfekte Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 28.07.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Meine Rezension: Vielen Dank an den Fischer Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. In meiner Rezension drücke ich lediglich mein persönliches Empfinden aus, dies sagt nichts darüber aus ob ein Buch gut oder schlecht ist. Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich ... Meine Rezension: Vielen Dank an den Fischer Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. In meiner Rezension drücke ich lediglich mein persönliches Empfinden aus, dies sagt nichts darüber aus ob ein Buch gut oder schlecht ist. Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich auf den Klappentext. „Mein Zuhause, das seid ihr.“ Dies ist mein erstes Buch der Autorin, diese konnte mich nach nur wenigen Seiten mit einem tiefgründigen, flüssigen und leicht verständlichen Schreibstil komplett abholen. Ich konnte das Buch nur schwer aus den Händen legen. Die Erzählperspektiven wechseln zwischen den Freundinnen und innerhalb dieser finden Schilderungen aus Vergangenheit und Gegenwart statt. Anfangs hatte ich noch Bedenken ob ich durch die vielen Namen nicht durcheinander kommen würde, aber diese Sorge war völlig unbegründet, ich konnte dem Verlauf zu jeder Zeit folgen. Orte und Situationen wurden bildlich und mitreißend dargestellt ohne dabei zu ausschweifend zu werden. Unter den Freundinnen gab es natürlich die ein oder andere die ich gelegentlich unsympathisch empfand, wobei man hier ganz klar sagen muss, jede dieser Frauen hat ihr Päckchen zu tragen, die eine mehr die andere weniger. Helma kristallisierte sich aber schnell als meine Lieblingsprotagonistin heraus. Hinter das große Geheimnis bin ich schnell gekommen, veränderte mein Leseerlebnis aber nicht. Und dann brachte die Autorin in den letzten Seiten noch die Pandemie mit ins Spiel, ich muss sagen, für mich völlig unbegreiflich, denn dieses Thema hatte keinen Mehrwert für diese Geschichte und ja meine Begeisterung fiel immens. Ich hab das ehrlich gesagt überhaupt nicht verstanden, auch wirkten diese Seiten für mich plötzlich ganz anders, so oberflächlich und hektisch. Das Cover gefällt mir gut, Buchtitel und Buchinhalt passen perfekt zueinander. Mein Fazit: Eine fast perfekte Geschichte wenn die letzten Themen nicht wären.

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