Jaffa Road

Roman

Daniel Speck

(59)
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Beschreibung


Nach dem Erfolg von »Piccola Sicilia« nun der neue Roman von Bestseller-Autor Daniel Speck. »Jaffa Road« macht die menschliche Dimension eines der größten Konflikte der Welt emotional erfahrbar.

»Der Roman ist eine riesige Weltgeschichtsstunde und dabei so unangestrengt, so leicht und verständlich, dass man einfach begeistert liest.« Jan Weiler

Eine Villa am Meer unter Palmen: Die Berliner Archäologin Nina reist nach Palermo, um das Erbe ihres verschollenen Großvaters Moritz anzutreten. Dort begegnet sie ihrer jüdischen Tante Joëlle - und einem mysteriösen Mann, der behauptet, Moritz’ Sohn zu sein. Elias, ein Palästinenser aus Jaffa.

Haifa, 1948: Unter den Bäumen der Jaffa Road findet das jüdische Mädchen Joëlle ein neues Zuhause. Für das palästinensische Mädchen Amal werden die Orangenhaine ihres Vaters zur Erinnerung an eine verlorene Heimat. Beide ahnen noch nichts von dem Geheimnis, das sie verbindet, in einer außergewöhnlichen Lebensreise rund ums Mittelmeer.

Drei Familien, drei Generationen, drei Kulturen - und ein gemeinsames, bewegendes Schicksal: Mit dem Bestseller ›Piccola Sicilia‹ führt Daniel Speck uns auf eine Reise ins Herz des Mittelmeers. Dieses vielstimmige Panorama der Kulturen erweitert er in seinem neuen Familienroman ›Jaffa Road‹.

Der Roman ist eine riesige Weltgeschichtsstunde und dabei so unangestrengt, so leicht und verständlich, dass man einfach begeistert liest.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 672
Erscheinungsdatum 24.03.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-70384-5
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 21,6/13,6/4,8 cm
Gewicht 608 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 309

Buchhändler-Empfehlungen

Herad Pfeuffer, Osiander-Buchhandlung

Ein Mann lebt drei Leben, nun ist er tot. Drei Personen versuchen dieses Leben zu verstehen, sind sie doch davon betroffen. Drei Religionen, drei Länder und viele Möglichkeiten der Auslegung, je nach Blickwinkel. Ein Buch, das mich überzeugt hat und ich unbedingt empfehlen möchte, auch als Hörbuch sehr gut gesprochen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
59 Bewertungen
Übersicht
41
13
2
2
1

Tief bewegend, beklemmend aktuell
von einer Kundin/einem Kunden am 23.05.2021

Daniel Speck erzählt in "Jaffa Road" die (Liebes-)Geschichte von Moritz, dem deutschen Soldaten und Yasmina, der jüdischen Tunesierin aus "Piccola Sicila"  weiter. Dabei befasst er sich mit der Staatsgründung Israels und beschreibt so die Ursprünge des leider noch immer schwelenden Nahost-Konflikts. Indem er die jüdische Familie... Daniel Speck erzählt in "Jaffa Road" die (Liebes-)Geschichte von Moritz, dem deutschen Soldaten und Yasmina, der jüdischen Tunesierin aus "Piccola Sicila"  weiter. Dabei befasst er sich mit der Staatsgründung Israels und beschreibt so die Ursprünge des leider noch immer schwelenden Nahost-Konflikts. Indem er die jüdische Familie Sarfati bei ihrem Neuanfang in Israel begleitet, aber auch der palästinensischen Familie Bishara eine Stimme gibt, widmet er sich beiden Seiten der Geschichte, wobei er sich eines Urteils enthält. Die Botschaft fasst der Autor gegen Ende des Buches selbst zusammen: "Ein arabisches Leben war genauso viel wert wie ein jüdisches, nicht einen Hauch weniger oder mehr. Weil es in Wirklichkeit so etwas wie arabisches oder jüdisches Leben nicht gab. Es gab nur Leben." Das ist tief bewegend und beklemmend aktuell. Ein schönes Buch, ein wichtiges Buch, ich hätte ewig weiterlesen können. "Jaffa Road" lässt sich auch unabhängig von "Piccola Sicilia" lesen und verstehen. Ich empfehle dennoch, beide Romane zu lesen, ganz einfach weil sie so wunderschön sind.

Lebendige Geschichte
von Mareike Kollenbrandt aus Titz am 23.05.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nina wird nach Palermo gerufen. Es geht um das Testament ihres Grossvaters, der bis zu diesem Zeitpunkt ein Fremder im Leben seiner Enkelin war. Sie trifft sich dort mit ihrer Tante Joelle, die aus einer anderen Beziehung ihres Grossvaters stammt. Vor Ort treffen sie auf Elias, der behauptet, auch ein Kind des Verstorbenen zu se... Nina wird nach Palermo gerufen. Es geht um das Testament ihres Grossvaters, der bis zu diesem Zeitpunkt ein Fremder im Leben seiner Enkelin war. Sie trifft sich dort mit ihrer Tante Joelle, die aus einer anderen Beziehung ihres Grossvaters stammt. Vor Ort treffen sie auf Elias, der behauptet, auch ein Kind des Verstorbenen zu sein, Diese Geschichte wird zu einer Zeitreise und beschreibt das Leben eines Mannes, der immer wieder von vorne angefangen hat. Das allerdings immer mit anderen Familien. Das Buch beschriebt verschiedene Kuturen in verschiedenen Zeiten und führt den Leser so geschickt durch den historischen Hintergrund, dass man gar nicht merkt, wie viel Neues man lernt. Der Nahostkonflikt wird hier leider zu einem Thema, was im Moment auch wieder aktuell ist. Für Nina wird diese Story zur Familiengeschichte, zur Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte.

Bewegender Inhalt, toll interpretiert
von Emma Zecka am 21.05.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch (CD)

Der Inhalt von Jaffa Road wird, wie der Klappentext schon andeutet, aus zwei Perspektiven erzählt. In der Gegenwart befinden wir uns mit Nina, Joelle und Elias in Palermo. Alle kennen eine Version von Moritz und versuchen gemeinsam, diese Puzzleteile zu einem Bild zusammenzufügen, in der Hoffnung, Frieden zu finden. Ob es ihnen ... Der Inhalt von Jaffa Road wird, wie der Klappentext schon andeutet, aus zwei Perspektiven erzählt. In der Gegenwart befinden wir uns mit Nina, Joelle und Elias in Palermo. Alle kennen eine Version von Moritz und versuchen gemeinsam, diese Puzzleteile zu einem Bild zusammenzufügen, in der Hoffnung, Frieden zu finden. Ob es ihnen gelingt? Das können sie nur herausfinden, wenn sie die Geschichten ihres Lebens erzählen. Was mich faszinierte war, wie es Daniel Speck gelungen ist die Geschichte der drei Familien zu erzählen, ohne, dass es unübersichtlich wird. Stück für Stück lernen wir die drei Familien kennen, ohne, dass zu viel von einer Familie am Stück erzählt wird. Interessant fand ich vor allem, wie sich die Handlung von dem großen gesellschaftlichen Konflikt hin zu den vergleichsweise kleinen familiären Konflikten bewegt. Dennoch wird klar, dass das eine nicht ohne das andere funktionieren kann. Zudem schafft es Daniel Speck die Handlung zu erzählen, ohne zu werten. Obwohl es sich hier um einen gekürzten Titel handelt, haben wir immer noch eine Laufzeit von ca. 19 Stunden. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass wirklich viel von der Handlung weggelassen wurde. Das Hörbuch ist in einem Digifile produziert und passt auch gut zu Piccola Sicilia und macht sich im Hörbuchregal somit sehr gut. Der Titel wurde von Luise Helm und Michael Rotschopf gesprochen. Die Stimmfarben der beiden Sprecher:innen passen sehr gut zusammen, was dafür sorgte, dass ich keine Mühe hatte, mich bei den Perspektivwechseln zurechtzufinden. Besonders gut gefallen hat mir Luise Helms Interpretation der Streitgespräche zwischen Joelle und Elias. Gerade die Interpretation von Joelle als Erwachsene fand ich sehr gelungen. Ich konnte mir die temperamentvolle Frau lebhaft vorstellen und hätte sie gerne kennengelernt. Michael Rotschopf hat es geschafft, Moritz Gefühlschaos in Worte zu fassen und das obwohl Moritz die Worte fehlten, um seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Besonders bewegend fand ich Rotschopfs Interpretation einer Szene, in der sich Moritz Leben wieder mit einem Mal ändert und er lernen muss, mit einer Schuld zu leben. Daniel Specks Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen und mich erreicht. Ihm ist es gelungen, den schwierigen Konflikt zwischen Jüd:innen und Araber:innen aus zwei Perspektiven zu beleuchten, ohne eine der beiden Parteien zu verurteilen. Faszinierend fand ich, wie er es geschafft hat, innere und äußere Konflikte miteinander zu verbinden und die Entwicklung unserer Figuren Stück für Stück voranzubringen. Dieses Hörbuch erzählt eine Geschichte, die trotz der schweren Themen gehört werden muss. Mir hat die Familiengeschichte, die wir über mehrere Generationen hinweg erleben, sehr gut gefallen und ich kann sie euch nur weiterempfehlen.


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