Crazy Horse

Launische Faulpelze, gefräßige Tänzer und schwangere Männchen: Die schillernde Welt der Seepferdchen

Till Hein

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Beschreibung

Anmutige Tänzer, Meister der Tarnung und romantische Liebende, doch auch schwerhörige Vielfraße, launische Griesgrame und langsame Faulpelze: All das und mehr sind Seepferdchen. Man findet die kleinen Fische nicht nur in Seegraswiesen und Mangrovenwäldern, sondern ebenso im Schachspiel und in griechischen Sagen – und wie kommen sie eigentlich auf Kinderbadeanzüge, Geldmünzen und Toilettenschüsseln aus dem alten Rom? Was macht sie trotz ihrer Trägheit zu erstklassigen Jägern, warum ist ein Hirnareal nach ihnen benannt, wie können sie uns helfen, besser zu schlafen, und sogar die Robotik inspirieren? Unterhaltsam und informativ erzählt Till Hein von kuriosen Erkenntnissen der aktuellen Forschung, geht Mythen auf den Grund und lüftet so Geheimnisse über die verrückten Pferde der See.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 30.03.2021
Verlag Mareverlag
Seitenzahl 240
Maße (L/B/H) 21,4/14,6/2,9 cm
Gewicht 436 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86648-643-0

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Unglaublich interessant, aber eben auch mit ein paar Schwächen
von Anja L. am 07.07.2021

Seepferdchen, wer kennt sich nicht, die majestätischen Meeresbewohner mit der langen Schnauze und der aufrechten Haltung!? Was aber viele wohl nicht kennen, ist die Geschichte der Fische und was sie allgemein so besonders macht. So er ging es mir auf jeden Fall, weswegen ich mich mit Freude diesem Buch widmete, das schon auf der... Seepferdchen, wer kennt sich nicht, die majestätischen Meeresbewohner mit der langen Schnauze und der aufrechten Haltung!? Was aber viele wohl nicht kennen, ist die Geschichte der Fische und was sie allgemein so besonders macht. So er ging es mir auf jeden Fall, weswegen ich mich mit Freude diesem Buch widmete, das schon auf der Rückseite mit ein paar interessanten Fakten aufwartete. Leider verschoss der Autor damit auch schon einen Teil seines Materials, da er die Aussagen der Rückseite in den 20 Kapiteln nur mehr beleuchtete. So wurde ein Stück der Spannung genommen, auch wenn so manche Erläuterung mich dann doch sehr überraschte. Allgemein wurde hier das Thema „Seepferdchen“ wirklich interessant erzählt, auch wenn Herr Hein hin und wieder ein wenig über das Ziel hinaus schoss und mancher Abschnitt dadurch etwas aufgesetzt wirkte. Das war sehr schade, zumal er ansonsten auf einen herrlich leichten Schreibstil setzte, der eben auch mitriss. Man muss allerdings dazu erwähnen, dass viele Fakten nicht von ihm stammen, sondern man hier das Wissen über die Unterwasserpferdchen zusammengetragen hatte. Dabei setzte man sich allerdings auch mit Experten auseinander, welches dann eben von Herrn Hein hervorragend wiedergegeben wurde. Was mir dann aber doch fehlte, waren Bilder. Egal ob bei den Beschreibungen zu den verschiedenen Arten, dem Einfluss in Mythologie und Popkultur oder ihrem außergewöhnlichen Körperbau, es fehlte einfach Bildmaterial, das dabei half ein besseres Verständnis zu bekommen. So gab es einfach unglaublich viel Text, der zwar wie oben beschrieben sehr angenehm war, aber gerade bei ausschweifenderen Beschreibungen auch nicht half. Ich half mir zwar mit dem Tablet, aber angenehm war dies dann eben auch nicht. Wenn dieses Buch eines schafft, dann einen für Seepferdchen zu begeistern. Bei mir allerdings unter dem Vorbehalt, dass mir der Schreibstil hin und wieder zu aufgesetzt wirkte, viele Informationen durch die Rückseite schon verloren gingen und man keinerlei Bilder mit ins Spiel brachte.

Der grosse Ritt
von einer Kundin/einem Kunden am 28.04.2021

Crazy Horse ist der grosse Ritt: Spannend, unterhaltsam, lehrreich und humorvoll. Grosse Gratulation dem Autor.

Unterhaltsam und lehrreich
von Jashrin aus Baesweiler am 14.04.2021

„Jeder Reisende weltweit darf am Zoll vier tote Seepferdchen mitführen. Diese Anzahl gilt als »persönlicher Bedarf« - und wird kulant behandelt.“ (S.31) Aber wehe, jemand hat ein einziges lebendes Seepferdchen dabei – da ist CITES sehr streng und überhaupt nicht kulant. Solche und viele andere Fakten, von skurril über info... „Jeder Reisende weltweit darf am Zoll vier tote Seepferdchen mitführen. Diese Anzahl gilt als »persönlicher Bedarf« - und wird kulant behandelt.“ (S.31) Aber wehe, jemand hat ein einziges lebendes Seepferdchen dabei – da ist CITES sehr streng und überhaupt nicht kulant. Solche und viele andere Fakten, von skurril über informativ bis hin zu lustig oder spannend, finden sich in Till Heins Buch „Crazy Horse - Launische Faulpelze, gefräßige Tänzer und schwangere Männchen: Die schillernde Welt der Seepferdchen“. In 20 Kapiteln führt uns der Autor quer durch eine bunte Welt. Dabei werden wissenschaftliche Fakten ebenso präsentiert wie Mythen oder Legenden. So ganz nebenbei werden auch andere Themen angeschnitten, wie etwa die Aquaristik oder Emanzipation. Letztere drängt sich ja förmlich auf bei einer Spezies, wo die Männchen schwanger werden. So trägt das dazugehörige Kapitel auch den Titel „Wann ist ein Mann ein Mann?“. Seepferdchen gehören zu den Knochenfischen finden sich überall auf der Welt, sogar bei uns in der Nordsee sind zwei verschiedene Arten zu finden. Doch wie sind diese trägen und eher faulen Tiere eigentlich überall hingekommen? Denn seien wir ehrlich: Selbst Schnecken bewegen sich schneller. Auch wenn es keine knallharten Beweise gibt, so gehen Wissenschaftler davon aus, dass der Halte-Instinkt eine mögliche Ursache sein könnte. Seepferdchen halten sich mit ihrem Schwanz gerne fest, insbesondere wenn sie in Gefahr sind. Klammern sie sich an etwas, dass nicht fest verwachsen sondern beweglich ist, dann werden sie womöglich über sehr weite Strecken mitgeschleppt. Der Greifschwanz der Seepferdchen ist auch aus anderen Gründen interessant. In der Robotik und Bionik wird daran geforscht, ob sich der Mechanismus auch sinnvoll technisch umsetzen lässt, denn die Kraft, mit der sich Seepferdchen festklammern können, ist wirklich erstaunlich. Till Hein schildert die Welt der Seepferdchen gleichwohl unterhaltsam und informativ. Er regt zum Nachdenken an, insbesondere wenn es um die Gefährdung dieser erstaunlichen Tiere geht. Wie so oft ist der Mensch der größte Feind und viele Arten sind vom Aussterben bedroht. Schleppnetze fangen Seepferdchen und auch in der traditionellen Medizin werden sie in einigen Ländern der Erde immer noch verwendet, um nur zwei Beispiele zu nennen »Als er das Seepferdchen erschuf, war Gott wahrscheinlich besoffen.« Meeresbiologe Jorge Gomezjurado Das Einzige, das ich mir bei diesem Buch noch gewünscht hätte, wären ein paar Abbildungen. Diese hätten das Buch meiner Meinung nach noch perfekt abgerundet. Aber auch ohne Bildmaterial ist „Crazy Horse“ eine wunderbare Lektüre und zugleich ein lehrreiches Buch, das ich gerne weiterempfehle.

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