Pirlo - Gegen alle Regeln

Der erste Fall für Strafverteidiger Pirlo

Ingo Bott

(97)
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Beschreibung


IM ZWEIFEL FÜR DEN ANGEKLAGTEN. IM ZWEIFEL GEGEN ALLE REGELN ...

»Pirlo - Gegen alle Regeln« ist der Auftakt einer Serie mit Anton Pirlo und seiner Partnerin Sophie Mahler von Strafverteidiger Ingo Bott.

Pirlo ist charismatisch, chaotisch – und unter Druck. Erst ist der Job weg. Dann handelt sich der Khatib-Clan Ärger ein: ausgerechnet seine eigenen Brüder. Jetzt soll Pirlo ihre Schulden begleichen. Den Preis dafür bezahlen, dass er sich von der Familie losgesagt hat. Dazu muss er den einen Fall, der ihm noch bleibt, gewinnen. Die Anklage wirft seiner Mandantin vor, ihren Mann umgebracht zu haben. Die Medien berichten pausenlos.

Für alle, außer Pirlo und die junge Anwältin Sophie Mahler, scheint die Verurteilung sicher. Pirlo steht mit dem Rücken zur Wand: Er braucht einen Freispruch. Unbedingt. Dafür muss er Wege gehen, die er nie gehen wollte.

[...] ein gelungener Fall mit einigen interessanten Wendungen. Abgerundet wird alles von einem tollen unterhaltsamen Schreibstil.

Produktdetails

Verkaufsrang 10526
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 25.08.2021
Verlag Fischer Scherz
Seitenzahl 400
Maße (L/B/H) 21,1/13,2/3,3 cm
Gewicht 433 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-651-00104-6

Kundenbewertungen

Durchschnitt
97 Bewertungen
Übersicht
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Justizkrimi oder Selbstdarstellung des Autors?
von zwanzigtausendzeilen am 25.09.2021

Wie beim Lesen, zunächst zum Cover. Dieses hat mich leider so garnicht angesprochen . Deshalb hieß das Buch bei mir auch schnell „Schmirlo“; schmierig + Pirlo. Personen auf Buchcovern sind generell selten mein Fall, aber hier fiel mir sofort die unglaubliche Ähnlichkeit zum Autor selbst auf. Zufall? Nachdem ich den sogenannten „... Wie beim Lesen, zunächst zum Cover. Dieses hat mich leider so garnicht angesprochen . Deshalb hieß das Buch bei mir auch schnell „Schmirlo“; schmierig + Pirlo. Personen auf Buchcovern sind generell selten mein Fall, aber hier fiel mir sofort die unglaubliche Ähnlichkeit zum Autor selbst auf. Zufall? Nachdem ich den sogenannten „Vermerk der Staatsanwaltschaft“ im hinteren Buchdeckel gelesen habe, glaube ich auch nicht an einen solchen. Aufgrund dieser Erkenntnisse hatte ich durchweg das Gefühl, der Autor wolle eigentlich nur eine etwas aufregendere und ausgeschmückte Biografie abliefern. Unangenehm. Justizkrimis selbst sind jedoch gänzlich mein Fall. Den Schreibstil fand ich, zudem anfangs ungewöhnlich abgehackt, dann ganz lesbar. Trotzdem fiel es mir schwer, beim Buch zu bleiben. Und ich bin sogar etwas froh darüber, es hinter mir zu haben. Einzig am Ende wurde es doch noch spannend und hat Spaß gemacht. Das offene Ende bezüglich der tatsächlichen Rolle der Angeklagten hat mir ziemlich gut gefallen. Auch die Justizbezüge empfand ich als gelungen und trotzdem nicht übersättigt, obwohl ich mich selbst tagtäglich im Rahmen meines Studiums mit diversen Rechtsfragen beschäftige. Meine hauptsächliche Kritik richtet sich an die klischeebehaftete Rolle der „Araber-Familie“. Clan, Kriminalität, dicke Autos. Muss das sein? Diese Szenen lösten in mir nichts als Unbehagen aus und das nicht aufgrund des Milieus an sich, sondern aufgrund des dadurch meiner Meinung nach nur verstärktem Schubladendenkens. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass der ein oder andere Leser doch Spaß hatte oder haben wird.

Was ist erlaubt?
von Stephanie Korf am 25.09.2021

Inhaltsangabe: Pirlo ist charismatisch, chaotisch – und unter Druck. Erst ist der Job weg. Dann handelt sich der Khatib-Clan Ärger ein: ausgerechnet seine eigenen Brüder. Jetzt soll Pirlo ihre Schulden begleichen. Dazu muss er den einen Fall, der ihm noch bleibt, gewinnen. Die Anklage wirft seiner Mandantin vor, ihren Mann umgeb... Inhaltsangabe: Pirlo ist charismatisch, chaotisch – und unter Druck. Erst ist der Job weg. Dann handelt sich der Khatib-Clan Ärger ein: ausgerechnet seine eigenen Brüder. Jetzt soll Pirlo ihre Schulden begleichen. Dazu muss er den einen Fall, der ihm noch bleibt, gewinnen. Die Anklage wirft seiner Mandantin vor, ihren Mann umgebracht zu haben. Die Medien berichten pausenlos. Für alle, außer Pirlo und die junge Anwältin Sophie Mahler, scheint die Verurteilung sicher. Pirlo steht mit dem Rücken zur Wand: Er braucht einen Freispruch. Unbedingt. Dafür muss er Wege gehen, die er nie gehen wollte. Cover: Das Cover gefällt mir gut und hat einen leichten John Wick Hauch. So in die Richtung konnte ich mir Pirlo auch vorstellen. Es ist für mich ansprechend gestaltet und ein Buch, das ich definitiv mal in die Hand nehmen würde. Sichtweise/Protagonisten: Die Geschichte wird aus der Sicht von Anton Pirlo und Sophie Mahler erzählt. Von Außen beobachten wir die beiden bei der Verteidigung ihrer Mandantin. Anton Pirlo ist mir erstmal nicht sympathisch. Er ist Arogant und sehr einnehmend. Ich brauchte etwas um an ihm auch mal gute Seiten zu finden. Ein gewiffter Anwalt, der um seine Fähigkeiten weiß. Jedoch kann er auch mal unsicher sein und hat Angst. Sophie Mahler dagegen mochte ich sofort. Eine junge Frau, die nicht gerade Stolz auf ihre Kontakte in die Welt der Gutbetuchten ist. Ihre Familie hat, ebenso wie Pirlo's, Probleme, die eher totgeschwiegen werden. Dennoch eine starke Frau, die dafür Einsteht was sie will. Story/Spannung: Die Geschichte geht ohne große Vorkenntnisse los. Jedoch erhält man schnell einen Überblick über die Figuren. Es geht langsam los und baut sich dann Stück für Stück auf. Es ist ein eher leichter Justizkrimi, Erklärungen sind kurz und knackig. Das Buch lässt sich schnell Lesen bzw. Hören. Die Geschichte beinhaltet nicht nur einen interessanten Fall sondern auch das Privatleben unserer beider Strafverteidiger. Das ist aber mehr im Hintergrund eingebunden und kommt nur in gewissen Situationen vor. Auffällig: Es kommt keine romantische Beziehung zwischen Pirlo und Sophie vor. Gefällt mir allerdings gut. Man merkt mein Lesen, das der Autor Ingo Bott selbst in dem Berreich Tätig ist. Die Darstellungen im Gericht und die Befragung der Zeugen, ist bewundernswert und lässt einen selber Schwitzen. Leider bleibt die Spannung irgendwann auf einem Level stehen und man kann ab einem gewissen Punkt erahnen, wie die Geschichte ausgeht. Das hat mich persöhnlich nicht gestört, wäre aber definitiv noch etwas Ausbaufähig. Weiterhin bedient sich Ingo Bott leider einigen Klischees, die manch einen eher negativ aufstoßen könnten. Der Cliffhänger am Ende lässt einen geschockt zurück, zumindest mich, und lässt auf eine spannende Fortsetzung hoffen. Fazit: Ein realitätsnaher Krimi, mit interessanten Charakteren und guten EInblick in die Gerichtswelt.

Super Anwaltbuche, mega spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Lörrach am 24.09.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein Jahreshighlight 2021 für mich. Ich liebe Anwaltserien und Bücher und muss sagen, dieses hier war genau mein Fall. Gut und flüssig in der Erzählform geschrieben, spannend, düster, geheimnisvoll, mit Twists. Pirlo als Name für den Anwalt ist genial gewählt! Warum? Wird im Buch erklärt.. und JA es hat was mit dem Pirlo den ... Ein Jahreshighlight 2021 für mich. Ich liebe Anwaltserien und Bücher und muss sagen, dieses hier war genau mein Fall. Gut und flüssig in der Erzählform geschrieben, spannend, düster, geheimnisvoll, mit Twists. Pirlo als Name für den Anwalt ist genial gewählt! Warum? Wird im Buch erklärt.. und JA es hat was mit dem Pirlo den wir kennen zu tun. Das war für mich der einzige Killer warum ich dieses Buch anfangs nicht lesen wollte, ich verstand den gewählten Namen nicht, war für mich total irreführend. Jetzt ist aber alles klar, und das Buch ist einfach nur mega ultra gut und sehr sehr spannend. Wir haben einerseits einen Anwalt, frisch rausgeworfen aus einer renommierten Kanzlei, der in seinem Wohnzimmer einen Fall annimmt mit einer Anwaltsstudentin, von einer Frau die ihren Mann umgebracht haben soll. In Rückblenden wird erzählt, wie sie den Fall aufrollen, switchen dann zum Jetzt, wie sie vor Gericht stehen. Wirklich gut geschrieben, ich fand Pirlo ein mega toller Charakter, und musste oft lachen. Es ist genau mein Humor, das sarkastische und über sich selber lachen. Dazwischen kommt eine arabische Bande vor (es gibt Wörter auf Libanesisch) nach Italien wird gereist und vor allem Düsseldorf wird ganz toll beschrieben. Ein richtiges wohlfühlbuch, ich fands grossartig und freue mich auf Band 2. Was ich auch ultrawitzig finde, der Autor ist der Anwalt - also ganz klar, man hat schon ein Bild im Kopf. Was hier Fiktion ist und welche Eigenschaften der Autor wirklich hat - wir wissen es nicht, macht die Story aber umso nahbarer und spannend.


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