Die Teehändlerin

Die Ronnefeldt-Saga Band 1

Susanne Popp

(109)
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Beschreibung

Die große Welt des Tees, das bewegende Schicksal einer starken Frau und der Aufstieg einer berühmten Kaufmannsfamilie: Teil 1 der Ronnefeldt-Saga

Frankfurt 1838: Als Kaufmannstochter und Ehefrau des Teehändlers Tobias Ronnefeldt genießt Friederike es sehr, ab und an hinter der Theke ihres Geschäfts zu stehen - sie liebt den blumigen, leicht erdigen Duft der dunklen Teeblätter. Doch tiefere Einblicke in den Handel bleiben ihr verwehrt. Das ändert sich, als Tobias 1838 zu einer monatelangen Reise nach China, dem Land des Tees, aufbricht. Ausgerechnet jetzt, wo sie schwanger ist. Bald merkt sie, dass sie dem neuen Prokuristen, den Tobias eingestellt hat, nicht trauen kann. Das ganze Unternehmen ist in Gefahr. So bleibt Friederike nichts anderes übrig, als die Geschicke des Hauses selbst in die Hand zu nehmen. Um diese Herausforderung zu bestehen, muss sie neue Kräfte entwickeln - und den Mut, sich zu behaupten.

»Eine sinnliche Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Toll recherchiert und liebevoll erzählt. Zum Eintauchen und Wegschmökern.« Miriam Georg

Die Ronnefeldt-Saga von Susanne Popp

Band 1: »Die Teehändlerin«

Band 2: »Der Weg der Teehändlerin« (Erscheinungstermin 30.03.2022)

Produktdetails

Verkaufsrang 114
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 01.08.2021
Verlag Fischer E-Books
Seitenzahl 560 (Printausgabe)
Dateigröße 1385 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783104913407

Weitere Bände von Die Ronnefeldt-Saga

Kundenbewertungen

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Männer sind wie Tee: vorübergehend muß man sie ziehen lassen. (aus Frankreich)
von Dreamworx aus Berlin am 28.09.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1838 Frankfurt. Tobias Ronnefeldt steht kurz vor einer Forschungsreise nach China, denn das war schon sein Kindheitstraum, wollte er doch immer schon als Naturforscher arbeiten. Sein eigenes mäßig laufendes Teehandelshaus in der Innenstadt übergibt er für die Reise einem neuen Prokuristen und lässt auch seine Frau Friederike mit... 1838 Frankfurt. Tobias Ronnefeldt steht kurz vor einer Forschungsreise nach China, denn das war schon sein Kindheitstraum, wollte er doch immer schon als Naturforscher arbeiten. Sein eigenes mäßig laufendes Teehandelshaus in der Innenstadt übergibt er für die Reise einem neuen Prokuristen und lässt auch seine Frau Friederike mit schwanger und mit vier Kindern allein zurück. Schon bald stellt sich heraus, dass der eingestellte Prokurist nicht vertrauenswürdig ist und Friederike sich um das familieneigene Geschäft kümmern muss. Schnell übernimmt sie in Abwesenheit ihres Mannes die Verantwortung für das Geschäft, entledigt sich des Prokuristen und führt das Teegeschäft in Eigenregie, bis ihr Ehemann endlich von seiner langen Reise zurückkehrt. Dieser staunt erst einmal nicht schlecht über Friederikes Geschäftstüchtigkeit, doch Tobias Ronnefeldt ist ein Mann seiner Zeit und gar nicht begeistert über Friederikes Eigenmächtigkeiten… Susanne Popp hat mit „Die Teehändlerin“ den Auftaktband ihrer historischen „Ronnefeldt-Saga“ vorgelegt, in der sie sich sehr nah an der wahren Geschichte des noch heute bestehenden Teehandelsunternehmen Ronnefeldt orientiert und den Leser auf eine spannende Zeitreise zurück ins 19. Jahrhundert einlädt, um diese Familie und ihr Umfeld näher kennenzulernen. Der flüssige, bildhafte und einnehmende Erzählstil verschafft dem Leser schnell einen Platz im Haus der Ronnefeldts, wo er hautnah die Familienverhältnisse, die zwischenmenschlichen Beziehungen sowie das tägliche Geschäft im Kontor mitverfolgen kann. Die akribische Recherche der Autorin lässt nicht nur den historischen Hintergrund wunderbar mit der Handlung verwachsen, sondern gibt auch einen guten Einblick in die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse der damaligen Zeit. Tobias Ronnefeldt steht der Familie vor und führt das Geschäft, lebt aber auch seine ganz eigenen Wünsche aus, für die die Familie, allen voran seine Ehefrau zurückstecken muss. Doch Friederike Ronnefeldt ist nicht aus dem Holz gestrickt, die Dinge so zu belassen, wie sie sind. Während der Abwesenheit ihres Gatten muss sie schon bald die Geschicke des Teeladens übernehmen, damit dieses überhaupt überlebt. Frauen wurde in der damaligen Zeit nur die untergeordnete Rolle der Ehefrau und Mutter angetragen, für das Führen eines Geschäfts hielt man sie für ungeeignet. Popp hat diesen Standpunkt sehr gut herausgearbeitet und zeigt auf, wie sehr Frauen in ihrem Wirken und Denken reduziert wurden. Gerade deshalb wirkt Friederike als Protagonistin besonders erfrischend, denn was aus der Not geboren wurde, möchte sie bald nicht mehr missen. Als Leser hofft man einfach, dass sie sich gegen ihren Ehemann am Ende durchzusetzen weiß. Die farbenfrohen Beschreibungen von Tobias‘ Chinareise nebst Schilderungen über Teeanbau und dessen Verarbeitung, aber auch von dem Geschäft in Frankfurt lassen während der Lektüre schnell Bilder vor dem inneren Auge erscheinen. Liebevoll ausgestaltete Charaktere sind lebendig inszeniert und wissen mit glaubwürdigen Ecken und Kanten zu überzeugen. Friederike ist eine sympathische Frau, die nicht nur über einen langen Zeitraum die Familie allein führen muss, sondern plötzlich auch die Verantwortung für das Teegeschäft tragen muss. Aus der Not geboren, wächst sie schnell über sich hinaus, was sich auch an ihrem Selbstbewusstsein und ihrem Auftreten widerspiegelt. Friederike gewinnt immer mehr an Mut und Stärke, die sie sich so schnell nicht mehr nehmen lassen wird. Tobias ist ein dickköpfiger und egoistischer Mann, der sich selbst verwirklichen will und dafür seine Familie allein zurücklässt. Julius Mertens ist ein undurchsichtiger, mieser Kerl, der mit allen Wassern gewaschen ist, um sich einen Vorteil zu sichern. Paul Birkholz ist ein feiner, talentierter und sensibler Mann, der sich leider unglücklich verliebt. Protagonisten wie Nikolaus, Käthe, Amalie und einige mehr bringen unterschiedlichste Schattierungen in die Handlung und machen sie durchweg kurzweilig. Mit „Die Teehändlerin“ hat Susanne Popp einen unterhaltsamen historischen Roman vorgelegt, der mit seiner Handlung aus Fiktion und Realität besticht. Familiengeschichte basierend auf wahren Begebenheiten, Liebe, Intrigen sowie Reisen in die Ferne – dieser bunte Mix überzeugt und lässt auf eine spannende Fortsetzung hoffen. Verdiente Leseempfehlung!

toller Familienroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Hückelhoven am 28.09.2021

Die Familiensaga“ die Teehändlerin“ von Susanne Popp ist eine als Triologie aufgebaute Geschichte rund um die Frankfurter Tee- Familie Ronnefeldt. Die Familie bestand Mitte des 19. Jahrhunderts, indem Teil 1 der Triologie beginnt, aus Tobias und Friederike Ronnefeldt und ihren 4 Kindern. Da nicht alle wirklichen Ereignisse und... Die Familiensaga“ die Teehändlerin“ von Susanne Popp ist eine als Triologie aufgebaute Geschichte rund um die Frankfurter Tee- Familie Ronnefeldt. Die Familie bestand Mitte des 19. Jahrhunderts, indem Teil 1 der Triologie beginnt, aus Tobias und Friederike Ronnefeldt und ihren 4 Kindern. Da nicht alle wirklichen Ereignisse und Vorkommnisse bekannt sind, wurde hier einiges in schriftstellerischer Freiheit erzählt, was sehr gut im Nachwort beschrieben wird, dabei wurden aber historische Erkenntnisse und einige Fakten aus familiären Erzählungen und Aufschriften aus dem Nachlass eingebunden. Die Umsetzung ist sehr gut gelungen. Hilfreich ist das Personenverzeichnis am Anfang des Buches, dort ist auch zu erkennen, welche der Personen wirklich gelebt haben und welche erfunden wurden , um die Geschichte runder zu machen. . Mit sehr viel Liebe und humorvoll werden die Figuren in diesem Roman, rund um Friederike Ronnefeldt, beschrieben und der Roman wird mit vielen Details und Wissen um das historische Frankfurt erzählt. Eine Chinareise von Tobias Ronnefeldt, indem viel über den damaligen Teeanbau in China und andere naturkundliche Phänomene erzählt wird, nimmt einen großen Raum in diesem Roman ein. Frederike muss sich in dieser Zeit mit vielen Konflikten und Entscheidungen beschäftigen und wird so immer selbstbewusster und schafft es den „Familienladen“ am laufen zu halten,und wendet große Schaden ab . Für die damalige Zeit nicht einfach, war sie doch als Frau eigentlich nur für Familie und Haushalt zuständig. Die Rolle der Frau war klar definiert. Sehr schön sind die anschaulichen Beschreibungen der Handlungsorte und die sorgfältige Zeichnung der Charaktere. Die Ronnefeldts sind eine Familie, die man einfach gerne kennenlernt und begleitet.Das Buch ist in einem gut lesbaren Stil geschrieben, auch wenn man zu Beginn sich als Leser erst einfinden muss. Ich freu mich schon auf die Forsetzung dieses Romans , um zu erfahren wie der Weg der Frederike Ronnefeldt weiter geht.

Vorsicht, Suchtgefahr
von lesbar aus Konstanz am 28.09.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Endlich mal wieder ein historischer Roman, der die Welt, in der er spielt, ernst nimmt und nicht nur als Kulisse für austauschbare Liebesdramen benutzt. Wer möchte, kann eine Menge über die damaligen geschichtlichen Zusammenhänge erfahren, LeserInnen, die das nicht interessiert bekommen trotzdem jeden Menge Zeitkolorit und dadur... Endlich mal wieder ein historischer Roman, der die Welt, in der er spielt, ernst nimmt und nicht nur als Kulisse für austauschbare Liebesdramen benutzt. Wer möchte, kann eine Menge über die damaligen geschichtlichen Zusammenhänge erfahren, LeserInnen, die das nicht interessiert bekommen trotzdem jeden Menge Zeitkolorit und dadurch ein gutes Gefühl für die Epoche. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die bereits vier Kinder hat, das fünfte ist unterwegs. Sie begehrt nicht grundsätzlich gegen die Gesellschaft auf, die die Frauen in ihre Schranken weist, aber durch eine Notlage ist sie dennoch gezwungen aus ihrem Leben auszubrechen, (heute würde man wohl sagen, sie muss ihre Komfortzone verlassen) und erkennt dadurch, was möglich ist und was nicht. In der Ronnefeldt-Saga wird aber nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern mehrere parallel. So erfahren wir auch etwas über ihren Mann, der im alten China unterwegs ist, über ihren Schwager, der eine verwitwete Buchdruckerin liebt und sich wundert, warum er bei ihr nicht landen kann, über ihre etwas naive aber liebenswerte Schwester und über den schönen melancholischen Paul – ein bisschen was zum Schmachten ist also auch dabei. Und auch die Kinder haben ihren Auftritt, sie werden in der Folgegeschichte offenbar noch wichtiger werden. Alle Erzählstränge sind miteinander verwoben und verknüpft, man taucht somit tief in die Familiengeschichte der Ronnefeldts ein. Ich habs geliebt. Darum diese Rezension (das Buch war ein Geschenk) und darum volle Punktzahl. Ich freue mich auf Band 2, den ich mir dann auch sehr gerne selbst kaufen werde.


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