Der Brand

Daniela Krien

(153)
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Beschreibung

Rahel und Peter sind seit fast 30 Jahren verheiratet. Sie sind angekommen in ihrem Leben, sie schätzen und achten einander, haben zwei Kinder großgezogen. Erst leise und unbemerkt, dann mit einem großen Knall hat sich die Liebe aus ihrer Ehe verabschiedet. Ein Sommerurlaub soll bergen, was noch zwischen ihnen geblieben ist, und die Frage beantworten, wie und mit wem sie das Leben nach der Mitte verbringen wollen.

Produktdetails

Verkaufsrang 154
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 28.07.2021
Verlag Diogenes
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Dateigröße 900 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783257612004

Kundenbewertungen

Durchschnitt
153 Bewertungen
Übersicht
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Das Haus am See
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der ungeplante 3-wöchige Aufenthalt in der Hofschaft von Freunden, die wegen plötzlicher Erkrankung nicht anwesend sind, gibt Rahel und Peter Raum und Zeit, ihre angeschlagende Beziehung neu zu überdenken. In kleinen Schritten nähert sich die Erzählerin Rahel und deren eingeschlafenen, fast 30-jährigen Ehe mit Peter, d... Der ungeplante 3-wöchige Aufenthalt in der Hofschaft von Freunden, die wegen plötzlicher Erkrankung nicht anwesend sind, gibt Rahel und Peter Raum und Zeit, ihre angeschlagende Beziehung neu zu überdenken. In kleinen Schritten nähert sich die Erzählerin Rahel und deren eingeschlafenen, fast 30-jährigen Ehe mit Peter, die diese nach anfänglich stürmischer Zeit durch die Kindererziehungsjahre bis in die Jetzt-Zeit schleichend aus den Augen verloren hat. Und es steht die Frage im Raum, was von Liebe, Sehnsucht, sexuellem Verlangen und Träumen der Anfangszeit übrig geblieben ist. Die Erzählung während der drei Wochen geht tagebuchgleichen Einträgen nach, im Präsens geschrieben. Die unerwartete Ruhe und ganztägliche Gegenwart lassen die beiden erstmal ihre eigenen Bedürfnisse finden; und erkennen, wie groß die Kluft zwischen ihnen ist. Veränderungen werden deutlich. Erinnerungen aus Kindheitstagen und Rahels ungeklärte Vatersuche werden in der Umgebung des Hauses wach. Das plötzliche Auftauchen der Tochter und Enkel mit deren Problemen wirkt für mich störend auf die beginnende Erkenntnis; sagt zwar viel aus über die Art von Rahel und Peter, mit Problemen umzugehen, ist mir aber ein wenig zu konstruiert. Viel spannender finde ich die geführten Gespräche zwischen den beiden, die sich letztendlich auf einer neuen Ebene wiederfinden. Das Ende lässt hoffen, dass sie ihren Weg gemeinsam weitergehen. Insgesamt ist "Der Brand" ein schön zu lesender Roman, mit eindrucksvollen leisen Szenen. Die Autorin schafft es wunderbar, die Stimmungen des Raums und die Atmosphäre zwischen den beiden Protagonisten einzufangen....und mir gefällt, dass das Ende offen bleibt.

3 Wochen.
von einer Kundin/einem Kunden am 12.09.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine lange Beziehung, wo das Feuer nicht mehr so stark lodert, sondern so dahin brennt. Sie leben sich auseinander, sie verändern sich, jeder erwartet was anderes vom Leben, von der Beziehung, von der Liebe, von der Sexualität. Die Figuren sind real wie sie, sie gibt, unaufgeregt und berührend. Toll zu lesen, ein grandioses Ende.

Auszeit für drei Wochen
von Hennie aus Chemnitz am 10.09.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Brand eines Ferienhauses ist der titelgebende Auslöser für die Auseinandersetzung eines Ehepaares mit dem Zustand ihrer fast 30jährigen Ehe. Rahel und Peter wollten wegen Corona im Inland bleiben, mieteten eine Hütte in den Ammergauer Alpen. Das Domizil brennt ab. Ein weiterer trauriger Zufall bietet ihnen die Mögl... Der Brand eines Ferienhauses ist der titelgebende Auslöser für die Auseinandersetzung eines Ehepaares mit dem Zustand ihrer fast 30jährigen Ehe. Rahel und Peter wollten wegen Corona im Inland bleiben, mieteten eine Hütte in den Ammergauer Alpen. Das Domizil brennt ab. Ein weiterer trauriger Zufall bietet ihnen die Möglichkeit sich in Dorotheenfelde in der Uckermark, um Haus und Hof des befreundeten älteren Paares Ruth und Victor zu kümmern. Ruth begleitet ihren Mann nach einem Schlaganfall in die Reha an die Ostsee. Arbeitsteilig versorgen Peter und Rahel die Tiere, das Haus und den Garten. Die drei Wochen nutzen sie, um sich über ihre Beziehung Klarheit zu verschaffen... Daniela Krien spricht hier, um Fontane zu zitieren "ein weites Feld" an. Neben der Partnerschafts- und Elternproblematik als Hauptthematik, die allein schon schwierige, komplexe, umfassende Themen sind, wird aktuelles Zeitgeschehen eingebaut in die Handlung u. a. Corona, Gendern. Die zeitliche Einordnung des Romans erfolgt durch diese Geschehnisse. Der Schreibstil von Daniela Krien gefällt mir gut. Sie konzentriert sich auf das Wesentliche und läßt vieles zwischen den Zeilen "durchblitzen“. Nichts ist trivial! Es wird in den wenigen Seiten eine Menge zur Sprache gebracht. Der gefühlte Inhalt des Buches kam mir sehr viel mehr vor. Meine Gedanken gingen auch des Öfteren spazieren. Für mich hatte der ganze Roman etwas Selbsterklärendes. Allerdings blicke ich aus langjähriger Ehe- und Lebenserfahrung auf das Gelesene, bin ebenfalls im Osten Deutschlands sozialisiert. In ruhiger, unaufgeregter Erzählweise erfolgt die idyllische Beschreibung der Umgebung, Peters Umgang mit den Tieren, die Darstellung der Gegebenheiten in Haus und Garten. Die zwischenmenschlichen Beziehungen werden realistisch in beeindruckender Weise dargestellt. Mit guter Beobachtungsgabe verfolgt die Autorin drei Wochen lang das Leben von Rahel (49 Jahre alt, Psychologin) und Peter (55 Jahre alt, Literaturprofessor) in der wunderbaren, sommerlich leichten Atmosphäre der uckermärkischen Landschaft. Es ist eine subjektive Geschichte, da sie aus der Sicht Rahels definiert wird. Über die Art und Weise der Bewältigung der Auszeit des Ehepaars erfährt der/die Lesende in der Hauptsache von ihr. Peter erscheint in ihrer Beschreibung und in den Dialogen. Er ist sehr ruhig, feinsinnig und in sich gekehrt, während sie recht pragmatisch daherkommt, oft für ihn mit Entscheidungen trifft. Es gibt zu viele Missverständnisse, viel Schweigen, nur kurze Gespräche und damit Unausgesprochenes, was dringend einer Erklärung bedarf. Erst als auch die gemeinsame Tochter Selma mit ihren Kindern auf dem Hof eintrifft, beginnen sie sich aktiv mit deren und bald darauf auch mit ihren eigenen Problemen auseinanderzusetzen. Es „brennt" an allen Ecken und Enden... Einige Sätze, die ich gut fand: S. 105 Peter: „...Gefühle verändern sich. Unsere Gefühle haben sich auch verändert.“ S. 174 „Manchmal ist das wohl nicht zu verhindern, dass zwei Menschen nicht mehr im Gleichschritt gehen.“ S. 229 Peter zu Rahel: „Du paßt ins Leben, ... Du bist mit einer solchen Selbstverständlichkeit in der Welt, ...“ Das Ende des Buches stimmt mich optimistisch, dass Rahel und Peter ihren Weg weiter gemeinsam gehen und auch noch die goldene Hochzeit miteinander erleben. Fazit: „Der Brand“ ist eine detail- und facettenreiche, dichte Erzählung, die mich zum Nachdenken anregte und für mich ein Lesehighlight 2021 darstellt. Eine anspruchsvolle Geschichte, die mich gut unterhalten hat! Ich vergebe gern meine Lese- und Kaufempfehlung und fünf von fünf Sternen!

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