Die Mittagsfrau

Roman

Julia Franck

(33)
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Beschreibung

Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste

Gewinnerin des Deutschen Buchpreises

1945. Flucht aus Stettin in Richtung Westen. Ein kleiner Bahnhof irgendwo in Vorpommern. Helene hat ihren siebenjährigen Sohn durch die schweren Kriegsjahre gebracht. Nun, wo alles überstanden, alles möglich scheint, lässt sie ihn allein am Bahnsteig zurück und kehrt nie wieder.

Julia Franck erzählt das Leben einer Frau in einer dramatischen Zeit - und schafft zugleich einen großen Familienroman und ein eindringliches Zeitepos.

»Es ist ein tolles, ein wunderbar berührendes, ein frösteln machendes Buch.«

Elmar Krekeler, Die Welt

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 01.04.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17552-9
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,7/3,3 cm
Gewicht 418 g
Auflage 9. Auflage
Verkaufsrang 23988

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
23
4
6
0
0

Nett für zwischendurch.
von einer Kundin/einem Kunden aus Neudenau am 02.08.2021

Helene wächst zu Zeiten des ersten Weltkrieges auf. Während des zweiten Weltkrieges bekommt sie einen Sohn und bringt ihn und sich durch die Kriegsjahre. Nach dem Krieg als alles möglich schien, lässt sie ihn alleine am Bahnsteig zurück. Das Buch umfasst 430 Seiten. Das Buch beginnt mit dem Prolog, welcher einige Jahre später ... Helene wächst zu Zeiten des ersten Weltkrieges auf. Während des zweiten Weltkrieges bekommt sie einen Sohn und bringt ihn und sich durch die Kriegsjahre. Nach dem Krieg als alles möglich schien, lässt sie ihn alleine am Bahnsteig zurück. Das Buch umfasst 430 Seiten. Das Buch beginnt mit dem Prolog, welcher einige Jahre später spielt, wie das erste Kapitel beginnt. Der Start in die Geschichte fällt leicht. Verwirrend ist jedoch, dass die wörtliche Rede nicht als solche gekennzeichnet ist. Dadurch kam ich relativ langsam im Buch voran, da es schwierig war zu erkennen, wann etwas gedacht wurde und wann nicht. Helene war mir sehr sympathisch und ich konnte viele ihrer Handlungen nachvollziehen Leider passierte der Inhalt des Klappentextes erst ziemlich zum Schluss der Geschichte, was ich sehr schade fand. Zu diesem Zeitpunkt war mir Helene auch nicht mehr wirklich sympathisch. Die Emotionen waren etwas kurzgehalten. Zwischendurch war es leider etwas ziehend. Abschließend betrachtet war es ein nettes Buch für zwischendurch, welches meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte.

Plötzlich alleingelassen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Landau am 21.03.2018

sitzt der kleine Peter, gerade mal erst 7 Jahre alt, auf einer Bank in einem kleinen Bahnhof in Vorpommern. Er wartet auf seine Mutter, doch er wartet vergeblich. Was ist passiert? Helene, seine Mutter, Krankenschwester von Beruf, hat ihn über die schweren Kriegsjahre alleine unter vielen Entbehrungen aufgezogen. Doch warum tut ... sitzt der kleine Peter, gerade mal erst 7 Jahre alt, auf einer Bank in einem kleinen Bahnhof in Vorpommern. Er wartet auf seine Mutter, doch er wartet vergeblich. Was ist passiert? Helene, seine Mutter, Krankenschwester von Beruf, hat ihn über die schweren Kriegsjahre alleine unter vielen Entbehrungen aufgezogen. Doch warum tut sie ihrem Sohn das jetzt an, was bewog sie so zu handeln, ein Kind zurückzulassen das ist unfassbar grausam und traurig! Man könnte meinen das Wut, Unverständnis und tiefste Ablehnung die Mutter verurteilen. Doch genau das tut die Autorin nicht. Dieser zurückgelassene Junge ist ihr Vater und sie erzählt seine traumatische Geschichte indem sie sich intensiv mit der Geschichte und den Lebensumständen von 'Helen', ihrer Großmutter auseinandersetzt. Ohne diese schreckliche Geschichte klein zu reden, gelingt ihr doch auch so etwas wie "Verständnis" wenn dieses Wort dafür überhaupt richtig ist. Ihr gelingt es, nicht zu verurteilen, sondern sich die unterschiedlichen Perspektiven und Gründe vor Augen zu führen, die verzweifelte Handlung letztendlich einer Mutter, die ihrerseits keinen anderen Ausweg sah. Nicht um ihren kleinen Jungen zu schädigen, sondern um ihm eine andere Chance zu eröffnen. So schwer das auch alles zu verstehen ist! Zu Recht hat Julia Franck dafür den Deutschen Buchpreis erhalten! Eine außerordentliche Geschichte, in ruhige leise Sprache gegossen. Absolut Lesenswert!

von einer Kundin/einem Kunden am 07.10.2017
Bewertet: anderes Format

Ich vergebe nur 3 Musen, weil mir die Figuren auch nach Beenden der Lektüre nicht ans Herz wachsen konnten. Dennoch habe ich dieses Buch flüssig lesen können.


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