Atemschaukel

Roman

Hochkaräter Band 18750

Herta Müller

(22)
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Beschreibung

Rumänien, Januar 1945. »Es war 3 Uhr in der Nacht, als die Patrouille mich holte. Die Kälte zog an, es waren -15° C.« So beginnt der erschütternde Bericht eines jungen Mannes, der in ein russisches Straflager verschleppt wird – so wie 60000 andere Rumäniendeutsche, von deren Schicksal Herta Müller in diesem ungeheuren Buch erzählt. In Gesprächen mit dem verstorbenen Dichter Oskar Pastior und anderen Überlebenden der Lager hat sie den Stoff gesammelt – und zu überwältigender Literatur geformt.

Herta Müller wurde 1953 in einem deutschsprachigen Dorf im Banat/Rumänien geboren. Nach einem Publikationsverbot und Repressionen durch den Geheimdienst Securitate konnte sie 1987 nach Berlin ausreisen, wo sie auch heute lebt. Zu ihren bekanntesten Werken gehören die Romane ›Atemschaukel‹ und ›Der Fuchs war damals schon der Jäger‹, die Prosabände ›Niederungen‹ und ›Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt‹, der Essayband ›Der König verneigt sich und tötet‹. Für ihren Roman ›Herztier‹ wurde sie 1998 mit dem Impac Dublin Literary Award ausgezeichnet, dem weltweit höchstdotierten Literaturpreis für ein einzelnes Werk. Nach zahlreichen weiteren Ehrungen erhielt sie 2009 den Nobelpreis für Literatur.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 08.06.2011
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Seitenzahl 304
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,1 cm
Gewicht 236 g
Auflage 5. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-18750-8

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Jasmin Bröckel, Osiander-Buchhandlung

1945: Zusammen mit vielen anderen Arbeitsfähigen aus seinem Dorf wird der 17-jährige Leo von Rumänien nach Russland in eines von Stalins Arbeitslagern verschleppt. Das Delirium aus ständigem Hunger, Schmerzen, zu viel harter Arbeit und zu wenig Schlaf bestimmen von nun an sein Leben. Durch ihre bildhafte Sprache ist Herta Müller in der Lage dem Leser ein realistisches und beklemmendes Bild des Lagerlebens zu vermitteln. Anhand eines detailliert erzählten und berührenden Einzelschicksales wird Geschichte wieder greifbarer und verständlicher als in sämtlichen Geschichtsbüchern!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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1
1

Die Jahre im Lager
von margaret k. am 21.10.2019

Das Buch handelt von einem jungen Mann, der für ein paar Jahre in ein russisches Arbeitslager gesteckt wird. Er erzählt von seinen Erfahrungen und wie es ihm dort ergangen ist. Dabei wird die Geschichte nicht gewöhnlich erzählt. Die Handlung ist zwar chronologisch, aber dennoch verschwimmt sie an einigen Stellen und wirkt allg... Das Buch handelt von einem jungen Mann, der für ein paar Jahre in ein russisches Arbeitslager gesteckt wird. Er erzählt von seinen Erfahrungen und wie es ihm dort ergangen ist. Dabei wird die Geschichte nicht gewöhnlich erzählt. Die Handlung ist zwar chronologisch, aber dennoch verschwimmt sie an einigen Stellen und wirkt allgemein auch etwas distanziert. Und auch wenn die Geschichte so nicht immer ganz einfach zu verfolgen ist, finde ich, dass dieser Stil so wirklich gut gezeigt hat wie leer sich eine Person nach solchen Erfahrungen fühlt. Außerdem ist der Schreibstil der Wahnsinn. Normale, unbedeutende Dinge werden plötzlich lebendig und haben eine tiefe Bedeutung. Es ist wie ein Gemälde, das mit jedem neuen Satz und Wort weitergemalt wird und man bekommt auf einer ganz anderen Ebene einen Eindruck von den Erfahrungen des Protagonisten. Dabei sind diese Erfahrungen echt hart und sogar erschreckend. Es ist unglaublich wie Menschen in solchen Lagern überleben konnten und auf welche Weise sie es getan haben. Während des Lesens lernt man die Mitgefangenen kennen und fühlt so mit ihnen, auch wenn auf die eigentlichen Emotionen nicht eingegangen wird. Ich finde, dass alles zusammen eine unglaubliche Wirkung beim Lesen erzeugt und so diese gewisse leere Stimmung erschafft, die zu dem Thema sehr gut passt. Das Buch ist zwar nicht immer ganz einfach zu lesen und man muss sich Zeit nehmen, um alles richtig zu verstehen, aber mich konnte es auf jeden Fall überzeugen.

zu recht preisgekrönt
von einer Kundin/einem Kunden am 05.12.2011

Alles, was ich habe, trage ich bei mir. Oder: Alles Meinige trage ich mit mir. Getragen habe ich alles, was ich hatte. Das Meinige war es nicht. Dieses sprachliche Meisterwerk hatte mich bereits nach der ersten Seite. Und zwar nicht wegen seiner Geschichte oder des Inhaltes, sondern einzig wegen seiner Liebe zur Sprache. Ic... Alles, was ich habe, trage ich bei mir. Oder: Alles Meinige trage ich mit mir. Getragen habe ich alles, was ich hatte. Das Meinige war es nicht. Dieses sprachliche Meisterwerk hatte mich bereits nach der ersten Seite. Und zwar nicht wegen seiner Geschichte oder des Inhaltes, sondern einzig wegen seiner Liebe zur Sprache. Ich habe die kunstvoll gewebten Sätze genossen, ebenso sehr wie die Beschreibungen die mir jeden Gegenstand und jede Person irgendwie zu eigen gemacht haben.

Lesenswert !!!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2011
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nach vielen Interviews hat Herta Müller die Erfahrungen von Gulaghäftlingen in diesem Roman zusammengefasst. Die Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht lässt als Leser bei vollem Kühlschrank auf dem Sofa verzweifeln. Die Sichtweise des Gefangen und welche Bedeutung ein weißes Taschentuch bekommt oder die Ehrfurcht vor der fast gottg... Nach vielen Interviews hat Herta Müller die Erfahrungen von Gulaghäftlingen in diesem Roman zusammengefasst. Die Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht lässt als Leser bei vollem Kühlschrank auf dem Sofa verzweifeln. Die Sichtweise des Gefangen und welche Bedeutung ein weißes Taschentuch bekommt oder die Ehrfurcht vor der fast gottgleichen Brotausgeberin in ihrer makellosen Hässlichkeit geben diesem Buch das gewisse etwas.Die Sprache ist ein Gedicht und für alle literarischen Verhungerten die richtige Nahrung.


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