»Poesie der Idee«

Tagebuchaufzeichnungen

Fischer Klassik Band 90489

Friedrich Hebbel

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Beschreibung

»Es soll ein Notenbuch meines Herzens sein«, schrieb Friedrich Hebbel 1835 auf das erste Blatt seines Tagebuchs, das dennoch weit mehr als ein Protokoll der eigenen Befindlichkeit ist. Entschieden subjektiv, humorvoll und erstaunlich weitsichtig erkundet Hebbel in seinen Notizen Welt und Kunst im Allgemeinen. Seine gestochen scharfen Denkbilder haben philosophisches Format und sind doch immer direkt ans unmittelbare Erleben geknüpft; damit bieten Hebbels Aufzeichnungen einzigartige Einblicke in die Alltagswelt des 19. Jahrhundert aus der Sicht eines unersättlichen Beobachters und unbestechlichen Denkers. – Christian Schärf unternimmt einen pointierten Streifzug durch eines der berühmtesten Tagebücher der Weltliteratur, das noch heute verblüffend originell und modern erscheint.

Mit einem Nachwort des Herausgebers.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der

Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Humorvoll, bissig, klarsichtig schaut er auf Zeitgenossen und Dichterkollegen, reflektiert über das Leben und das eigene Werk. Sigried Wesener Deutschlandradio Kultur 20131212

Friedrich Hebbel, Lyriker, Essayist und einer der bedeutenden nachklassischen Dramatiker und Dramentheoretiker, wurde am 18. März 1813 in Wesselburen/Dithmarschen geboren. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, konnte er die Schule nur wenige Jahre besuchen. Nach dem Tod seines Vaters 1827 lebte er zunächst als Schreiber in Wesselburen und studierte nach autodidaktischen Studien von 1836 bis 1839 in Heidelberg und München. 1840 wurde sein erstes Drama ›Judith‹ in Berlin uraufgeführt. Ab 1843 hielt er sich mit einem königlich-dänischen Reisestipendium in Kopenhagen, Paris, Rom und Neapel auf. In Wien, wo er von 1845 bis zu seinem Tod am 13. Dezember 1863 lebte, erhielt Hebbel schließlich Anerkennung für sein Werk. ›Maria Magdalena‹, ›Agnes Bernauer‹ und ›Die Nibelungen‹ zählen zu seinen größten Theatererfolgen. Seine kritischen Schriften und Tagebücher, die erst nach dem Tod größere Aufmerksamkeit fanden, zeugen von seiner luziden Beobachtungsgabe und aphoristischen Schärfe.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 13.12.2012
Herausgeber Christian Schärf
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Seitenzahl 400
Maße (L/B/H) 18,9/12,4/3,3 cm
Gewicht 391 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-90489-1

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