Mein Herz so weiß

Roman

Fischer Taschenbibliothek Band 51275

Javier Marías

(9)
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Beschreibung

Erbarmungslos und genau untersucht Javier Marías in seinem internationalen Bestseller ›Mein Herz so weiß‹ die Macht uneingestandener Vergangenheit. Für Juan, der als Dolmetscher ständig zwischen New York, Genf und Madrid pendelt, ist das Leben seines Vaters ein ungelöstes Rätsel. Als er selbst heiratet, stellt er sich dem, was er nicht wissen will: Direkt nach der Hochzeitsreise seines Vaters erhob sich seine erste Frau vom Tisch, nahm eine Pistole und erschoss sich im Badezimmer. Später heiratete der Witwer ihre Schwester, Juans Mutter.

Der Roman zeigt Javier Marías als Meisterdetektiv des menschlichen Herzens, seiner dunklen Seiten und verborgenen Winkel. Verschwiegenheit kann bequem sein, aber sie fordert ihren Preis. Die Schärfe seiner Beobachtungen und die Eleganz seines Stils machen den Roman zu einem Klassiker der Moderne.

Produktdetails

Verkaufsrang 25939
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 07.03.2013
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Seitenzahl 480
Maße (L/B/H) 14,4/9,3/2,5 cm
Gewicht 228 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel Corazón tan blanco
Übersetzer Elke Wehr
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-51275-1

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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beeindruckend
von einer Kundin/einem Kunden am 07.12.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zunächst ist dieser Roman ein wenig befremdlich. Im ersten Kapitel wird ein Selbstmord geschildert, der im Anschluss etwa 250 Seiten lang nur ganz vage angeschnitten wird. Lange Zeit hatte ich also beim Lesen das Gefühl, dass die Frage, die aufgeworfen wird, einfach nicht behandelt wird, auch wenn ich relativ überzeugt war, dass... Zunächst ist dieser Roman ein wenig befremdlich. Im ersten Kapitel wird ein Selbstmord geschildert, der im Anschluss etwa 250 Seiten lang nur ganz vage angeschnitten wird. Lange Zeit hatte ich also beim Lesen das Gefühl, dass die Frage, die aufgeworfen wird, einfach nicht behandelt wird, auch wenn ich relativ überzeugt war, dass sie nach vollendeter Lektüre beantwortet wäre. Jedenfalls ist das aber eine extrem geschickte Möglichkeit, beiläufig ganz andere Themen zu behandeln, die eigentlich den Kern des Romans darstellen, sich aber sehr lang nicht so zu erkennen geben. Ein äußerst gelungener Kunstgriff ist die Tatsache, dass der Erzähler der Sohn des Witwers und der Schwester der Selbstmörderin ist, der erst nach ihrem Tod geboren wurde, sodass eine natürlich wirkende Distanz zu dem Vorfall gegeben ist, die aber mehr und mehr in eine starke Neugier umschlägt. Ebenfalls erfolgreich ist Marias' Art, mit wiederkehrenden Versatzstücken zu arbeiten, die immer wieder unterstreichen, dass die so unterschiedlich wirkenden Beziehungen, die im Laufe des Romans beleuchtet werden, immer wieder nach sehr ähnlichen Prinzipien funktionieren (oder halt nicht). In letzter Konsequenz ist dieser Roman intellektuell interessanter als emotional, aber es lohnt sich ohne Frage, ihn zu lesen.

ganz klar eines meiner Lieblingsbücher
von einer Kundin/einem Kunden aus Lyss am 30.08.2018

Dieses Buch habe ich schon mehrmals gelesen und ich mag es auch nach Jahren immer noch sehr gerne. Es wird hier Zwischenmenschliches so haarklein auseinandergenommen und betrachtet, als ob man sich auf einem Seziertisch befinden würde.

von Nadine Thomas aus Kassel, DEZ am 07.09.2017
Bewertet: anderes Format

Für Leser, die gern verschachtelte, nahezu philosophische Sätze mögen und gern so richtig in eine Geschichte eintauchen...Marias ist Ihr Autor.


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