Ab jetzt ist Ruhe

Roman meiner fabelhaften Familie

Marion Brasch

(9)
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Beschreibung

Marion Braschs unwiderstehlicher Roman erzählt die Geschichte ihrer außergewöhnlichen Familie im Spannungsfeld zwischen Ost und West. Der Vater war stellvertretender Kulturminister der DDR, die Brüder, darunter Thomas Brasch, wurden als Schriftsteller, Dramatiker und Schauspieler bekannt.

Mit überraschender Leichtigkeit erzählt die »kleine Schwester« die dramatischen Ereignisse in ihrer Familie – Erfolg, Revolte, Verlust der drei Brüder – und folgt ihrem Weg durch Abenteuer und Wirren in die eigene Freiheit. Selten wurde eine Familiengeschichte so persönlich und bewegend erzählt wie in diesem Roman.

Marion Brasch wurde 1961 in Berlin geboren. Nach dem Abitur arbeitete die gelernte Schriftsetzerin in einer Druckerei, bei verschiedenen Verlagen und beim Komponistenverband der DDR, später fürs Radio. Bei S. Fischer erschienen die Romane »Ab jetzt ist Ruhe«, »Wunderlich fährt nach Norden« und zuletzt »Lieber woanders«.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 22.08.2013
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Seitenzahl 400
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/3,2 cm
Gewicht 346 g
Auflage 5. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19196-3

Buchhändler-Empfehlungen

Heinrich Riethmüller, Osiander-Buchhandlung

Als politisch und geschichtlich interessierter Leser ist dies für mich eine der aufregendsten Neuerscheinungen dieses Frühjahrs. Marion Brasch hat die Geschichte ihrer Familie aufgeschrieben. Aufgewachsen in der DDR, der Vater überzeugter Parteisoldat, der es immerhin bis zum stellvertretenden Kulturminister gebracht hat, ist Marion immer die kleine Schwester, die im Schatten ihrer berühmten und begabten Brüder lebt. Aus dieser manchmal etwas naiv anmutenden Sicht bekommt man ein überzeugend geschildertes Bild der DDR-Gesellschaft, der Sorgen und Nöte einer Frau, die hin- und hergerissen ist zwischen Liebe und Loyalität zum Vater und dem Bemühen, von ihren älteren Brüdern ernst genommen zu werden. Literaturgeschichtlich spannend wird der Roman auch durch die Beschreibung des genialen Bruders Thomas Brasch, der durch seine Stücke und Spakespeare-Übersetzungen bekannt geworden ist.

Kundenbewertungen

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9 Bewertungen
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großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2013

Marion Brasch erzählt in "Ab jetzt ist Ruhe" ihre eigene Familiengeschichte. Ihre Eltern lernen sich im Exil in London kennen. Nach Ende des Krieges übersiedelt die Familie nach Deutschland. Ihr Vater ist felsenfest davon überzeugt, dass die DDR genau das Land ist - in dem sich seine politischen Träume verwirklichen lassen. ... Marion Brasch erzählt in "Ab jetzt ist Ruhe" ihre eigene Familiengeschichte. Ihre Eltern lernen sich im Exil in London kennen. Nach Ende des Krieges übersiedelt die Familie nach Deutschland. Ihr Vater ist felsenfest davon überzeugt, dass die DDR genau das Land ist - in dem sich seine politischen Träume verwirklichen lassen. .....Mein Vater rauchte immer. Auch wenn Oma London kam, die es nicht leiden konnte, wenn er rauchte. Sie mochte meinen Vater nicht und hatte ihrer Tochter nie verziehen, dass sie sich von einem zum Katholizismus und später Kommunismus konvertierten Juden nach dem Krieg ausgerechnet ins verhasste Deutschland hatte verschleppen lassen. Und dann auch noch in den Osten.......... Großes Lesevergnügen

Familie?
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 01.09.2013

Ab jetzt ist Ruhe, diesen Spruch mussten die vier Kinder der Familie Brasch immer aufsagen, wenn sie endlich schlafen sollten. Autobiographisch erzählt die Autorin ihre Kindheit, Jugend und späteres Leben in der ehemaligen DDR. Ihr Vater war stellvertretender Kulturminister, ihre Brüder wurden als Schriftsteller und Schauspiele... Ab jetzt ist Ruhe, diesen Spruch mussten die vier Kinder der Familie Brasch immer aufsagen, wenn sie endlich schlafen sollten. Autobiographisch erzählt die Autorin ihre Kindheit, Jugend und späteres Leben in der ehemaligen DDR. Ihr Vater war stellvertretender Kulturminister, ihre Brüder wurden als Schriftsteller und Schauspieler bekannt. Der Vater führt ein strenges Reglement, kann seine Gefühle nie zeigen. Die Kinder rebellieren als Jugendliche. Sie vermissen alle die Zuneigung ihres Vaters, der aber nicht aus seiner Haut kann.Marion versucht ständig zu vermitteln oder ausgleichend zu sein. Sie erhofft sich damit eine Versöhnung mit ihrem Vater. Sie tut sich schwer, nabelt sich aber dann doch endlich ab. Ein bewegendes Buch und gute Eindrücke in die Zwänge der ehem. DDR.Sie überlebt alle ihre Brüder, deren Verlust prägt sie. Vielleicht wollte damit Marion Brasch auch ihr Leben aufarbeiten.

Autobiographischer Roman und Zeitgeschichte der DDR
von einer Kundin/einem Kunden am 26.08.2013

Marion Brasch nimmt uns in ihrem autobiografischen Roman vor allem mit in die 70er und 80er Jahre der DDR. Innerhalb der Familiengeschichte der Braschs ist das Ringen der jungen Frau um ihren eigenen Weg irgendwie rührend. Ohne Begeisterung taumelt sie von einem Kompromiss zum anderen, schwankend im Beruf und unstet in den Bez... Marion Brasch nimmt uns in ihrem autobiografischen Roman vor allem mit in die 70er und 80er Jahre der DDR. Innerhalb der Familiengeschichte der Braschs ist das Ringen der jungen Frau um ihren eigenen Weg irgendwie rührend. Ohne Begeisterung taumelt sie von einem Kompromiss zum anderen, schwankend im Beruf und unstet in den Beziehungen. Da ist viel Tod, Einsamkeit und Trauer, auch wenn die Autorin davon mit Gelassenheit erzählt. Der eigentliche Reiz des Buches liegt aber dort, wo die Autorin den illustren Freundes- und Bekanntenkreis einbezieht und damit der Leser viele prominente Künstler erkennt.Auch wenn die Personen dabei nicht namentlich genannt werden, so sind sie doch größtenteils gut zu entschlüsseln (z.B. Katharina Thalbach mit ihrer Tochter Anna, Klaus Pohl und Sanda Weigl…) Marion Brasch ist mit diesem Buch aus dem Schatten ihrer bekannteren Brüder herausgetreten. Große Literatur ist das Buch leider nicht, ein interessantes Stück deutscher Zeitgeschichte ist es dennoch.


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