Jesus von Nazaret

Der sanfte Rebell

Alois Prinz

(7)
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Beschreibung

Für die einen war er ein politischer Rebell, für die anderen der Messias und Gottes Sohn: Jesus von Nazaret. Seine Lehre und sein Leben sind nicht voneinander zu trennen. Alois Prinz zeichnet anschaulich das dramatische Leben dieses Mannes nach, der in einer politisch brisanten Zeit die Botschaft von Mitmenschlichkeit und göttlicher Liebe verbreitete und diese auch selbst lebte. Wir erfahren, unter welchen Lebensumständen Jesus aufwuchs, was ihn prägte, wie er handelte und was ihm wichtig war.
Ein Leben, das seit über 2000 Jahren Orientierung ist für alle auf der Suche nach innerer Freiheit und Mitmenschlichkeit und das auch in der heutigen Zeit Wegweiser sein kann.

Alois Prinz, 1958 geboren, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München und lebt heute mit seiner Familie in Kirchheim bei München. Er veröffentlichte Biografien über Hermann Hesse, Ulrike Meinhof, Franz Kafka, Dietrich Bonhoeffer und andere. 2012 erschien sein Buch Hannah Arendt oder Die Liebe zur Welt, das sich über 130.000 Mal verkaufte.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 10.11.2014
Verlag Insel Verlag
Seitenzahl 236
Maße (L/B/H) 18,8/11,9/2,2 cm
Gewicht 222 g
Auflage 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36039-1

Kundenbewertungen

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"Der sanfte Rebell"
von Dr. M. am 01.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wenn man etwas über die Geschichte des Jesus von Nazaret aus christlicher Sicht erfahren möchte, dann ist man bei diesem Buch sehr gut aufgehoben. Obwohl es eigentlich für Heranwachsende (13 bis 16 Jahre) geschrieben wurde, kann man es auch als Erwachsener mit Gewinn lesen. Allerdings darf man dabei nicht außer acht lassen, dass... Wenn man etwas über die Geschichte des Jesus von Nazaret aus christlicher Sicht erfahren möchte, dann ist man bei diesem Buch sehr gut aufgehoben. Obwohl es eigentlich für Heranwachsende (13 bis 16 Jahre) geschrieben wurde, kann man es auch als Erwachsener mit Gewinn lesen. Allerdings darf man dabei nicht außer acht lassen, dass man nirgendwo mit einer kritischen oder gar wissenschaftlichen Sicht rechnen darf. Vielmehr machte es sich der Autor zur Aufgabe, seinen jugendlichen Lesern die im Neuen Testament kompliziert erzählte Geschichte verständlich zu schildern und dabei auf einige Geschehnisse detailliert einzugehen. Das gelingt Alois Prinz dann aber wirklich hervorragend. Natürlich immer vorausgesetzt, man kommt diesem Buch als gläubiger Christ entgegen oder ist durch sein Elternhaus entsprechend vorgeprägt. Aber selbst wenn man diese Voraussetzungen nicht erfüllt, sondern der Geschichte eher skeptisch gegenübersteht, kann man aus diesem Buch viel lernen. Denn in einer Zeit, in der die Wissenschaft für die breite Öffentlichkeit die Rolle der Religion übernommen hat, wird es für die Kirche und das Christentum zunehmend schwerer, die wundersamen Dinge, die mit Jesus verbunden werden, überzeugend zu erklären. Wie Prinz es dennoch versucht, ist zumindest interessant. Jugendlichen, die im Biologie-Unterricht lernen, wie Kinder gezeugt werden, müssen einfach ins Grübeln kommen, wenn sie dann von der seltsamen Entstehung des Jesus-Kindes hören. Das setzt sich dann über die wundersame Brotvermehrung oder die Wiedererweckung des Lazarus von den Toten bis zur Auferstehung von Jesus selbst fort. Dazu schreibt der Autor (S. 218): "Alle Zeugnisse im Neuen Testament zeigen, dass Auferstehung an Glauben gebunden ist oder richtiger gesagt, an Bereitschaft und Offenheit, die zu Glauben werden können. Was ... an "Ostern" passiert ist, das kann nicht historisch bewiesen werden, es erschließt sich allein all jenen, die sich von Jesus' Worten berühren lassen." Das kann man so stehen lassen, auch wenn sich einem die wundersamen Dinge nicht erschließen und man trotzdem die Lehren von Jesus sehr gut versteht. Es hat keinen Sinn über einen Glauben zu streiten. Was man aber indirekt aus den Erklärungen und Schilderungen in diesem Buch lernen kann, ist vielleicht viel wichtiger und einfacher: Die Lehren des Jesus von Nazaret, haben mit all den Wunderdingen, die ihm zugeschrieben werden, überhaupt nichts zu tun, denn sie gelten völlig unabhängig von ihnen, weil sie weise Lebensregeln sind und auch nur so gemeint waren. Und sie widmen sich allein dem Seelenheil des einzelnen Menschen. Gleich zu Beginn seines Buches erklärt Alois Prinz, was eigentlich die Entwicklung des Christentums zur Weltreligion ausmachte: nämlich genau diese Wunderdinge, die die vier Evangelisten, die Jesus weder gekannt, noch je etwas direkt von ihm Verfasstes gelesen hatten, diesem zuschrieben. Prinz erklärt, was nach Jesus' Tod geschah: "Die Frauen und Männer, die dem Mann aus Nazaret gefolgt waren, zerstreuten sich in alle Winde und damit schien diese kleine jüdische Sekte ausgelöscht und vergessen zu sein." Erst als Paulus von der Auferstehung berichtete und diese "frohe Botschaft" in die Welt trug, änderte sich alles. Deshalb ist das Christentum untrennbar mit all den Wunderdingen verbunden, die man in einer wissenschaftlichen Welt nicht erklären kann, von denen man aber andererseits nun nicht mehr abrücken darf. Immerhin gelingt es Alois Prinz sehr gut, Jesus' Lehren über dessen Geschichte zu seinen Lesern zu transportieren. Dass er dabei im Rahmen der christlichen Lehre bis an die Grenzen zu skeptischen Betrachtungen vorstößt, auch wenn diese eher indirekt vorgetragen werden, ist bemerkenswert. Meine Bewertung für dieses Buch orientiert sich allein daran, wie es dem Autor gelungen ist, sein Vorhaben, christlich orientierten Jugendlichen das Leben und die Lehren von Jesus nahezubringen, umgesetzt hat. Der Text ist sehr gut und verständlich geschrieben, liest sich flüssig und manchmal sogar spannend.

Messias und Menschensohn
von einer Kundin/einem Kunden am 20.07.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Alois Prinz, der bereits viele Biographien großartiger Menschen verfasst hat, hat sich hier etwas besonders spannendes vorgenommen: er verknüpft historisch erwiesene Fakten mit Überliefertem. Prinz erzählt von der Krippe bis zum Kreuz Jesu Leben nach, nicht nur nach den Evangelien sondern aus einer Fülle von Romanen, philosophis... Alois Prinz, der bereits viele Biographien großartiger Menschen verfasst hat, hat sich hier etwas besonders spannendes vorgenommen: er verknüpft historisch erwiesene Fakten mit Überliefertem. Prinz erzählt von der Krippe bis zum Kreuz Jesu Leben nach, nicht nur nach den Evangelien sondern aus einer Fülle von Romanen, philosophischen Betrachtungen, Gemälden. Kritisch gestellten Fragen nähert er sich mit vorsichtigen Ideen oder anderen Übertragungs-Möglichkeiten. Dass Jesus sowohl für seine Zeitgenossen als auch für seine Jünger unverständlich war wird in dieser Biographie gut veranschaulicht. Ausgesprochen informativ für Jugendliche ab 13 J, ideales Konfirmationsgeschenk aber auch für interessierte Erwachsene lohnenswert!

Jesus-nicht nur für Jugendliche
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 10.05.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mal wieder eine Jesus-Biographie könnte man sich denken..., doch Alois Prinz gelingt es ein so anschauliches Bild von Jesus Leben zu zeichen, dass es dennoch immer neue Dinge zu erfahren gibt. Jesus-hier als ein Mensch, der trotz göttlicher Natur auch lernen und sich weiterentwicklen konnte. Jesus- hier als ein Mensch, dem es ... Mal wieder eine Jesus-Biographie könnte man sich denken..., doch Alois Prinz gelingt es ein so anschauliches Bild von Jesus Leben zu zeichen, dass es dennoch immer neue Dinge zu erfahren gibt. Jesus-hier als ein Mensch, der trotz göttlicher Natur auch lernen und sich weiterentwicklen konnte. Jesus- hier als ein Mensch, dem es erlaubt war, auch mal einen Fehler zu machen, ohne dabei sein humanistisches Konzept aus den Augen zu verlieren. Vereinzelt bietet Prinz auch theologische Deutungsweisen, so z.B. von Paul Tillich oder Dorothee Sölle. Die systematischen Inhalte sind jedoch leicht verständlich und so profitieren nicht nur junge Leute von dieser Biographie.


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