Besuch von oben

Roman

Jochen Siemens

(4)
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Beschreibung

Johannes Schweikert kann es nicht glauben: Vor 22 Jahren sind seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen – und nun stehen sie auf einmal vor ihm! Eine Halluzination? Ein Trick? Nein, sie haben einen Tag Ferien vom Jenseits.
Zunächst ist der Architekt mit dieser Situation schlichtweg überfordert, zumal er zu seinem Vater nie ein gutes Verhältnis hatte. Und nun stellt dieser plötzlich Fragen nach seinem Leben, nach seiner Familie, nach seinem Beruf – und wundert sich über Dinge wie Handys und Internet. Es ist kompliziert – vor allem, weil Johannes seinen toten Eltern eigentlich ein paar unangenehme Wahrheiten beichten müsste. Der tote Vater und der lebende Sohn - der alte Konflikt flammt wieder auf. Wie soll er seinen toten Eltern gestehen, dass auf dem Friedhof kein Platz für zwei Särge war und er sie deshalb einäschern lassen musste? Und das wäre erst der Anfang.

"Langweilig ist es keine Seite lang. Es gibt viel Amüsement - am Ende stehen einem Tränen in den Augen. Und man spürt das dringende Bedürfnis, endlich mal wieder seine Eltern anzurufen. Solange es noch geht." Hamburger Morgenpost, 24.05.2017

Jochen Siemens lebt in Hamburg und arbeitet als Reporter für den „Stern“ und andere Zeitschriften. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. „Besuch von oben“ ist sein zweites Buch.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 02.05.2017
Verlag Droemer Taschenbuch
Seitenzahl 288
Maße (L/B/H) 20,9/13,9/2,5 cm
Gewicht 312 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30590-4

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
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von Lesebegeisterte am 23.01.2018
Bewertet: anderes Format

Dieser Roman ist zum Schmunzeln, regt aber auch zum Nachdenken an.

kurzweilige, manchmal nachdenkliche und manchmal humorvolle Lektüre
von Buchwurm am 26.05.2017

„Besuch von oben“ von Jochen Siemens ist ein Roman, der seine Leser vor die Frage stellt, was man seinen verstorbenen Eltern erzählen wurde, wen man sie noch einmal treffen könnte. So geht es dem Hauptprotagonisten Johannes Schweikert in diesem Roman, seine Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen, das ist bereits 22 ... „Besuch von oben“ von Jochen Siemens ist ein Roman, der seine Leser vor die Frage stellt, was man seinen verstorbenen Eltern erzählen wurde, wen man sie noch einmal treffen könnte. So geht es dem Hauptprotagonisten Johannes Schweikert in diesem Roman, seine Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen, das ist bereits 22 Jahre her. Nun stehen sie plötzlich vor ihm. Dass man hier an eine Halluzination oder gar einen Trick denkt ist verständlich, doch all dies geschieht tatsächlich. Johannes Eltern haben einen Tag Ferien vom Jenseits erhalten und nutzen diesen zur Kontaktaufnahme mit ihrem Sohn. Das Jochen nun mit dieser Situation überforder ist, kann man sich gut denken, aber es wird noch unangenehmer für ich, denn er muss seinen Eltern einige unangenehme Dinge beichten. Meinung: „Besuch von oben“ ist das Romandebüt des Autoren. Der Klapptext verspricht einen unterhaltsamen, locker leichten Roman über den man nachdenken und an der einen und anderen Stelle vielleicht auch lachen kann. All dies ist dem Autoren bei der an für sich traurigen und ersten Thematik „Tod“ hervorragend gelungen. Die Story insgesamt ist trotz dieses Themas locker und leicht behandelt, geht stetig voran und lässt zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen. Mich hat dabei angesprochen, dass der Autor den Spagat zwischen diesem sehr ersten Thema und humorvollen Einlagen geschafft hat. Der Schreibstil ist angenehm, gut und flüssig zu lesen und orientiert sich am Wesentlichen. Der Hauptprotagonist wurde hervorragend ausgearbeitet, mal mit beiden Beinen fest im Leben stehen und mal hilflos wirkend, wirkte er sehr sympathisch auf mich. Fazit: kurzweilige, manchmal nachdenkliche und manchmal humorvolle Lektüre

Humorvoll und zum Nachdenken, aber teilweise zu langatmig
von SunshineSaar am 21.05.2017

Nachdem ich das Buch nun gelesen habe bin ich etwas zwiegespalten. Der Klappentext hatte mich sehr neugierig gemacht und ich habe eine humorvolle, aber auch ernste Geschichte erwartet. Dem war zwar auch so, aber teilweise kam die Geschichte nicht wirklich in Fahrt und hat meine Leselust ausgebremst. Die Geschichte dreht sich ... Nachdem ich das Buch nun gelesen habe bin ich etwas zwiegespalten. Der Klappentext hatte mich sehr neugierig gemacht und ich habe eine humorvolle, aber auch ernste Geschichte erwartet. Dem war zwar auch so, aber teilweise kam die Geschichte nicht wirklich in Fahrt und hat meine Leselust ausgebremst. Die Geschichte dreht sich um Johannes, der vor 22 Jahren bei einem Unfall seine Eltern verloren hat. Und nun stehen sie plötzlich vor ihm. Mit dieser unwirklichen Situation ist er anfangs sehr überfordert, aber langsam aber sicher nähert er sich seinen Eltern wieder an – vor allem mit seinem Vater, mit dem er einst ein angespanntes Verhältnis hatte. Die Eltern kommen vor allem mit den Neuerungen der Zukunft weniger zurecht – und es gibt auch ein paar Dinge, die Johannes ihnen noch beichten muss… Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist locker-leicht und schön flüssig, so dass die Geschichte nur so dahinfliegt. Toll finde ich den Humor des Autors, der mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Jedoch wurde der Lesefluss teilweise etwas getrübt, denn der Autor verliert sich oft in Details, so dass die eigentliche Geschichte immer wieder stoppt und auf der Stelle tritt. Man erfährt viel über die Vergangenheit der Figuren und die Gegenwart wird immer wieder unterbrochen, was mir persönlich nicht so richtig gefallen hat. Der Fluss wurde dadurch etwas gestört. Das Ende dagegen war sehr traurig und regt zum Nachdenken an. Vor allem, da auch die Figuren einem im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen sind. Doch leider hat bei mir der Funke nicht wirklich gezündet, denn zu oft wurde die Geschichte zu langatmig und kam nicht richtig in Fahrt. Fazit: Eine humorvolle, aber auch zum Nachdenken anregende Geschichte, die mit liebenswürdigen Figuren punktet, sich aber leider immer wieder in zu vielen Details verliert.


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