Die Irren mit dem Messer

Mein Leben in den Küchen der Haute Cuisine

Verena Lugert

(5)
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Beschreibung

Das Memoir einer Frau, die ihren Traum lebt: Eine 39-jährige Journalistin hängt ihren Job an den Nagel und lässt sich in London, einem Hotspot der Kochszene, zu einer Spitzenköchin ausbilden.

In der Mitte des Lebens einen Neuanfang wagen, noch mal von vorn beginnen und endlich das tun, wovon man immer geträumt hat: Verena Lugert hat genau das getan, als sie mit Ende dreißig zur Spitzenköchin umschulte und in London kochen lernte - in ihrem vielgelobten auto-biographischen Sachbuch-Memoir berichtet sie ungeschönt von ihren ermutigenden Erfahrungen.

Verena Lugert war eine erfolgreiche Journalistin und jettete für ihre Reportagen um die Welt. Doch sie hatte noch einen Traum: Sie wollte kochen und Köchin sein – aber nur in einer Sterneküche der Haute Cuisine. Also schmiss sie mit 39 ihren Job hin, zog nach London und lernte dort kochen.

Ihr erstes Engagement brachte sie in ein Restaurant der Spitzengastronomie, genauer in die Küche des Sterne-Kochs Gordon Ramsay – es war ein Job in des Teufels Küche: 16 Stunden am Tag zu ackern und Höchstleistungen zu erbringen, stundenlang Schweinsköpfe zu zerlegen und heiße Herde zu schrubben und sich als einzige Frau unter jungen Männern einer gnadenlosen Hackordnung zu beugen. Schmerzhaft musste sie lernen, dass das der Alltag in einer Sterne-Küche ist.

Verena Lugerts auto-biographische Geschichte ist das Memoir einer Frau, die erst spät einen Neuanfang gewagt und dabei ihren Traumberuf und auch ihr Glück gefunden hat.

"Ein Buch, in dem sich Schreib- und Kochkunst wunderbar verbinden."

Emotion, 01.06.2017

"mitreißend, komisch und informativ"

Brigitte, 29.03.2017

"mitreißendes Memoir"

Produktdetails

Verkaufsrang 21834
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.06.2018
Verlag Knaur Taschenbuch
Seitenzahl 288
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,7 cm
Gewicht 249 g
Auflage 3. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-78901-8

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Sehr schön geschrieben!
von einer Kundin/einem Kunden am 01.01.2021

Verena Lugert schreibt in einem sehr schönen, flüssigen Stil und mir machte es nach "Hitze" von Bill Buford, "Kochen ist Krieg" von Gregor Weber und etlichen Büchern von Antony Bourdain (Gott hab ihn seelig) wieder Spaß über die harte Arbeits- und Innenwelt einer Restaurantküche zu lesen. Meine Empfehlung!

von einer Kundin/einem Kunden am 05.06.2019
Bewertet: anderes Format

Ein realistischer Blick hinter die Kulissen des Kochzirkus. Vom Druck, dem oft rauen Ton & dem Gegensatz, die Ausspielund der Kochshows im TV. Aus dem Blickwinkel einer Frau.

Die Irren mit dem Messer...
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Verena Lugert ist eine erfolgreiche Journalistin mit flexiblen Arbeitszeiten und –orten. Eigentlich ein Grund, zufrieden zu sein. Sie will aber mehr. Mit 39 Jahren will sie sich beweisen, dass sie Köchin werden kann. Sie liebt Kochen und Bücher gleichermaßen. Ihre Leidenschaft zu Büchern hat sie bereits in den letzten Jahren zum... Verena Lugert ist eine erfolgreiche Journalistin mit flexiblen Arbeitszeiten und –orten. Eigentlich ein Grund, zufrieden zu sein. Sie will aber mehr. Mit 39 Jahren will sie sich beweisen, dass sie Köchin werden kann. Sie liebt Kochen und Bücher gleichermaßen. Ihre Leidenschaft zu Büchern hat sie bereits in den letzten Jahren zum Beruf gemacht. Der Leidenschaft fürs Kochen widmet sie sich jetzt. Mit fast 40 Jahren beweist Sie Verena Lugert Mut, noch einmal ganz von vorne anzufangen. Noch dazu in einer Branche, die zu den schwierigsten und härtesten überhaupt zählt. Das Buch gibt einen guten Einblick, wie es in den Sterneküchen der Welt so läuft. Als Gast sieht man ja von einem Restaurant ja immer nur die nette und schöne Seite. Wenn man niemanden kennt, der in der Branche arbeitet oder sogar selbst dort beschäftigt ist, lernt man auch die andere Seite nie kennen. Häufig konnte ich es nicht glauben, dass die (teils noch sehr jungen) Köche so mit sich umspringen lassen, wie Verena Lugert es in ihrem Buch berichtet. Rauer Ton, harter Umgang miteinander, als Unterster in der Hierarchie auch keine Widerworte geben und trotzdem immer 150% Einsatz zeigen müssen. Hauptsache der Teller, der aus der Küche rausgeht, ist perfekt. Aus dem, was man in dem Buch liest, wird klar: Für diesen Beruf muss man geboren sein und Leidenschaft besitzen. Wenn diese fehlt, ist es nicht möglich, 60¬–80 Stunden pro Woche damit zu verbringen, einen Knochenjob mit verhältnismäßig schlechter Bezahlung und schlechten Arbeitszeiten auszuüben. Aber mich hat auch das Teamwork fasziniert, das es in einer Küche gibt. Auch wenn sich gefühlt alle untereinander hassen, wenn Not am Mann ist, steht man zusammen und springt füreinander ein. Das Buch ist chronologisch aufgebaut und liest sich sehr flüssig. Man merkt, dass Verena Lugert schreiben kann. Warum dann also nur 4 Sterne? Mir waren manche Sätze/Absätze einfach zu detailliert. Muss beispielsweise wirklich das ganze Menü aufgezählt werden, das sie in einem Restaurant gegessen hat? Nach einem interessanten Anfang hat sich das Buch ab der Mitte leider etwas gezogen bedingt auch durch die vielen sehr detaillierten Schilderungen. Zum Ende hin wird es dann aber doch noch einmal spannend. Was mich auch etwas gestört hat, waren die teilweise englischen Zitate. Manches mal wurden sie grob auf Deutsch wiedergegeben, aber oft auch nicht. Die Beschimpfungen oder Aufmunterungen, die zitiert werden, hätte man ebenso übersetzen können. Fazit: Ich halte „Die Irren mit dem Messer“ für ein interessantes Buch, das einen guten Einblick hinter die Kulissen der Sterneküchen der Welt gibt. Für Kenner der Branche wird es wahrscheinlich nichts Überraschendes im Buch zu lesen geben. (Bisher) Ahnungslose werden aber wohl häufiger mal den Kopf schütteln und sich fragen, warum sich Menschen das antun. Aber vermutlich werden wir Nicht-Köche das auch niemals nachvollziehen können.


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