Das Ministerium des äußersten Glücks

Roman

Arundhati Roy

(12)
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Beschreibung

In ihrem lange herbeigesehnten Roman »Das Ministerium des äußersten Glücks« führt uns Arundhati Roy, Autorin des Weltbestsellers »Der Gott der kleinen Dinge«, an den unwahrscheinlichsten Ort, um das Glück zu finden. Eine Reihe ausgestoßener Helden ist hier mit ihrem Schicksal konfrontiert, aber sie finden eine Gemeinschaft, sie bilden eine Familie der besonderen Art.

Auf einem Friedhof in der Altstadt von Delhi wird ein handgeknüpfter Teppich ausgerollt. Auf einem Bürgersteig taucht unverhofft ein Baby auf. In einem verschneiten Tal schreibt ein Vater einen Brief an seine dreijährige Tochter über die vielen Menschen, die zu ihrer Beerdigung kamen. In einem Zimmer im ersten Stock liest eine einsame Frau die Notizbücher ihres Geliebten. Im Jannat Guest House umarmen sich im Schlaf fest zwei Menschen, als hätten sie sich eben erst getroffen – dabei kennen sie einander schon ein Leben lang.

Voller Inspiration, Gefühl und Überraschungen beweist der Roman auf jeder Seite Arundhati Roys Kunst. Erzählt mit einem Flüstern, einem Schrei, mit Freudentränen und manchmal mit einem bitteren Lachen ist dieser Roman zugleich Liebeserklärung wie Provokation: eine Hymne auf das Leben.

Roy ist eine der besten Schreiberinnen auf dem Subkontinent. Eine geniale Beobachterin Indiens, ironisch im Ton, herzhaft in der Sache.

Arundhati Roy wurde 1959 geboren, wuchs in Kerala auf und lebt in Neu-Delhi. Den internationalen Durchbruch schaffte sie mit ihrem Debütroman »Der Gott der kleinen Dinge«, für den sie 1997 den Booker Prize erhielt. Aus der Weltliteratur der Gegenwart ist er nicht mehr wegzudenken. In den vergangenen Jahren widmete sie sich außer ihrem politischen und humanitären Engagement vor allem ihrem zweiten Roman »Das Ministerium des äußersten Glücks« (2017). Dieser Roman wurde mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 2017 ausgezeichnet..
Anette Grube, geboren 1954, lebt in Berlin. Sie ist die Übersetzerin von Arundhati Roy, Vikram Seth, Chimamanda Ngozi Adichie, Mordecai Richler, Kate Atkinson, Monica Ali, Manil Suri, Richard Yates u.a.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 10.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-002534-0
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 21,2/13,9/4,7 cm
Gewicht 665 g
Originaltitel The Ministry of Utmost Happiness
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Anette Grube

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
7
4
1
0
0

Das Ministerium des äußerten Glücks
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 03.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieser Roman spricht einige wichtige und interessante Themen an, die ich so noch nicht kannte. Der Leser taucht ein in die indische Kultur und kann immer wieder mal schmunzeln. Dennoch konnte ich der Handlung manchmal nicht ganz folgen, weil ohne "Vorwarnung" Abschweifungen und Blicke in die Vergangenheit oder Ortswechsel eingeb... Dieser Roman spricht einige wichtige und interessante Themen an, die ich so noch nicht kannte. Der Leser taucht ein in die indische Kultur und kann immer wieder mal schmunzeln. Dennoch konnte ich der Handlung manchmal nicht ganz folgen, weil ohne "Vorwarnung" Abschweifungen und Blicke in die Vergangenheit oder Ortswechsel eingebaut wurden. Das nahm, meiner Meinung nach, dem Buch leider die Leichtigkeit im Lesen.

"Weißt du, warum Gott Hijras erschaffen hat?" (36)...
von Miri am 03.12.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Es war ein Experiment. Er beschloss, etwas zu erschaffen, ein Lebewesen, das erwiesenermaßen unfähig ist, glücklich zu sein..." (36f.). Wer waren/sind die Hijras und welche Stellung haben sie in einem Land, dass sich immer wieder neu erfinden muss? Roy entführt uns ins Exotische, das nicht nur fasziniert, sondern auch Angst, Re... "Es war ein Experiment. Er beschloss, etwas zu erschaffen, ein Lebewesen, das erwiesenermaßen unfähig ist, glücklich zu sein..." (36f.). Wer waren/sind die Hijras und welche Stellung haben sie in einem Land, dass sich immer wieder neu erfinden muss? Roy entführt uns ins Exotische, das nicht nur fasziniert, sondern auch Angst, Respekt, Liebe, Bewunderung, Ekel uvm. mit sich bringt. Die ganze Palette an Gefühlen. Zugegeben am Anfang fand ich schwer in die Geschichte rein. Die Exotik der Figuren, die Sprache (viele fremdsprachige Ausdrücke, die auch erklärt werden), die Wissenslücken rund um den Indien-Kaschmir-Pakistan-Konflikt und nicht zuletzt auch Menge an Nebenprotagonisten erfordern Konzentration. Es ist kein Roman zwischendurch, man sollte sich Zeit nehmen um die Tragweite der Geschichte(n) zu realisieren. Das Buch belohnt , bereichert, erschüttert und berührt den Leser. Die Protagonisten (Anjum, Saddam, Tilo, Musa usw.) erzählen Geschichten, die man nicht so leicht vergisst, "weil Hoffnung und Schmerz darin so untrennbar, so fest miteinander verwoben waren" (541). Lesenswerte Lektüre für alle, die gerne komplexere Bücher lesen.

Äusserstes Glück
von einer Kundin/einem Kunden aus Turbenthal am 09.12.2017

Schwere Kost! Ich versuchte zu Beginn, alles zu verstehen, alle Begriffe nachzuschlagen, alle Namen zu speichern. Und bin grandios gescheitert. Dann habe ich mich treiben lassen, habe darauf vertraut, dass alles seine Richtigkeit findet. Genau so habe ich einen guten Weg in ein grossartiges Werk gefunden. Indien ist wie das Buch... Schwere Kost! Ich versuchte zu Beginn, alles zu verstehen, alle Begriffe nachzuschlagen, alle Namen zu speichern. Und bin grandios gescheitert. Dann habe ich mich treiben lassen, habe darauf vertraut, dass alles seine Richtigkeit findet. Genau so habe ich einen guten Weg in ein grossartiges Werk gefunden. Indien ist wie das Buch. Das Buch ist wie Indien. Verwirrend, unfassbar für uns, voller Leben und Tod. Ich habe mit dieser Lektüre - so meine ich - viel erfahren über ein Indien, von dem ich offensichtlich nichts gewusst habe. Eine Reise tief hinein in eine völlig andere Welt. Mit einer warmherzigen, zornigen und liebevollen Reiseführerin. Danke dafür!


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