Wilmans Park

Wilmans Park

Ein verborgener Garten in Blankenese

Buch (Gebundene Ausgabe)

49,95 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Unbebaubar, hieß es damals, sei das Grundstück am Blankeneser Elbhang. Es wurde trotzdem bebaut – und wie spektakulär! In seiner hundertjährigen Geschichte hat das Gesamtkunstwerk aus tempelartiger Villa und grandiosem Garten Generationen von Bewunderern fasziniert – kein Wunder bei diesem exponierten Gebäude mit dem spannungsreich angelegten Park und dem überwältigenden Blick auf die Elbe. Folgen Sie in diesem Buch dem ausgeklügelten Wegesystem der Gartenanlage und den verschiedenen Besitzern – unter ihnen Karl Lagerfeld – bei ihrer ganz persönlichen Aneignung des höchst ungewöhnlichen Anwesens.

Ulrich Timm plant als Landschaftsarchitekt atmosphärische Gärten. Als langjähriger Ressortleiter von SCHÖNER WOHNEN, für Veröffentlichungen in Premium-Magazinen und zahlreichen Bildbänden zum Thema Garten hat er mit internationalen Fotografen zusammengearbeitet. Sein Ansporn ist es, einen attraktiven Garten, ein stimmungsvolles Design in eine spannende Erzählung zu verwandeln. Einige seiner Bücher sind zu Standardausgaben geworden.

Ferdinand Graf Luckner hat sich beide Welten von der Pike auf erobert: das Reich der Pflanzen und die Fotografie. Dank stilsicheren Einfühlungsvermögens und perfekter Technik genießt Luckner den Ruf eines exzellenten Reportagefotografen,
der sich in jedem Metier, besonders gern Garten, gleichermaßen zu Hause fühlt. Trotz zahlloser Veröffentlichungen in Magazinen sowie in Buchform lautet sein Credo: Zwar sind schon alle Fotos gemacht, aber noch lange nicht alle Geschichten erzählt.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2022

Verlag

Callwey

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

32,5/23,7/3,3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2022

Verlag

Callwey

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

32,5/23,7/3,3 cm

Gewicht

1972 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7667-2581-3

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blieb hinter meinen Erwartungen zurück

geheimerEichkater aus Essen am 07.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ulrich Timm stellt hier die denkmalgeschützte Villa samt Garten im englischen Stil mit der Adresse Wilmans Park 17 in Hamburg vor. Die Texte gibt es eher in homöopatischer Dosis; genaugenommen handelt es sich um einen Bildband mit Fotos von Ferdinand Graf Luckner. Die Fotos, überwiegend ganz-, aber auch doppelseitig, allesamt matt gehalten, geben einen kleinen Einblick in die Villa sowie den Park. Die Villa hat ein Alter von 100 Jahren, wurde mehrmals umgebaut und wechselte recht häufig den Eigentümer; so war beispielsweise von 1991-1997 Karl Lagerfeld der Eigentümer, ab 1998 der Gründer der Plattenfirma Edel. Vorab: ich liebe englische Gärten und habe auch schon einige besucht. „Wilans Park“ war mir kein Begriff, was wohl auch auf Grund dessen, dass ich mehrere Bundesländer weiter entfernt wohne, entschuldbar ist. Vor Lesen und Betrachten des Buches war ich davon ausgegangen, dass es sich um einen öffentlichen Park handelt. Tatsächlich aber wurde dieser Park so gestaltet, dass er nirgends einen Einblick von außen ermöglicht. So finde ich es schön, auf diese Weise doch hineinschauen zu dürfen, hatte aber im Vorfeld schon Bilder, insbesondere in den Verkaufsanzeigen auf einer Immobilienplattform und Berichten über die langjährige Käufersuche. Diese Bilder finden sich auch in diesem Buch. Die kurz beschriebene Geschichte des Anwesens fand ich schon interessant, jedoch nicht besonders tiefgreifend. Der Schwerpunkt insgesamt liegt eindeutig auf den Pflanzen des Parks, der in Hanglage zum Elbufer abfällt und eine schöne Aussicht darauf bietet. Mittig führt eine Treppe dorthin; angekündigt wurde ein ausgeklügeltes Wegsystem durch den Garten. Das konnte ich leider weder im Text noch auf den Fotos erkennen. Es gibt so gut wie kein Foto, das einen wirklichen Gartenausschnitt samt Lage im Garten zeigt. Hauptmotive sind Rhododendronbüsche, in Gruppierungen, in verschiedenen Farbschlägen, Rhododendronblüten in Nahaufnahme, auch in verschiedenen Farbschlägen, jede Menge Mauern, so dass ich manchmal nicht sicher war, ob genau dieses Foto nicht schon enthalten war, Treppenstufen, Äste und jede Menge Baumstämme – und das alles auch noch im Verlauf der Jahreszeiten. Im letzten Kapitel finden sich Kurzbeschreibungen auf Englisch und kleine Fotos, wohl auch von der Familie? Ich muss gestehen, dass mich die Fotos so gar nicht einnehmen oder gar mir die Schönheit und Größe des Parks vermitteln konnten; ich fand sie eher unspektakulär. Die gezeigten Rhododendren oder Baum-/Pflanzengruppierungen standen immer isoliert da. Einzelne Fotos zeigen Ausschnitte eines Gartenzimmers; ein einziges Foto, der Blick auf die Elbe mit ganz nah vorbeiziehendem Containerschiff, verdeutlichte mir die Nähe zur Elbe und den Ausblick des Wiesenabschnittes mit Liegestuhl. Ansonsten habe ich von diesem Park keinen Eindruck des Gesamtkonzeptes erhalten, außer durch aufklappbaren Plan, der hinten eingelegt ist. Auf ihm sind die Rhododendren farblich dargestellt sowie die Baumkronen eingezeichnet. Darunter kann man Wegfragmente sehen, die in ihrer Streckenführung sowie in ihrem Umfang weitaus geringer ausfallen und auf mich auch nicht wirklich ausgeklügelt wirken. Auf der Rückseite dieses Plans befindet sich der Abdruck des Bebauungsplans (?) von Blankenese. Insgesamt hatte ich schon eine konkretere Darstellung des Parkes gewünscht, nicht nur welche der einzelnen Pflanzen, sondern der einzelner Gartenräume, die sich auch über Sichtachsen eröffnen. Ich hatte einen Spaziergang durch diesen Garten erwartet, nicht unzusammenhängende Einzelfotos von Rhododendren, Mauern und anderen Kleinausschnitten des Parks. Für mich ist diese Darstellung ziemlich nichtssagend; für Betrachter aus der Umgegend dürfte das anders aussehen.

blieb hinter meinen Erwartungen zurück

geheimerEichkater aus Essen am 07.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ulrich Timm stellt hier die denkmalgeschützte Villa samt Garten im englischen Stil mit der Adresse Wilmans Park 17 in Hamburg vor. Die Texte gibt es eher in homöopatischer Dosis; genaugenommen handelt es sich um einen Bildband mit Fotos von Ferdinand Graf Luckner. Die Fotos, überwiegend ganz-, aber auch doppelseitig, allesamt matt gehalten, geben einen kleinen Einblick in die Villa sowie den Park. Die Villa hat ein Alter von 100 Jahren, wurde mehrmals umgebaut und wechselte recht häufig den Eigentümer; so war beispielsweise von 1991-1997 Karl Lagerfeld der Eigentümer, ab 1998 der Gründer der Plattenfirma Edel. Vorab: ich liebe englische Gärten und habe auch schon einige besucht. „Wilans Park“ war mir kein Begriff, was wohl auch auf Grund dessen, dass ich mehrere Bundesländer weiter entfernt wohne, entschuldbar ist. Vor Lesen und Betrachten des Buches war ich davon ausgegangen, dass es sich um einen öffentlichen Park handelt. Tatsächlich aber wurde dieser Park so gestaltet, dass er nirgends einen Einblick von außen ermöglicht. So finde ich es schön, auf diese Weise doch hineinschauen zu dürfen, hatte aber im Vorfeld schon Bilder, insbesondere in den Verkaufsanzeigen auf einer Immobilienplattform und Berichten über die langjährige Käufersuche. Diese Bilder finden sich auch in diesem Buch. Die kurz beschriebene Geschichte des Anwesens fand ich schon interessant, jedoch nicht besonders tiefgreifend. Der Schwerpunkt insgesamt liegt eindeutig auf den Pflanzen des Parks, der in Hanglage zum Elbufer abfällt und eine schöne Aussicht darauf bietet. Mittig führt eine Treppe dorthin; angekündigt wurde ein ausgeklügeltes Wegsystem durch den Garten. Das konnte ich leider weder im Text noch auf den Fotos erkennen. Es gibt so gut wie kein Foto, das einen wirklichen Gartenausschnitt samt Lage im Garten zeigt. Hauptmotive sind Rhododendronbüsche, in Gruppierungen, in verschiedenen Farbschlägen, Rhododendronblüten in Nahaufnahme, auch in verschiedenen Farbschlägen, jede Menge Mauern, so dass ich manchmal nicht sicher war, ob genau dieses Foto nicht schon enthalten war, Treppenstufen, Äste und jede Menge Baumstämme – und das alles auch noch im Verlauf der Jahreszeiten. Im letzten Kapitel finden sich Kurzbeschreibungen auf Englisch und kleine Fotos, wohl auch von der Familie? Ich muss gestehen, dass mich die Fotos so gar nicht einnehmen oder gar mir die Schönheit und Größe des Parks vermitteln konnten; ich fand sie eher unspektakulär. Die gezeigten Rhododendren oder Baum-/Pflanzengruppierungen standen immer isoliert da. Einzelne Fotos zeigen Ausschnitte eines Gartenzimmers; ein einziges Foto, der Blick auf die Elbe mit ganz nah vorbeiziehendem Containerschiff, verdeutlichte mir die Nähe zur Elbe und den Ausblick des Wiesenabschnittes mit Liegestuhl. Ansonsten habe ich von diesem Park keinen Eindruck des Gesamtkonzeptes erhalten, außer durch aufklappbaren Plan, der hinten eingelegt ist. Auf ihm sind die Rhododendren farblich dargestellt sowie die Baumkronen eingezeichnet. Darunter kann man Wegfragmente sehen, die in ihrer Streckenführung sowie in ihrem Umfang weitaus geringer ausfallen und auf mich auch nicht wirklich ausgeklügelt wirken. Auf der Rückseite dieses Plans befindet sich der Abdruck des Bebauungsplans (?) von Blankenese. Insgesamt hatte ich schon eine konkretere Darstellung des Parkes gewünscht, nicht nur welche der einzelnen Pflanzen, sondern der einzelner Gartenräume, die sich auch über Sichtachsen eröffnen. Ich hatte einen Spaziergang durch diesen Garten erwartet, nicht unzusammenhängende Einzelfotos von Rhododendren, Mauern und anderen Kleinausschnitten des Parks. Für mich ist diese Darstellung ziemlich nichtssagend; für Betrachter aus der Umgegend dürfte das anders aussehen.

Die Geschichte eines attraktiven Gartenparks

katikatharinenhof am 26.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man nehme: ein Grundstück am Blankeneser Elbhang, eine große Portion Gartenliebe, würze sie mit Enthusiasmus und genialer Baukunst, füge ein ausgeklügeltes Wegesystem hinzu und setze mit dezenten Akzenten kleine Highlights. Das Endprodukt ist ein wunderschöner, romantischer Park, der versteckt vor allzu neugierigen Blicken in Hamburg zu finden ist und der Gartenliebhaber:innen regelrecht in seinen Bann zieht. Erzählt wird die faszinierende Geschichte des Wilmans Parks von Ulrich Timm, der seinen Leser:innen einen sehr tiefen Einblick in die Entstehung des Garten ermöglicht. Auch prägen die Handschriften der einzelnen Besitzer (u.a Karl Lagerfeld) wie florale Stempel die Weiterentwicklung des Gartens und erzählen so von Vorlieben, Sehnsüchten und Rückzugsorten, die hier über mehr als 150 Jahren gewachsen sind - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der Gang durch den Park ist eigentlich ein Fest für die Sinne, denn der uralte Baumbestand, die üppigen Rhododendren und die reichhaltig gepflanzten Rosen sorgen für ein märchenhaft-romantisches Feeling und zaubern olfaktorische Duftwolken an die Elbe. Präsentiert werden diese Eindrücke in Aufnahmen, die die verschwenderische Opulenz mit einer unglaublichen Bildschärfe und einer gezielten Blickführung belegen. Aber es fehlt den Fotos eines - die Farbbrillanz. Es sind keinerlei Kontraste erkennbar und die Aufnahmen wirken wie mit einem Grauschleier überzogen. Wo ist das leuchtende Grün der Wasserlinsen auf den Teichen, das lila-rosa-weiße Blütenmeer der Rhododendren, die unterschiedlichen Schattierungen der Farbe Grün von Efeu, Bäumen, Büschen und Sträuchern , die kräftige Buntfärbung des Herbstlaubes ? Selbst das Interieur wirkt irgendwie traurig und verlassen, weil ihm die Farben entzogen worden sind. Dieses fehlende Qualitätsmerkmal kann leider nicht durch den hochwertigen Leineneinband des Buches, den ansprechenden Texten und der großformatigen Parkübersichtskarte, auf deren Rückseite eine Kartografie von Blankenese aufgedruckt ist, ausgemerzt werden. Daher muss ich schweren Herzens einen Stern abziehen, denn bei so einem anspruchsvollen Bildband sind meine Anforderungen entsprechend hoch angesetzt. Die Bilder sollen das Geschriebene visualisieren, aber hier fehlt des letzte Quäntchen bei der Umsetzung.

Die Geschichte eines attraktiven Gartenparks

katikatharinenhof am 26.02.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Man nehme: ein Grundstück am Blankeneser Elbhang, eine große Portion Gartenliebe, würze sie mit Enthusiasmus und genialer Baukunst, füge ein ausgeklügeltes Wegesystem hinzu und setze mit dezenten Akzenten kleine Highlights. Das Endprodukt ist ein wunderschöner, romantischer Park, der versteckt vor allzu neugierigen Blicken in Hamburg zu finden ist und der Gartenliebhaber:innen regelrecht in seinen Bann zieht. Erzählt wird die faszinierende Geschichte des Wilmans Parks von Ulrich Timm, der seinen Leser:innen einen sehr tiefen Einblick in die Entstehung des Garten ermöglicht. Auch prägen die Handschriften der einzelnen Besitzer (u.a Karl Lagerfeld) wie florale Stempel die Weiterentwicklung des Gartens und erzählen so von Vorlieben, Sehnsüchten und Rückzugsorten, die hier über mehr als 150 Jahren gewachsen sind - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der Gang durch den Park ist eigentlich ein Fest für die Sinne, denn der uralte Baumbestand, die üppigen Rhododendren und die reichhaltig gepflanzten Rosen sorgen für ein märchenhaft-romantisches Feeling und zaubern olfaktorische Duftwolken an die Elbe. Präsentiert werden diese Eindrücke in Aufnahmen, die die verschwenderische Opulenz mit einer unglaublichen Bildschärfe und einer gezielten Blickführung belegen. Aber es fehlt den Fotos eines - die Farbbrillanz. Es sind keinerlei Kontraste erkennbar und die Aufnahmen wirken wie mit einem Grauschleier überzogen. Wo ist das leuchtende Grün der Wasserlinsen auf den Teichen, das lila-rosa-weiße Blütenmeer der Rhododendren, die unterschiedlichen Schattierungen der Farbe Grün von Efeu, Bäumen, Büschen und Sträuchern , die kräftige Buntfärbung des Herbstlaubes ? Selbst das Interieur wirkt irgendwie traurig und verlassen, weil ihm die Farben entzogen worden sind. Dieses fehlende Qualitätsmerkmal kann leider nicht durch den hochwertigen Leineneinband des Buches, den ansprechenden Texten und der großformatigen Parkübersichtskarte, auf deren Rückseite eine Kartografie von Blankenese aufgedruckt ist, ausgemerzt werden. Daher muss ich schweren Herzens einen Stern abziehen, denn bei so einem anspruchsvollen Bildband sind meine Anforderungen entsprechend hoch angesetzt. Die Bilder sollen das Geschriebene visualisieren, aber hier fehlt des letzte Quäntchen bei der Umsetzung.

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