Andreas Platthaus, geboren 1966 in Aachen, hat Philosophie, Rhetorik und Geschichte studiert. Er leitet das Ressort «Literatur und literarisches Leben» der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», für die er seit 1992 schreibt, und ist Autor zahlreicher Bücher, darunter die große Darstellung der Völkerschlacht bei Leipzig, «1813», die lange auf der «Spiegel»-Bestsellerliste stand, und «Lyonel Feininger. Porträt eines Lebens». Seit 2022 hat er die Künstlerische Leitung des Rheingau-Literatur-Festivals inne. Andreas Platthaus lebt in Leipzig und Frankfurt am Main.
„Das vorliegende Buch … bietet … ein Licht- und Farbenspektakel, das den Wörlitzer Park in aller Vielfalt vorstellt: topographisch und botanisch, sommers wie winters, künstlich und natürlich, tagsüber und nachts, zu Lande, zu Wasser und aus der Luft – und vor allem auch in den Zwischenstadien all dieser Kategorien, also den für das Erlebnis des Gesamtkulturkunstwerks Wörlitz so wichtigen Übergängen …
Das Nebeneinander der Fotos ist ein Miteinander, und es werden Übergänge auf den Doppelseiten zu entdecken sein, die nicht natürlich sind, sondern höchst kunstvoll, aber dabei nie künstlich. Auch dieses Buch ist somit ein Bestandteil jenes Zwischenreichs geworden, das das Gartenreich ist, weil hier der Zauber eines fließenden Übergangs regiert. Harmonie ist das Naturgesetz dieser Wörlitzer Weltlandschaft. Damit stellt sie sich paradoxerweise jenseits der Welt, wie wir sie kennen.“ (Andreas Platthaus)