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Bernd Hill

Bernd Hill wurde 1947 geboren. Er studierte an der PH/Universität Erfurt im Schwerpunkt Polytechnik. 1987 promovierte er über Erfindungsmethodik, 1995 erfolgte seine Habilitation über Biostrategien und biologische Organisationsprinzipien an der Martin-Luther-Universität Halle. Von 1998 bis 2012 lehrte Prof. Hill an der Universität Münster im Fachbereich Physik, Institut für Technik und ihre Didaktik.In verschiedenen Unternehmen führt er Innovationskurse durch und bezieht die angewandte Bionik in systematische Produktentwicklungsprozesse ein. Seine Forschungstätigkeit bezieht sich auf Innovationsstrategien, technische Kreativität sowie systematische und angewandte Bionik.

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Thaddaeus Haenke und die stille Erforschung Südamerikas Produktbild: Thaddaeus Haenke und die stille Erforschung Südamerikas Neu

Thaddaeus Haenke und die stille Erforschung Südamerikas

Wer setzt schon sein Leben ein, um die Erkenntnisse der Menschen zu erweitern und damit gleichzeitig den wissenschaftlichen Fortschritt voranzutreiben? Wer erforscht mit persönlichem Einsatz, Mut und Ausdauer, Beharrlichkeit sowie Hingabe unbekannte, gefahrvolle Gebiete der Erde und verzichtet dabei auf Ruhm und wissenschaftliche Anerkennung? Es ist der selbstlose und uneigennützige Naturforscher und Universalgelehrte Thaddaeus Peregrinus Xaverius Haenke (1761–1816) mit dem neben ­Alexander von Humboldt (1769-1859) die systematische und zielgerichtete Erforschung Südamerikas begann. Es war nicht der Ruhm, der ­Haenke trieb und auch nicht die spektakulären Wunderlichkeiten der fremden Natur standen bei ihm im Mittelpunkt, sondern es waren die Zusammenhänge hinter den einzelnen Naturerscheinungen mit allen ihren Ursachen und Wirkungen, die es aufzudecken und zu erforschen galt. Zu Haenkes vielen botanischen Entdeckungen gehört z. B. die sagenumwobene Riesenseerose. Ihre Entdeckungsgeschichte und vieles andere aus Haenkes Leben ist Inhalt des vorliegenden Wissenschaftscomics.Haenke hat im Gegensatz zu dem bekannten Naturforscher Alexander von Humboldt wenig Anerkennung und Aufmerksamkeit für die Erforschung großer Teile Südamerikas erhalten, obwohl er zahlreiche Wissenschaften, wie Botanik, Zoologie, Geologie, Pharmazie und Medizin, Ethologie und Chemie durch seine Entdeckungen und Forschungen wesentlich bereichert hat. Dieser Wissenschaftscomic will dazu beitragen, den stillen und umtriebigen Forscher aus der Vergessenheit zu befreien sowie sein Leben und sein wissenschaftliches Werk in wesentlichen Teilen anschaulich und unterhaltsam vorzustellen.Prof. em. Dr. Bernd Hill war während mehrerer Forschungsaufenthalte zur Bionik u.a. an der brasilianischen Universität UNIDREP (Universidade para o Desenvolvimento do Estado da Região do Pantanal) in Campo Grande, der Hauptstadt des Bundesstaates Mato Grosso do Sul, tätig. Von dort aus unternahm er neben seiner Tätigkeit in Forschung und Lehre auch zahlreiche Exkursionen in das Pantanal, eines der größten Sumpfgebiete der Erde, die ihn in die Nebenflüsse des Rio Paraguay zu den Riesenseerosen führten. An den beiden dort vorkommenden Arten, der Victoria amazonica und der Victoria cruziana, vollzog er Untersuchungen zur Statik der riesigen Schwimmblätter und Experimente zu deren Tragfähigkeit. Aufschlussreich und interessant ist auch die Entdeckungsgeschichte der Riesenseerose. Aus ihr entstand der vorliegende Wissenschaftscomic.
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