Elisabeth Lukas, Dr.habil., Jahrgang 1942, wurde in Wien geboren und hat an der Wiener Universität Psychologie studiert. Ihre „Doktorväter“ waren Giselher Guttmann, der langjährige Vorstand des Psychologischen Instituts der Universität Wien, und Viktor E. Frankl, der Begründer der Logotherapie, mit dem sie von 1968 bis zu seinem Tod 1997 in freundschaftlichem Kontakt stand. Ihre in den Jahren 1969 - 1971 verfasste Dissertation war bereits einem logotherapeutischen Thema gewidmet.
„Es gibt keine Situation im Leben, die nicht doch – wider jedes emotionale Sträuben und wider allen logischen Schein – eine Sinnmöglichkeit bietet“, sagte der weltberühmten Psychiater und KZ-überlebende Viktor E. Frankl. Ist das wirklich wahr? Dieser Frage gehen die Autor:innen in einem generationenübergreifenden Dialog nach. Anhand von vielen Beispielen aus der therapeutischen Praxis zeigen sie auf, wie es jedem Menschen, in welcher Lage er sich auch befinden mag, möglich ist, ein sinnvolles Leben fortzusetzen oder in ein solches zurückzukehren.
Vom Schicksal hart getroffene oder schuldig gewordene Personen versinken leicht in Selbstmitleid oder schieben die Schuld an ihrem Unglück auf Umstände, Gesellschaft und sonstige Mächte – und bleiben unglücklich. Aber es geht auch anders und die Autor:innen stellen psychotherapeutische Methoden und philosophische Perspektiven vor, die einen echten Neuanfang ermöglichen.