Seit 1986 Leiter der Abteilung für historische Gartenanlagen im Bundesdenkmalamt, Kunst- und Gartenhistoriker, bekannt durch seine Aktivitäten zur Novellierung des österreichischen Denkmalschutzgesetzes für historische Gärten und Parks (1999), seit 1991 Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für historische Gärten, Mitglied in mehreren internationalen Fachkörperschaften und Autor von etwa 150 wissenschaftlichen Publikationen.
Vorhaben zur Rekonstruktion historischer Gärten werfen zahlreiche Fragen auf, u.a. in Bezug auf ihre Eignung, historisches Wissen zu vermitteln und auf die Risiken eines entstehenden gartenhistorischen Vermarktungswettbewerbs. Bisweilen scheinen der Abriss von Vorhandenem und die Rekonstruktion von längst Vergessenem auch für ein fragwürdiges «Entsorgen» von Geschichte zu stehen.
Die Themenschwerpunkte der präsentierten Abstracts reichen von theoretischen Fragen zur Rekonstruktion, angefangen bei Fragen der Definition, über den Dispit um die Gottorfer Gartenanlage bis hin zu zahlreichen anderen Fallbeispielen. Verschiedene der Abstracts spiegeln gleichzeitig eine recht beachtliche Bandbreite an Meinungen zum Thema Rekonstruktion in der Gartendenkmalpflege wider, die es nahelegen, von einer doktrinären Herangehensweise an diese und andere Themenstellungen Abstand zu nehmen.