Gunnar Eichholz, geboren 1965 in Ansbach, war für ein Jahrzehnt in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens für die EU in Rechtsstaatsmissionen als Leiter für die Analyse und des Planungswesens in Sarajevo und Pristintätig.
Jugoslawien. Das Land, das es nicht mehr gibt widmet sich den architektonischen und künstlerischen Errungenschaften des ehemaligen Jugoslawiens, eingebettet in den jeweiligen politischen Zeitgeist. Diese Werke zeugen bis heute von einer Epoche, in der das sozialistische Jugoslawien der Nachkriegszeit mit seinem alternativen Gesellschaftsmodell politische Bedeutung erlangte und internationale Anerkennung fand. Berücksichtigt werden dabei auch die Jahre des ersten Jugoslawiens von 1918 bis 1941.
Die noch sichtbaren Spuren des «Jugoslawismus» lassen sich in diesem Buch eindrucksvoll entdecken und erleben – eine Reise durch Vergangenheit und Gegenwart. Die begleitenden Fotografien entstanden in den letzten zehn Jahren und verleihen der Darstellung eine besondere Authentizität.