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Hermann Selchow

Hermann Selchow wurde in der DDR geboren und sozialisiert, verweigerte den Reservedienst, verlor seinen Arbeitsplatz, arbeitete in Gelegenheitsjobs und lernte die feinen wie die groben Instrumente der Macht auch aus der Nähe kennen. Zwölf Jahre lang, bis 1994, arbeitete er an einem der führenden Theater des Landes. Danach machte er sich selbstständig. Seit Jahren schreibt er Essays und Sachbücher zu Fragen von Freiheit, Verantwortung, Sprache und Zivilgesellschaft. Zu seinen Büchern zählen Zwischen Hybris & Angst, Deutschland - Eine Nation im Dilemma, Die Erben der Legenden und Ahasvers Wanderung. KI unter Kunstverdacht ist seine Streitschrift über das Verhältnis von Mensch und Maschine in der Kunst - geschrieben aus der Position dessen, der mit KI arbeitet und über das, was er dabei sieht, nicht schweigen will.======================================Hermann Selchow was born and grew up in the GDR, refused to serve in the reserves, lost his job, worked in casual employment, and came to know the finer and cruder instruments of power at close quarters. For twelve years, until 1994, he worked at one of the country's leading theatres. After that he became selfemployed. For many years he has been writing essays and non-fiction on questions of freedom, responsibility, language and civil society. His books include Zwischen Hybris & Angst, Deutschland - Eine Nation im Dilemma, Die Erben der Legenden and Ahasvers Wanderung. AI Under Suspicion of Art is his polemic on the relationship between human being and machine in art - written from the position of one who works with AI and does not wish to remain silent about what he sees in doing so.

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KI unter Kunstverdacht Produktbild: KI unter Kunstverdacht

KI unter Kunstverdacht

Eine Streitschrift für die, die sehen wollen, was die Empörung verdeckt.Die Debatte um Künstliche Intelligenz in der Kunst wird gegenwärtig nicht von denen geführt, die mit ihr arbeiten, sondern von denen, die über sie schreiben, oft ohne sie zu kennen. Hermann Selchow tritt aus diesem Schweigen heraus. In fünf Essays zeigt er, warum die heftigen Urteile über KI-Kunst mit falschen Begriffen operieren, was die Hexenjagd auf KI-Autoren über das Publikum selbst verrät - und worin der wirkliche Unterschied zwischen Mensch und Maschine in der Kunst besteht.Von Platons Mimesis-Verdacht bis zu den KI-Detektoren deutscher Klassenzimmer, vom Fall der Autorin Mia Ballard bis zu den BookTok-Regalen der Buchhandlungen: Selchow prüft die Argumente der KI-Kritik an ihren eigenen Maßstäben und legt offen, was unter dem Streit um die Maschine in Wahrheit verhandelt wird. Eine Verteidigung der verantwortlichen Arbeit mit KI, die zugleich schärfer gegen die Auto-Generate-Flut argumentiert als ihre pauschalen Kritiker.Im Zentrum steht eine einfache Unterscheidung: Nicht Mensch gegen Maschine, sondern Urteil gegen Automatismus. Wer urteilt, ist Autor. Wer nur durchreicht, ist es nicht - mit oder ohne KI.Eine dritte Position zwischen den Lagern. Geschrieben aus der Praxis, für die, die denken wollen, statt empört zu sein.
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Buch (Taschenbuch)

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