Autorenporträt von

Iris Wolff

Geboren 1977 in Hermannstadt, Siebenbürgen. 1985 Emigration nach Deutschland. Studium der Germanistik, Religionswissenschaft und Grafik & Malerei in Marburg an der Lahn. Langjährige Mitarbeiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Dozentin für Kunst- und Kulturvermittlung. Für ihre Romane wurde sie mehrfach ausgezeichnet: mit dem Ernst-Habermann-Preis 2014 für das Debüt Halber Stein, mit dem Otto-Stoessl-Preis 2018, dem Literaturpreis ALPHA 2018 und den Thaddäus-Troll-Preis 2019 für den Roman So tun, als ob es regnet . Für Ihr Gesamtwerk erhielt die Autorin 2019 den Marieluise-Fleißer-Preis und 2021 den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis, den Preis der LiteraTour Nord, den Eichendorff-Literaturpreis sowie den Solothurner Literaturpreis. Die Autorin lebt in Freiburg im Breisgau.

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Leuchtende Schatten

Mit einem Unfall am See beginnt die Freundschaft zwischen Ella und Harriet. Obgleich grundverschieden, sind die beiden Mädchen einander unmittelbar zugetan. Doch Harriet hat ein Geheimnis, das sie ihrer besten Freundin lange verschweigt. Als der Krieg die Idylle ihrer Kindheit erreicht und vertraute Gewissheiten aufbricht, werden Ella und Harriet mit tiefgreifenden Verlusten konfrontiert. Der zweite Roman der preisgekrönten Schriftstellerin Iris Wolff ist eine kraftvolle Ode an die Freundschaft, das den schmerzhaften Bruchstellen des Zweiten Weltkrieges die Kraft der Erinnerung entgegenzusetzen weiß. Ein Buch über Gemeinschaft, die Unantastbarkeit des Freiheitswillens und den Wert von Freundschaft und Liebe – erzählt in jener bildstarken, leuchtend hellen Sprache, die das Gesamtwerk von Iris Wolff trägt.
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