Joachim Bromand,
geb. 1969, Studium der Philosophie, der Linguistik und der Germanistischen Literaturwissenschaft sowie der Mathematik an der Universität Düsseldorf. Dort 2000 Promotion im Fach Philosophie, 2000-2006 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Universität Bonn, seit 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter eben dort. 2008 Habilitation im Fach Philosophie. 2008/2009 Vertretungen des Lehrstuhls für Logik und Metaphysik am Institut für Philosophie der Universität Bonn.
Forschungsschwerpunkte: Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes, Religionsphilosophie, Philosophie der Logik und Mathematik
Bei mentis erschienen:
Philosophie der semantischen Paradoxien (2001)
Gottesbeweise gehören zu den großen Themen der abendländischen Philosophie. Im 20. Jahrhundert sind sie mit Hilfe der modernen Logik neu formuliert worden und auch in der analytischen Philosophie werden Gottesbeweise seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Offenkundig ist die Frage nach der Existenz Gottes im nachmetaphysischen Zeitalter aktueller denn je.
Der Band versammelt die großen Gottesbeweise des Mittelalters und der Neuzeit ebenso wie die klassischen Einwände von Hume und Kant. Die sprachanalytische Debatte wird ausführlich dokumentiert und ein eigener Teil ist Kurt Gödel gewidmet, dessen ontologischer Beweis bis heute nicht stichhaltig widerlegt worden ist. Einleitende Essays führen in die Problematik der Gottesbeweise ein und bieten gut verständliche Rekonstruktionen der jeweiligen Beweisversuche.