Joachim Fest (1926 – 2006) war einer der bedeutendsten Autoren und Historiker der Bundesrepublik. Ab 1963 arbeitete er als Chefredakteur des NDR und von 1973 bis 1993 als Herausgeber der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Seine Hitler-Biographie wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Weitere Werke: «Speer» (1999), «Der Untergang» (2002), «Begegnungen» (2004), «Ich nicht» (2006), «Bürgerlichkeit als Lebensform» (2007).
Die neuere Geschichte kennt nichts, was den Ereignissen des Frühjahrs 1945 vergleichbar wäre. Niemals zuvor sind im Untergang eines Reiches so viele Menschenleben vernichtet, so viele Städte ausgelöscht worden. Joachim Fest erinnert an ein Geschehen, das nicht nur politisch-historisch, sondern für ungezählte Mitlebende vor allem menschlich nichts anderes als ein Weltuntergang war. Dabei schildert er die turbulenten, vom Druck des unausweichlich heranrückenden Verhängnisses aufgeladenen Vorgänge sowohl in der Bunkerwelt als auch in der zusehends hoffnungsloser in den Strudeln der Zerstörung versinkenden Hauptstadt.
Inhalt
Kapitel 1 Die Eröffnung der Schlacht
Kapitel 2 Konsequenz oder Katastrophe: Hitler in der deutschen Geschichte
Kapitel 3 »Der Krieg ist verloren!«
Kapitel 4 Schlußstriche
Kapitel 5 Bankett des Todes
Kapitel 6 Der Wille zum Untergang
Kapitel 7 Kapitulationen
Kapitel 8 Untergang einer Welt