Julia Platzer absolvierte das Studium der Psychologie an der Universität Wien. Während des Studiums war sie als Studienassistentin am Institut für Grundlagenforschung an der Planung und Durchführung von Wahrnehmungsexperimenten beteiligt. 2012 schloss sie ihre Ausbildung zur Klinischen- und Gesundheitspsychologin ab.
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Out of sight - still in mind?
In mittlerweile zahlreichen Studien der Wahrnehmungsforschung konnte gezeigt werden, dass Blickbewegungen beim Betrachten von Bildern stark den Blickbewegungen bei darauf folgender visueller Vorstellung derselbigen ähneln und somit den Inhalt einer Szene widerspiegeln. Nach einer ausgedehnten Lernphase, die durch mehrmalige Präsentation der Originalbilder erfolgte, wurden die "scanpaths" jeder VP aufgezeichnet. Nach einem Tag kam es zur erneuten Präsentation derselben, aber teilweise spiegelverkehrt dargestellten, Stimuli unter gleichzeitiger Aufzeichnung der sakkadischen Augenbewegungen. Untersucht wurde, basierend auf dem Konzept der "Fluency", das von einer "flüssigeren" Informationsverarbeitung bei "familiären" Stimuli ausgeht und der "Feature-Ring" Hypothese, welche das (Wieder)-Erkennen als eine sensomotorische Repräsentation eines enkodierten Musters durch eine bestimmte Abfolge von Blickbewegungen determiniert, ob die zur Originalversion zugehörigen Blickbewegungen initial an die spiegelverkehrten Bilder angelegt wurden. Somit soll verstanden werden, ob es die anfänglich unpassenden Scanpaths sind, die die Verfremdung seitenverkehrter Bilder ausmachen.
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