Jutta Winter (*1955) studierte Bildende Kunst, Erziehungswissenschaften und Psychologie. In Ostafrika sammelte sie Erfahrungen in der Entwicklungshilfe und verbrachte weitere Jahre in Mexiko. Danach arbeitete sie an einer psychologischen Beratungsstelle und unterrichtete als Dozentin an Pflegeschulen. Ein wesentlicher Schwerpunkt ihrer beruflichen Tätigkeiten war die Biographiearbeit. Seit einigen Jahren widmet sie sich diesem Gebiet literarisch.
Im BoD-Verlag sind erschienen:
"Wir haben es wieder zu etwas gebracht" Von Neuanfängen und Altlasten
"Regen auf dem Jakobsweg"
"Die Sonnenstürmerin" Anita Augspurg streitet für Frauenrechte und Frieden
"Nie wieder Krieg" Constanze Hallgarten und die Friedensbewegung der Frauen
„Wage es, dich deines Verstandes zu bedienen“, forderte der Philosoph Immanuel Kant. Frauen meinte er damit nicht, doch Fanny Lewald nimmt ihn beim Wort und bricht
zahlreiche Denktabus. Als meistgelesene deutsche Schriftstellerin ihrer Zeit, macht sie sich finanziell unabhängig, was für eine Frau des 19. Jahrhunderts mehr als ungewöhnlich ist. Mit gut gespitzter Feder engagiert sie sich in ihren Schriften für Demokratie und Sozialreformen, für Judenemanzipation und Frauenrechte.
„Gern würde ich die Verwunderung und den Schrecken der Deutschen erleben, wenn sie jemals frei werden sollten“, spottet Heinrich Heine bei einem ihrer Besuche.