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Rechenzentren fraßen mehr als nur Daten
Dieses Buch analysiert die geopolitischen und wirtschaftlichen Grundlagen der modernen KI-Industrie. Halbleiterproduktion konzentrierte sich auf wenige Regionen, während Staaten und Technologiekonzerne um Zugang zu Rechenleistung und Energieversorgung konkurrierten. Gleichzeitig entstanden weltweit riesige Datenzentren, deren Stromverbrauch ganze Regionen infrastrukturell belastete.
Im Mittelpunkt steht die wachsende Abhängigkeit von einigen wenigen Unternehmen, die Cloudsysteme, Serverkapazitäten und KI-Entwicklung zugleich kontrollieren. Dadurch verschob sich technologische Macht zunehmend von staatlichen Institutionen zu privatwirtschaftlichen Plattformen mit globalem Einfluss.
Die Geschichte künstlicher Intelligenz erscheint hier nicht als abstrakte Softwareinnovation, sondern als industrielles System aus Ressourcen, Energie und politischer Konkurrenz.
Buch (Taschenbuch)
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