studierte Physik, Geschichte und Ökonomie in Heidelberg, Bremen und Paris.
1979-2015 Redakteur der taz in Berlin (West), Bremen und Berlin ("Hauptstadt der DDR")
seit 2005 regelmässig Lehraufträge an der Universität Bremen zum Themenbereich Journalismus, Schriftkultur und Bildkultur
seit 2009 regelmässig Lehraufträge im Studiengang Politik-Management der Hochschule Bremen zum Thema "Medien und Politik"
frühere Buch-Veröffentlichungen: "Friedensbewegung in der DDR" (1978, Mitherausgeber) , Studentenleben (1983, Hrsg.)
Neue Veröffentlichungen: "Virtuelle Realität der Schrift" (Über die Mediengeschichte der Schriftkultur und ihre Bedeutung für die menschliche Wirklichkeits-Konstruktion im „Jahrhundert des Auges“) und "Augensinn und Bild-Magie" (Wie wir wahrnehmen,
was wir sehen)
Die großen Irrtümer des 20. Jahrhunderts. Warum wir unsere Welt nicht mehr verstehen
Nein, kein „Ende der Geschichte“, im Gegenteil. Alle reden inzwischen von „Weltunordnung“. Aber war die Welt„in Ordnung“ im 20. Jahrhundert? „Fin de Siècle“ war das Krisengefühl um die Jahrhundertwende, „Entzauberung der Welt“. Die neue Zeit versprach Demokratie und brachte Kommunismus und National-Sozialismus. Die Denker des Jahrhunderts verbreiteten große Theorien, von Martin Heidegger, Theodor W. Adorno bis Günter Anders, Herbert Marcuse und Otto Mühl. Der letzte große Irrtum des Jahrhunderts („fake-news“) verbindet sich mit dem Jahr 1989: Der ökonomische Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums wurde als Triumph von Frieden, Freiheit und „freier Marktwirtschaft“ verstanden. Aber „der Westen“ hat den Frieden verloren. Die großen Gedanken des 20. Jahrhunderts blamieren sich bei dem Versuch, die neue Zeit als Ordnung zu begreifen. Kapitalismus ohne Liberalismus undenkbar? Renaissance des religiösen Fundamentalismus - ausgeschlossen?
Geschichte wird gemacht – vom technologischen Wandel. Die KI beginnt die Software des menschlichen Geistes zu beherrschen - die Sprache. Das ist die kulturelle Revolution, die die Welt im 21. Jahrhundert global und radikal verändern wird.