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Wien in Moll
Hauptthema seiner Feuilletons sind die Veränderungen des urbanen Alltagslebens, von der Jahrhundertwende über die Notzeit des Ersten Weltkriegs bis hin zur Wirtschaftskrise und dem Modernisierungsschub der Zwischenkriegszeit. Über mehr als dreißig Jahre hinweg entstand so ein einzigartiger Kommentar zur Wiener Stadtgeschichte. Die humorvollen, stets tiefgründigen und stilistisch fein geschliffenen Betrachtungen erfreuten sich enormer Popularität. Karl Kraus bezeichnete ihn einmal als „mondänen Causeur, der lachend die Wahrheit sagt“. 1938 floh Hirschfeld mit seiner Frau und seinen zwei Kindern nach Frankreich, vier Jahre später wurden sie ins KZ Auschwitz deportiert und dort ermordet.
Das Buch veröffentlicht erstmals eine repräsentative Auswahl seiner Feuilletons, im Kontext der Wiener Stadtgeschichte und der bislang weitgehend unbekannten Biografie des Autors. Dieser brachte 1927 seinen Zugang zu Wien mit den ironischen Worten auf den Punkt: „Ich kenne meine Vaterstadt genau, aber ich liebe sie.“
Buch (Gebundene Ausgabe)
24,80€