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Band 28
Simulacrum Hominis
Lukas Brand entwickelt eine Theorie der Reproduktion des Menschen in digital-technischen Artefakten und erarbeitet wesentliche Grundlagen zur Analyse und Bewertung dieses Phänomens an der Schnittstelle von Technologie, Philosophie und Theologie. Dabei gibt er eine leicht verständliche Einführung in die Funktionsweise von künstlicher Intelligenz und den generellen Aufbau digital-technischer Artefakte. Die vorliegende Arbeit erlaubt somit nicht nur die Einordnung von Sprachmodellen wie GPT oder humanoiden Robotern, sondern legt auch die anthropologischen Grundannahmen offen, die diesen Systemen zugrunde liegen. Ausgehend von der sozioinformatischen Beschreibung des Phänomens zeichnet Brand nach, wie die Verfügbarmachung des Menschen im Androiden das Potenzial birgt, menschliche Gemeinschaft zu unterminieren.
Buch (Gebundene Ausgabe)
70,00€